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Dave Grohl: "Ich versuche, jeden zu lieben!"

Und weil dieses neue Foo Fighters-Album auch beworben werden will, gab Dave Grohl auch der Irish Times ein Interview, wo er gefragt wurde, ob es nicht schwer sei, angesichts des Zustands der Welt und insbesondere Amerikas nicht wütend und desillusioniert zu sein? Grohl: "Ja, wir werden alt. Dieser verdammte Neil Young ist wütender denn je – meine Güte. Aber ja, es ist schwer in Amerika, wo wir so tief gespalten sind, nicht politisch zu sein. Es gibt so viel Ungerechtigkeit, so viel Hass und Angst, und es ist einfach nur ätzend. Ich versuche, jeden zu lieben, weil ich denke, dass man das tun sollte, und das tue ich auch. Aber es muss sich etwas in diese Richtung ändern, und das ist in den USA schwer zu finden."

Er freut sich außerdem über den Karrierestart seiner Tochter Violet Grohl, die am 29. Mai ihr Debütalbum "Be Sweet To Me" veröffentlicht. Er habe sich aus allem rausgehalten, betont Grohl und ergänzt: "Ich hoffe, dass sie einige Erfahrungen macht wie wir damals. Dass sie auf der Couch von irgendjemandem in einem Schlafsack pennt. Oder in einem Lieferwagen mit sechs Leuten in einem Anhänger landet, die zu spät zum Beladen kommen, einen Platten haben und deren Handys kaputt sind."

Zum letztjährigen Rauswurf von Drummer Josh Freese äußerte sich Grohl indirekt, indem er die innere Verbindung von Musikern in einer Band betonte: "Das Schlagzeugspiel eines Musikers basiert auf Gefühl. Beim Drumming geht es nur um Gefühl. Es ist schwer zu beschreiben, wann man mit jemandem spielt und es sich 'richtig' anfühlt, wann 'richtig gut' und wann es sich 'verdammt großartig' anfühlt (...) Wir wissen, was sich für unsere Band am besten anfühlt."

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