EODM: Jesse Hughes dementiert Trump-Support
Um Jesse Hughes und seine Band Eagles Of Death Metal ist es nach den verheerenden IS-Terroranschlägen im Pariser Bataclan 2015, bei dem 90 Menschen starben, still geworden. Nachdem er im Anschluss daran u.a. eine muslimische Verschwörung hinter dem Blutbad witterte und von einigen europäischen Festivals ausgeladen wurde, erfuhr der Sänger von zahlreichen Fans und Medien Gegenwind und tauchte ab. Bis heute ist "Zipper Down" von 2015 das letzte EODM-Studioalbum. Letztes Jahr tourte die US-Band dennoch wieder erfolgreich durch Europa, zudem reiste Hughes zur zehnjährigen Gedenkfeier in Paris an, wo er mit einem Chor, bestehend aus Überlebenden und Angehörigen der Opfer, den berühmten Song "You'll Never Walk Alone" sang.
Im Interview mit einem US-Podcast sprach der bekennende Republikaner nun über einige seiner kontroversen Aussagen und dementierte, ein Supporter von US-Präsident Trump zu sein: "Manche Leute behaupten, ich sei ein Trump-Anhänger. Das stimmt nicht, ich habe ihn nie öffentlich unterstützt. Ich habe lediglich kontroverse Dinge gesagt, die man der einen oder anderen Seite zuordnen könnte. Aber meine Sichtweise ist anders. Und ich habe wieder an einen Punkt zurückgefunden, an dem man seine politischen Ansichten außen vor lässt."
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