Schuh-Plattler: Kelly Osbourne prangert Bodyshaming an
vom 2. März 2026
Kelly Osbourne prangert Bodyshaming anDa Kelly Osbourne wie schon nach ihrem öffentlichen Auftritt bei Ozzys Beerdigung letztes Jahr in Birmingham offenbar erneut negatives Feedback und Beleidigungen via Social Media bezüglich ihres äußeren Erscheinungsbildes ertragen musste, postete die 41-Jährige …
hmm ja, selbstzerstörerisches verhalten sollte in emotionalen krisen schon geduldet oder sogar enabled werden. darum fand meine mom das gut, dass ich mit 4 alkoholiker wurde, als mein hamster gestorben ist.
menschen +40 wählen auch die afd oder eröffnen accounts bei laut.de unter dem namen lostwiesel. meines erachtens sollte viel mehr menschen die mündigkeit abgesprochen werden.
"setz dich mal mit depression etc. auseinander (...)"
Hab immer mal wieder mit depressiven Episoden inklusive Angst und Panik zu kämpfen, und ich sag mal so: Ich würde damit nicht bei den Brit Awards auf der Bühne stehen.
„hmm ja, selbstzerstörerisches verhalten sollte in emotionalen krisen schon geduldet oder sogar enabled werden. darum fand meine mom das gut, dass ich mit 4 alkoholiker wurde, als mein hamster gestorben ist.“
1. wo fände eine Duldung statt, wenn du und die anderen Arschlöcher aufhören Eimer voll Hass und Häme in ihre Richtung zu schütten? 2. welches selbstzerstörerische Verhalten wurde hier zur Schau gestellt? Alles was ich sehe ist das Ergebnis von selbstzerstörerischen Verhalten, ohne einen Einblick dazu, wie es ihr gerade geht, was sie gerade tut, für mich ist erstmal genauso möglich, dass sie schon auf dem Weg der Besserung ist oder war, du kannst das nicht beurteilen. 3. du machst eine Nutzen-Einschätzung, sagst es wäre schlecht für sie, wenn dazu von dir und anderen Kommentatoren nichts gesagt werden würde. Dabei fehlt dir vollkommen der Einblick in ihr Leben und ihre derzeitige Situation. Wenn wir jetzt sehr gnädig zu dir und den anderen sind, dann können wir annehmen, dass ein Schweigen zu dem Thema negative Wirkungen auf ihre Situation haben könnte. Wir wissen aber ziemlich sicher, dass das Verhalten von dir und deinen Arschloch-Brudingos negative Auswirkungen auf ihre Psyche hat. 4. Lösch dich.
Es gibt einen Artikel zum Thema "Bodyshaming von Frauen" und zwei der Oberclowns, namentlich Mr CampDavid und Wingo, lassen sich in den Kommentaren über das Aussehen von Frauen aus. Kannst Du Dir nicht ausdenken...
Ich habe mich nicht über ihr Aussehen ausgelassen. Ihr Aussehen ist mir egal. Hier geht es um Medikamentenmissbrauch, den man nicht unter dem Deckmantel der body positivity beschönigen sollte.
Ja, dein ganzes Gelaber in dem Faden finde ich halt mal wieder wirklich fragwürdig. Aber bin ja vllt nur ich.
Ich will hier Nix "unter dem Deckmantel der body positivity" beschönigen, sie ist offensichtlich krank. Aber das Problem ist wohl kaum, dass ihr niemand was zu essen gibt.
Besonders bitter, wenn mensch bedenkt, dass das öffentliche fat shaming (obwohl sie im Verhältnis zum früher u.a. von Paris Hilton sowie Nicole Ritchie extrem propagierten und exerzierten "Size 0"-Trend zum Kaschieren der eigenen Essstörungen und dem daraus folgenden gesundheitlichen Nachteil unzähliger junger Menschen, die ihnen nacheiferten, und insbesondere im Verhältnis zu ihrer heutigen Erscheinung einfach nur körperlich gesund aussah) von damals sie mutmaßlich überhaupt erst ins andere Extrem gedrückt hat...
