5 Fragen an Massendefekt

Massendefekt feiern gerade ihr 25-jähriges Jubiläum, veröffentlichten dazu Mitte September ein selbstbetiteltes Album samt Bonusplatte mit Neuinterpretationen ihrer Songs durch diverse Wegbegleiter und touren im Oktober und November durch Deutschland. Viel los also, die beiden Sängergitarristen Sebastian Beyer und Nico Jansen fanden trotzdem ein bisschen Zeit für unsere Fragen.
1. Welches Album hatte den größten Einfluss auf dich als Musiker?
Nico: Viele! Hauptsächlich in meinen jungen Jahren. Zum Beispiel "Appetite For Destruction" (Guns N' Roses), "Master Of Puppets" (Metallica), "Pornograffiti" (Extreme), "Recipe For Hate" (Bad Religion), "Punk In Drublic" (NOFX)
Sebi: Kann ich nicht betiteln, aber meine erste Platte damals und somit wohl auch der Start waren von den Beatles.
2. Auf welche(s) eurer Riffs/Melodien/Lyrics/Patterns seid ihr am meisten stolz?
Sebi: Auf unserer Platte "Pazifik" gibt es den Song "Glanz der Sonne", der das Thema Depression verarbeitet. Allein schon wegen der Resonanz bedeutet er mir sehr viel und auch textlich finde ich ihn gar nicht mal so schlecht.
Nico: Auf das Lick bei "Exit Strategie", dem Opener unseres neuen Albums. Das in dem Tempo hat mich schon ordentlich schwitzen lassen. Ansonsten "Papageientaucher" - ich finde, da haben wir es geschafft, die Geschichte in der Stimmung des Songs einzufangen.
3. Was sollte sich in der Rock-/Metal-Community zum Besseren verändern?
Nico: Es sollten mehr junge Menschen auf Rock Konzerte gehen, sonst stirbt das Genre und die Konzertkultur langsam aus.
4. Was sollte man abseits der Musik definitiv über euch wissen?
Nico: Ich liebe Schottland über alles.
5. Welches Buch sollte man unbedingt gelesen haben?
Sebi: "Wo die wilden Maden graben" von Nagel und "Bangkok Noir" von Roger Willemsen.
Nico: "Im Grunde gut" von Rutger Bregman. Das Buch hat meine Perspektive auf die Welt und die Menschheit verändert.
Bonusfrage: Was macht Massedefekt nach 25 Jahren für euch aus?
Nico: Musikalische Reife, Mut unser eigenes Ding zu machen, Bock!
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