5 Fragen an ARV
In unserer Fragerunde kommen diese Woche ARV zu Wort. Die in der norwegischen Hauptstadt Oslo beheimatete Post Metal-Band veröffentlicht am 2. Mai ihr Debütalbum "Curse & Courage". Vor allem Hörer:innen dürften beglückt werden, die es etwas härter mögen. Gitarrist Marius Bowitz erzählt:
1. Welches Album hatte den größten Einfluss auf dich als Musiker?
Meine Antwort auf diese Frage ändert sich wahrscheinlich täglich. Das eine Album gibts da nicht, glaube ich. Aber jetzt gerade denke ich an "Purple" von Baroness. Wie es flowt und verschiedene Moods durchläuft, blieb bei mir wirklich hängen.
2. Auf welche(s) deiner Riffs/Melodien/Lyrics/Patterns bist du am meisten stolz?
Das Introriff von "Victim" sticht hervor. Ich wollte in einem einzigen Riff verschiedene Vibes mischen und glaube, das ist mir ganz gut gelungen. Melodisch würde ich dagegen zu "Curse & Courage" tendieren. Das fühlt sich einfach von Anfang bis Ende richtig an.
3. Was sollte sich in der Rock-/Metal-Community zum Besseren verändern?
Ich warte geduldig darauf, dass das elitäre Mindset endlich seine Angst vor moderner Technologie verliert. Als Gitarrist, der vor allem Amp-Profiler und digitales Gear nutzt, bin ich es echt leid, diese Wahl ständig verteidigen zu müssen. Es ist doch echt dämlich – Ton ist Ton, völlig egal, wie du da hinkommst.
4. Was sollte man abseits der Musik über dich wissen?
Wenn ich nicht gerade Musik mache, zocke ich wahrscheinlich. Das ist meine andere Zuflucht.
5. Welches Buch sollte man unbedingt gelesen haben?
Ich bin kein großer Leser, aber besitze tatsächlich drei Bücher: die Gedichtsammlung eines örtlichen Poeten, ein Wörterbuch und "Messengers" – ein Buch, das sehr detailliert James Hetfields Gitarrensammlung porträtiert. Als Gitarrennerd ist das definitiv ein Must-Have!
Noch keine Kommentare