...einfach nur bitter. Times once again are a-changing for the worse, diese "Schönheitstrend Essstörung!"-Scheiße scheint dank Ozempic et al. sowie echt ekligen, aber super angesagten Ideen der plastischen Chirurgie, wie z.B. buccal fat removal, die uns von Reichen & Berühmten gerade als "neues" Körperideal verkauft werden, gerade mächtiger zurückzukommen als Olympiasiegerin Alysa Liu zu ihren eigenen Bedingungen im Eiskunstlauf es konnte.
Psychische Störungen sind übrigens immer ein bisschen individuell entlang der jeweiligen Biographie zu sehen. Dass sich jemand mit psychischen Störungen eher in die Öffentlichkeit begibt und jemand anderes mit der/den (vermeintlich) gleichen psychischen Störung(en) sich "lieber nicht in dem Zustand bei den BAFTAs auf die Bühne begeben" möchte, bedeutet nicht unbedingt, dass eine von beiden Personen diese Störung(en) nicht hat oder nur simuliert, sondern ist wahrscheinlich eher auf unterschiedliche Bedingungen in Erziehung und Sozialisation sowie daraus resultierenden unterschiedlichen Möglichkeiten im Leben sowie verschiedenen Zuschreibungen von individuell als solche empfundener Alltagsnorm zurückzuführen.
Auch abgesehen vom Wiederholungsfehler schon ziemlich dumm ausgedrückt von mir mit dem "anderen Extrem", da ich sie wie beschrieben ja bisher nie adipös wahrgenommen habe in der Öffentlichkeit...
Jo das stimmt, dass sich solche Krankheiten unterschiedlich ausdrücken. Bei meiner Frau bedeutet die Depression mehr so "klassische" Antriebslosigkeit und Selbsverwahrlosung, bei mir hat sie mehr so einen "ohgottohgottohgott alles wird ganz schlimm enden" Faktor mit starker Angst-Komponente.
Falls du auf meinen Beitrag angespielt hast, möchte ich nur kurz klarstellen, dass ich Kelly Osbourne ihre Probleme auch nicht in Abrede stellen wollte, sondern nur auf den anderen Kommentar mit "setz dich mal damit auseinander" geantwortet habe eben weil man es nicht pauschalisieren kann.
Ich möchte hier mal ganz kurz eine Brücke anbieten, für alle die, die sich Meinungstechnisch gegenüber stehen: sich Sorgen zu machen, aufgrund ihres Zustands halte ich durchaus für Angemessen, insbesondere auch, weil die Diskussion ja nicht stattfinden würde, gäbe es nullkommanull Anlass in der Betrachtung. Allerdings ist der Hinweis von ihr, dass es ihre Angelegenheit ist, ein Fakt, den wir als Fans oder Bunte-Teilzeit-Konsumenten zu akzeptieren haben - dann ist es eben so. Wichtig: sich Sorgen machen ist O.K. Einmal darauf hinweisen reicht jedoch. Sie kann ja wieder jederzeit auf uns zukommen.
Es steckt auch ne gehörige Portion Sexismus drin. Als Kerl kannst du im Schlabberluck und angetrunken bei den BritbAwards auftauchen und wirst wahrscheinlich als renitenter Rockstar gefeiert. Sam Fender sah ziemlich aufgedunsen aus, interessiert keine Sau. "Wir machen uns Sorgen" steht für "Reiß dich zusammen, du siehst scheiße aus."
Guter Punkt, Mubasi. Klar, im Normalleben als Klempner oder Geringverdiener wahrscheinlich eher nicht so, aber in diesem Kontext - wir wollen ja stringent argumentieren - selbstredend zutreffend.
Ist auch interessant, dass mit den Abnehmspritzen, die, so meine letzte Info sehr teuer sind, fat shaming eine - wie soll ich sagen - soziologische (?) Dimension bekommt. Die Reichen können sich die Spritzen leisten, die Armen werden oder bleiben übergewichtig. Ich finde es übrigens bemerkenswert, wie viele Experten zum Thema body positivity hier versammelt sind und gleich eine Ferndiagnose über den Gesundheitszustand von Kelly und dessen Ursachen mitliefern.
