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Kelly Osbourne prangert Bodyshaming an

Da Kelly Osbourne wie schon nach ihrem öffentlichen Auftritt bei Ozzys Beerdigung letztes Jahr in Birmingham offenbar erneut negatives Feedback und Beleidigungen via Social Media bezüglich ihres äußeren Erscheinungsbildes ertragen musste, postete die 41-Jährige nach der Veranstaltung eine Instagram-Story, in der sie sich zur Wehr setzt: "Es ist eine besondere Art von Grausamkeit, jemanden zu verletzen, der offensichtlich etwas durchmacht. Mich zu treten, während ich am Boden liege, meinen Schmerz anzuzweifeln, meine Kämpfe als Gossip zu verbreiten und mir den Rücken zuzukehren, wenn ich Unterstützung und Liebe am meisten brauche. Nichts davon zeugt von Stärke, es offenbart nur einen tiefen Mangel an Mitgefühl und Charakter. Ich durchlebe gerade die schwerste Zeit meines Lebens. Ich sollte mich nicht mal verteidigen müssen. Aber ich werde nicht tatenlos zusehen, wie ich auf diese Weise entmenschlicht werde."

Viele Kommentare dürften sich auch auf ihre öffentlichen Aussagen aus dem Jahr 2024 beziehen. Damals verteidigte Osbourne die Verwendung des Appetitzüglers Ozempic zur Gewichtsabnahme. Sie pries das verschreibungspflichtige Medikament als "viel weniger langweilig als Sport."


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9 Kommentare mit 23 Antworten

  • Vor 4 Stunden

    Ist sie depressiv aufgrund fehlgeschlagener Schönheits OP‘s?

  • Vor 3 Stunden

    Days since I last pissed
    Cheeks sunken and despaired
    So gorgeous, sunk to six stone
    Lose my only remaining home
    See my third rib appear
    A week later all my flesh disappears
    Stretching taut, cling-film on bone
    I'm getting better

  • Vor 2 Stunden

    Ihren Zustand mittels "Body Positivity" und der Trauer um ihren Vater zu relativieren, zeigt nur wie scheinheilig dieser ganze Ansatz ist.

    Alter! Die hat massives Untergewicht und sieht aus wie eine aufgetakelte 70-Jährige. Die beißt demnächst in's Gras, wenn sie so weiter macht. Das ist einfach nur völlig aus dem Ruder gelaufener Abnehmwahn. Mit 40 kann man außerdem schonmal ein Elternteil verlieren. In meinem Umfeld kommen die Leute aber nach über einem halben Jahr einigermaßen damit klar. Totgehungert hat sich jedenfalls noch niemand.

    "Aber hey! Macht nix, Kelly. Du darfst so lange trauern wie nötig und auch mit 30 Kilo Körpergewicht bist du wunderschön! Hauptsache du fühlst dich wohl."

    Wenn ihr direktes Umfeld so drauf ist, können wir uns schonmal auf die baldige Todesnachricht einstellen...

    Natürlich hat man niemandem seine körperlichen "Unzulänglichkeiten" vorzuhalten. Zumindest sollte man vorher mal ganz intensiv in den Spiegel schauen. Aber der Body-Positivity-Ansatz kennt ja keine Grenzen. Da wird dann auch stark adipösen Menschen eingeredet, dass sie wunderschön und genau richtig sind, obwohl zahlreiche Erkrankungen und ein kurzes Leben quasi vorprogrammiert sind. Nach derselben Logik könnten wir in den Medien eigentlich auch das Rauchen wieder glorifizieren.

    • Vor 2 Stunden

      "Aber der Body-Positivity-Ansatz kennt ja keine Grenzen."

      Vor allem hast du diesen "Body-Positivity-Ansatz" hier einfach mal in die Story reingedichtet.

    • Vor einer Stunde

      Bodyshaming und Body-Positivity gehören ja wohl zusammen. 2 Seiten einer Medaille und so...

    • Vor einer Stunde

      Aber so gesehen hast du recht. Die Reaktionen auf KO sind kein Bodyshaming, aber dass KO sie als Bodyshaming wahrnimmt, das ist Body-Positivity.

    • Vor einer Stunde

      Du redest schon richtig harten Unsinn, aber OK.

    • Vor einer Stunde

      "In meinem Umfeld kommen die Leute aber nach über einem halben Jahr einigermaßen damit klar. Totgehungert hat sich jedenfalls noch niiemand." Uff, ich will nicht so viel kommentieren, aber hier möchte ich auf respektvolle Art widersprechen. Meine subjektive Erfahrung ist, dass jeder Mensch anders trauert und man gar keinen Maßstab anwenden kann. Das hat mit KO nur am Rande zu tun.

    • Vor einer Stunde

      "Bodyshaming und Body-Positivity gehören ja wohl zusammen. 2 Seiten einer Medaille und so..."

      Absolut nein. Und das ist hier eigentlich auch ein gutes Beispiel dafür. Sie sagt hier doch nur "haut doch nicht auf mich ein, wenn es mir offensichtlich eh schon scheiße geht". Wie sie zu ihrem aktuellen Körper steht, kannst du daraus doch gar nicht entnehmen. Es ist ja zumindest denkbar, dass sie ihre aktuelle Figur beim "offensichtlich scheiße gehen" mitmeint.

      So oder so gibt es ja aber auch genügend Menschen, die mit ihrer Figur selbst unzufrieden sind, sich deswegen schlecht fühlen, wünschten es wäre nicht so etc.. Und bei diesen Menschen ist es ja genauso scheiße body shaming zu betreiben und sie für etwas nieder zu machen, was eh schon ein wunder Punkt ist/weswegen sie sich eh schon schlecht fühlen.

    • Vor einer Sekunde

      Es geht mir auch in erster Linie um die Kommentare, die KOs offensichtlich dramatischen körperlichen Zustand mit "Naja, sie trauert halt. Lasst sie in Ruhe" relativieren.

      Und wenn es ihr "offensichtlich scheiße geht" und sie damit auch ihr Äußeres meint, dann soll sie sich nicht dort auf die Bühne stellen, nur um sich dann über die völlig vorhersehbaren Kommentare zu beschweren.

      Eigentlich zeigt das nur, dass bei ihrer Selbstwahrnehmung einiges im Argen liegt.