Moscheebesuch von Orphaned Land
Im Rahmen der Promotour zum neuen Orphaned Land-Album besuchte Kobi Farhi die Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin. Die Moschee machte nach ihrer Eröffnung im Juni 2017 einerseits Schlagzeilen wegen ihrer liberalen Ausrichtung – Frauen dürfen hier predigen und gemeinsam mit Männern beten, Homosexuelle sind willkommen, ebenso Angehörige aller Konfessionen des Islams –, andererseits wegen der aus konservativem Lager kommenden, harschen Kritik, die bis zu zahlreichen Morddrohungen gegen Gründerin Seyran Ateş führte.
Im Zuge des Besuchs entstand auch dieses Foto. Denn wie es der Zufall will, enterte während unseres Interviews eine Schulklasse die Moschee, und Kobi entschied sich dazu, eine Pause einzulegen, um sich mit den Kindern zu unterhalten. Klar gabs dabei ein bisschen Werbung für Orphaned Land, in erster Linie ging es allerdings um Toleranz.
1 Kommentar
bämm!
sogar ragism sollte auffallen, dass dieses statement eines echten friedenshelden um welten reifer, empathischer und fairer ist als das totalitäre, destruktive boykottaufgegeilte geschwurbel von waters und bds etc.