Days since I last pissed Cheeks sunken and despaired So gorgeous, sunk to six stone Lose my only remaining home See my third rib appear A week later all my flesh disappears Stretching taut, cling-film on bone I'm getting better
Ihren Zustand mittels "Body Positivity" und der Trauer um ihren Vater zu relativieren, zeigt nur wie scheinheilig dieser ganze Ansatz ist.
Alter! Die hat massives Untergewicht und sieht aus wie eine aufgetakelte 70-Jährige. Die beißt demnächst in's Gras, wenn sie so weiter macht. Das ist einfach nur völlig aus dem Ruder gelaufener Abnehmwahn. Mit 40 kann man außerdem schonmal ein Elternteil verlieren. In meinem Umfeld kommen die Leute aber nach über einem halben Jahr einigermaßen damit klar. Totgehungert hat sich jedenfalls noch niemand.
"Aber hey! Macht nix, Kelly. Du darfst so lange trauern wie nötig und auch mit 30 Kilo Körpergewicht bist du wunderschön! Hauptsache du fühlst dich wohl."
Wenn ihr direktes Umfeld so drauf ist, können wir uns schonmal auf die baldige Todesnachricht einstellen...
Natürlich hat man niemandem seine körperlichen "Unzulänglichkeiten" vorzuhalten. Zumindest sollte man vorher mal ganz intensiv in den Spiegel schauen. Aber der Body-Positivity-Ansatz kennt ja keine Grenzen. Da wird dann auch stark adipösen Menschen eingeredet, dass sie wunderschön und genau richtig sind, obwohl zahlreiche Erkrankungen und ein kurzes Leben quasi vorprogrammiert sind. Nach derselben Logik könnten wir in den Medien eigentlich auch das Rauchen wieder glorifizieren.
"In meinem Umfeld kommen die Leute aber nach über einem halben Jahr einigermaßen damit klar. Totgehungert hat sich jedenfalls noch niiemand." Uff, ich will nicht so viel kommentieren, aber hier möchte ich auf respektvolle Art widersprechen. Meine subjektive Erfahrung ist, dass jeder Mensch anders trauert und man gar keinen Maßstab anwenden kann. Das hat mit KO nur am Rande zu tun.
"Bodyshaming und Body-Positivity gehören ja wohl zusammen. 2 Seiten einer Medaille und so..."
Absolut nein. Und das ist hier eigentlich auch ein gutes Beispiel dafür. Sie sagt hier doch nur "haut doch nicht auf mich ein, wenn es mir offensichtlich eh schon scheiße geht". Wie sie zu ihrem aktuellen Körper steht, kannst du daraus doch gar nicht entnehmen. Es ist ja zumindest denkbar, dass sie ihre aktuelle Figur beim "offensichtlich scheiße gehen" mitmeint.
So oder so gibt es ja aber auch genügend Menschen, die mit ihrer Figur selbst unzufrieden sind, sich deswegen schlecht fühlen, wünschten es wäre nicht so etc.. Und bei diesen Menschen ist es ja genauso scheiße body shaming zu betreiben und sie für etwas nieder zu machen, was eh schon ein wunder Punkt ist/weswegen sie sich eh schon schlecht fühlen.
Es geht mir auch in erster Linie um die Kommentare, die KOs offensichtlich dramatischen körperlichen Zustand mit "Naja, sie trauert halt. Lasst sie in Ruhe" relativieren.
Und wenn es ihr "offensichtlich scheiße geht" und sie damit auch ihr Äußeres meint, dann soll sie sich nicht dort auf die Bühne stellen, nur um sich dann über die völlig vorhersehbaren Kommentare zu beschweren.
Eigentlich zeigt das nur, dass bei ihrer Selbstwahrnehmung einiges im Argen liegt.
