'Star' ist ein Begriff, der mittlerweile inflationär verwendet wird. Es bedarf nicht einmal eigenen Contents: Ein Setup aus PC und Webcam sowie ein einfaches Reaction-Video reichen schon aus, um sich eine Followerschaft aufzubauen und einen Werbepartner an Land zu ziehen. Um so erstaunlicher, dass …
"Michael" ist handwerklich und erzählerisch nur Durchschnitt, was Jackson, der für Musikvideos nur Hollywood-Größen wie Landis oder Scorsese zuließ, so in seiner Hochphase niemals akzeptiert hätte."
Habe ich maximal so erwartet und ist auch schon aus dem Trailer klar geworden. MJ hätte so etwas niemals zugelassen und das ist die eigentliche Tragik an diesem Film. Da ziehe ich mir liebe noch einmal den Dokumentarfilm This Is It rein, das ist MJ in Reinkultur! Auch wenn zu diesem Zeitpunkt, seine Prime schon längst vergangen war
Der MJ aus den 80zigern hätte das vermutlich nicht zugelassen, da gebe ich euch recht. Angenommen MJ würde heute noch leben, dann hätter der 2020er MJ dieses Projekt nicht nur zugelassen, er wäre auch ausführender Produzent und künstlerischer Berater gewesen. Am Ende war der Mann ja komplett von der Realität abgeschnitten und hat sich ja selbst nur allzu gerne Bono-Esk als Pop-Jesus des 21. Jahrhunderts dargestellt.
"Am Ende war der Mann ja komplett von der Realität abgeschnitten"
In gewisser Weise war er das ja aber schon die ganze Zeit über, es hat halt nur deutlich zugenommen. Wenn ich da aber z.B. ab sein letztes richtiger Album denke, Invincible, das war das schlechtes Album das er je gemacht hat. Und trotzdem war es maximal innovativ! Es hatte trotzdem eine immens hohe Qualität und war den meisten Pop Künstlern in Sachen Innovationskraft um mehrere Nasenlängen voraus. Ich meine, selbst in seinen schlechten Zeiten, war er noch unzählige Male besser als Durchschnitt. Aber genau diesen Durchschnitt, will man uns jetzt als MJ Biopic verkaufen.
Dann bleib dabei. Aber realisiere auch, dass der Film 1988 endet und es damals keine Anschuldigungen etc. gab. Im zweiten Teil wird das sicher ein Thema sein.
Ich selber kann mir die schrecklichen Dinge bei MJ einfach nicht vorstellen.
'Star' ist ein Begriff, der mittlerweile inflationär verwendet wird. Es bedarf nicht einmal eigenen Contents: Ein Setup aus PC und Webcam sowie ein einfaches Reaction-Video reichen schon aus, um sich eine Followerschaft aufzubauen und einen Werbepartner an Land zu ziehen. Um so erstaunlicher, dass …
"Michael" ist handwerklich und erzählerisch nur Durchschnitt, was Jackson, der für Musikvideos nur Hollywood-Größen wie Landis oder Scorsese zuließ, so in seiner Hochphase niemals akzeptiert hätte."
Habe ich maximal so erwartet und ist auch schon aus dem Trailer klar geworden. MJ hätte so etwas niemals zugelassen und das ist die eigentliche Tragik an diesem Film. Da ziehe ich mir liebe noch einmal den Dokumentarfilm This Is It rein, das ist MJ in Reinkultur! Auch wenn zu diesem Zeitpunkt, seine Prime schon längst vergangen war
Der MJ aus den 80zigern hätte das vermutlich nicht zugelassen, da gebe ich euch recht. Angenommen MJ würde heute noch leben, dann hätter der 2020er MJ dieses Projekt nicht nur zugelassen, er wäre auch ausführender Produzent und künstlerischer Berater gewesen. Am Ende war der Mann ja komplett von der Realität abgeschnitten und hat sich ja selbst nur allzu gerne Bono-Esk als Pop-Jesus des 21. Jahrhunderts dargestellt.
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"Am Ende war der Mann ja komplett von der Realität abgeschnitten"
In gewisser Weise war er das ja aber schon die ganze Zeit über, es hat halt nur deutlich zugenommen.
Wenn ich da aber z.B. ab sein letztes richtiger Album denke, Invincible, das war das schlechtes Album das er je gemacht hat. Und trotzdem war es maximal innovativ! Es hatte trotzdem eine immens hohe Qualität und war den meisten Pop Künstlern in Sachen Innovationskraft um mehrere Nasenlängen voraus. Ich meine, selbst in seinen schlechten Zeiten, war er noch unzählige Male besser als Durchschnitt. Aber genau diesen Durchschnitt, will man uns jetzt als MJ Biopic verkaufen.
Die Metal-Polizei hat meinen Kommentar entfernt
Ich bleibe dabei, egal was man von MJ hält Mann kommt einfach nicht um die Tatsache herum dass er jemand war der viele Menschen berührt hat.
Dann bleib dabei. Aber realisiere auch, dass der Film 1988 endet und es damals keine Anschuldigungen etc. gab. Im zweiten Teil wird das sicher ein Thema sein.
Ich selber kann mir die schrecklichen Dinge bei MJ einfach nicht vorstellen.
Man munkelt, dass MJ vor allen Dingen viele Kinder berührt haben soll...
Nein nein, der Michael doch nicht. Der war nen ganz Netter...
Mangoman, Mangoman, does whatever a mango can
@Mango: Hast du diesen cleveren Spruch hier nicht bereits mal gepostet? XD
und er ist immer noch gut
Der Spruch altert halt nie, genau wie Michaels Lieblingsfans.