Unbeteiligte Dritte sollten sie definitiv in Ruhe lassen deswegen. Das relativiert nicht ihren Zustand, sondern schützt sie vor mehr emotionalen Stress. Besonders wenn es darum geht Hasskommentare zu reduzieren.
Nein, denn es ist das eherne Gesetz des weißen Mannes, dass er zu jedem beliebigen Thema immer und überall seinen geistigen Durchfall ungestraft absondern darf.
Come on, Dude - Du machst deinem Doktortitel wahrlich wieder keine Ehre und das schon rein methodisch
Wenn Du aus der Grundgesamtheit "Pimmelparade laut.de" per Newsartikel auch nur IRGENDEINE Stichprobe ziehst, dann geht die Wahrscheinlichkeit stark gegen 1, dass Du halt immer nur Typen ziehst
Kelly Osbourne prangert Bodyshaming anDa Kelly Osbourne wie schon nach ihrem öffentlichen Auftritt bei Ozzys Beerdigung letztes Jahr in Birmingham offenbar erneut negatives Feedback und Beleidigungen via Social Media bezüglich ihres äußeren Erscheinungsbildes ertragen musste, postete die 41-Jährige …
Sharon sieht mittlerweile aus wie ne Figur aus nem Tim Burton-Film.
Sharon?
Ich glaube, Django wollte witzig das ausdrücken, was unten jemand mit "...sieht aus wie eine aufgetakelte 70-Jährige." benannte.
ob man(n) jetzt unbedingt auf eine frau drauftreten muss, die um ihren vater trauert...

hmm ja, selbstzerstörerisches verhalten sollte in emotionalen krisen schon geduldet oder sogar enabled werden. darum fand meine mom das gut, dass ich mit 4 alkoholiker wurde, als mein hamster gestorben ist.
oh boy, so ein erratisches geschreibsel...setz dich mal mit depression etc. auseinander, bevor du menschen +40 ihre mündigkeit absprichst.
menschen +40 wählen auch die afd oder eröffnen accounts bei laut.de unter dem namen lostwiesel. meines erachtens sollte viel mehr menschen die mündigkeit abgesprochen werden.
"setz dich mal mit depression etc. auseinander (...)"
Hab immer mal wieder mit depressiven Episoden inklusive Angst und Panik zu kämpfen, und ich sag mal so: Ich würde damit nicht bei den Brit Awards auf der Bühne stehen.
„hmm ja, selbstzerstörerisches verhalten sollte in emotionalen krisen schon geduldet oder sogar enabled werden. darum fand meine mom das gut, dass ich mit 4 alkoholiker wurde, als mein hamster gestorben ist.“
1. wo fände eine Duldung statt, wenn du und die anderen Arschlöcher aufhören Eimer voll Hass und Häme in ihre Richtung zu schütten?
2. welches selbstzerstörerische Verhalten wurde hier zur Schau gestellt? Alles was ich sehe ist das Ergebnis von selbstzerstörerischen Verhalten, ohne einen Einblick dazu, wie es ihr gerade geht, was sie gerade tut, für mich ist erstmal genauso möglich, dass sie schon auf dem Weg der Besserung ist oder war, du kannst das nicht beurteilen.
3. du machst eine Nutzen-Einschätzung, sagst es wäre schlecht für sie, wenn dazu von dir und anderen Kommentatoren nichts gesagt werden würde. Dabei fehlt dir vollkommen der Einblick in ihr Leben und ihre derzeitige Situation. Wenn wir jetzt sehr gnädig zu dir und den anderen sind, dann können wir annehmen, dass ein Schweigen zu dem Thema negative Wirkungen auf ihre Situation haben könnte. Wir wissen aber ziemlich sicher, dass das Verhalten von dir und deinen Arschloch-Brudingos negative Auswirkungen auf ihre Psyche hat.
4. Lösch dich.
mein lieber schwan. gebt der dame was zu essen!
Es gibt einen Artikel zum Thema "Bodyshaming von Frauen" und zwei der Oberclowns, namentlich Mr CampDavid und Wingo, lassen sich in den Kommentaren über das Aussehen von Frauen aus. Kannst Du Dir nicht ausdenken...
Ich habe mich nicht über ihr Aussehen ausgelassen. Ihr Aussehen ist mir egal. Hier geht es um Medikamentenmissbrauch, den man nicht unter dem Deckmantel der body positivity beschönigen sollte.
Ja, dein ganzes Gelaber in dem Faden finde ich halt mal wieder wirklich fragwürdig. Aber bin ja vllt nur ich.
Ich will hier Nix "unter dem Deckmantel der body positivity" beschönigen, sie ist offensichtlich krank. Aber das Problem ist wohl kaum, dass ihr niemand was zu essen gibt.
Besonders bitter, wenn mensch bedenkt, dass das öffentliche fat shaming (obwohl sie im Verhältnis zum früher u.a. von Paris Hilton sowie Nicole Ritchie extrem propagierten und exerzierten "Size 0"-Trend zum Kaschieren der eigenen Essstörungen und dem daraus folgenden gesundheitlichen Nachteil unzähliger junger Menschen, die ihnen nacheiferten, und insbesondere im Verhältnis zu ihrer heutigen Erscheinung einfach nur körperlich gesund aussah) von damals sie mutmaßlich überhaupt erst ins andere Extrem gedrückt hat...
...einfach nur bitter. Times once again are a-changing for the worse, diese "Schönheitstrend Essstörung!"-Scheiße scheint dank Ozempic et al. sowie echt ekligen, aber super angesagten Ideen der plastischen Chirurgie, wie z.B. buccal fat removal, die uns von Reichen & Berühmten gerade als "neues" Körperideal verkauft werden, gerade mächtiger zurückzukommen als Olympiasiegerin Alysa Liu zu ihren eigenen Bedingungen im Eiskunstlauf es konnte.
Psychische Störungen sind übrigens immer ein bisschen individuell entlang der jeweiligen Biographie zu sehen. Dass sich jemand mit psychischen Störungen eher in die Öffentlichkeit begibt und jemand anderes mit der/den (vermeintlich) gleichen psychischen Störung(en) sich "lieber nicht in dem Zustand bei den BAFTAs auf die Bühne begeben" möchte, bedeutet nicht unbedingt, dass eine von beiden Personen diese Störung(en) nicht hat oder nur simuliert, sondern ist wahrscheinlich eher auf unterschiedliche Bedingungen in Erziehung und Sozialisation sowie daraus resultierenden unterschiedlichen Möglichkeiten im Leben sowie verschiedenen Zuschreibungen von individuell als solche empfundener Alltagsnorm zurückzuführen.
Auch abgesehen vom Wiederholungsfehler schon ziemlich dumm ausgedrückt von mir mit dem "anderen Extrem", da ich sie wie beschrieben ja bisher nie adipös wahrgenommen habe in der Öffentlichkeit...
...was gäbe ich jetzt für Edith!
Jo das stimmt, dass sich solche Krankheiten unterschiedlich ausdrücken. Bei meiner Frau bedeutet die Depression mehr so "klassische" Antriebslosigkeit und Selbsverwahrlosung, bei mir hat sie mehr so einen "ohgottohgottohgott alles wird ganz schlimm enden" Faktor mit starker Angst-Komponente.
Falls du auf meinen Beitrag angespielt hast, möchte ich nur kurz klarstellen, dass ich Kelly Osbourne ihre Probleme auch nicht in Abrede stellen wollte, sondern nur auf den anderen Kommentar mit "setz dich mal damit auseinander" geantwortet habe eben weil man es nicht pauschalisieren kann.
Ich möchte hier mal ganz kurz eine Brücke anbieten, für alle die, die sich Meinungstechnisch gegenüber stehen: sich Sorgen zu machen, aufgrund ihres Zustands halte ich durchaus für Angemessen, insbesondere auch, weil die Diskussion ja nicht stattfinden würde, gäbe es nullkommanull Anlass in der Betrachtung.
Allerdings ist der Hinweis von ihr, dass es ihre Angelegenheit ist, ein Fakt, den wir als Fans oder Bunte-Teilzeit-Konsumenten zu akzeptieren haben - dann ist es eben so. Wichtig: sich Sorgen machen ist O.K. Einmal darauf hinweisen reicht jedoch. Sie kann ja wieder jederzeit auf uns zukommen.
Es steckt auch ne gehörige Portion Sexismus drin. Als Kerl kannst du im Schlabberluck und angetrunken bei den BritbAwards auftauchen und wirst wahrscheinlich als renitenter Rockstar gefeiert. Sam Fender sah ziemlich aufgedunsen aus, interessiert keine Sau. "Wir machen uns Sorgen" steht für "Reiß dich zusammen, du siehst scheiße aus."
Guter Punkt, Mubasi. Klar, im Normalleben als Klempner oder Geringverdiener wahrscheinlich eher nicht so, aber in diesem Kontext - wir wollen ja stringent argumentieren - selbstredend zutreffend.
Ist auch interessant, dass mit den Abnehmspritzen, die, so meine letzte Info sehr teuer sind, fat shaming eine - wie soll ich sagen - soziologische (?) Dimension bekommt. Die Reichen können sich die Spritzen leisten, die Armen werden oder bleiben übergewichtig. Ich finde es übrigens bemerkenswert, wie viele Experten zum Thema body positivity hier versammelt sind und gleich eine Ferndiagnose über den Gesundheitszustand von Kelly und dessen Ursachen mitliefern.
Oh nein. "Schlabberluck". Gerade gesehen. Peinlich. Na ja, u know what I mean.
Ist sie depressiv aufgrund fehlgeschlagener Schönheits OP‘s?
Bist du Geisteskrank oder einfach nur ein Arschloch ?
Days since I last pissed
Cheeks sunken and despaired
So gorgeous, sunk to six stone
Lose my only remaining home
See my third rib appear
A week later all my flesh disappears
Stretching taut, cling-film on bone
I'm getting better
Ihren Zustand mittels "Body Positivity" und der Trauer um ihren Vater zu relativieren, zeigt nur wie scheinheilig dieser ganze Ansatz ist.
Alter! Die hat massives Untergewicht und sieht aus wie eine aufgetakelte 70-Jährige. Die beißt demnächst in's Gras, wenn sie so weiter macht. Das ist einfach nur völlig aus dem Ruder gelaufener Abnehmwahn. Mit 40 kann man außerdem schonmal ein Elternteil verlieren. In meinem Umfeld kommen die Leute aber nach über einem halben Jahr einigermaßen damit klar. Totgehungert hat sich jedenfalls noch niemand.
"Aber hey! Macht nix, Kelly. Du darfst so lange trauern wie nötig und auch mit 30 Kilo Körpergewicht bist du wunderschön! Hauptsache du fühlst dich wohl."
Wenn ihr direktes Umfeld so drauf ist, können wir uns schonmal auf die baldige Todesnachricht einstellen...
Natürlich hat man niemandem seine körperlichen "Unzulänglichkeiten" vorzuhalten. Zumindest sollte man vorher mal ganz intensiv in den Spiegel schauen. Aber der Body-Positivity-Ansatz kennt ja keine Grenzen. Da wird dann auch stark adipösen Menschen eingeredet, dass sie wunderschön und genau richtig sind, obwohl zahlreiche Erkrankungen und ein kurzes Leben quasi vorprogrammiert sind. Nach derselben Logik könnten wir in den Medien eigentlich auch das Rauchen wieder glorifizieren.
"Aber der Body-Positivity-Ansatz kennt ja keine Grenzen."
Vor allem hast du diesen "Body-Positivity-Ansatz" hier einfach mal in die Story reingedichtet.
Bodyshaming und Body-Positivity gehören ja wohl zusammen. 2 Seiten einer Medaille und so...
Aber so gesehen hast du recht. Die Reaktionen auf KO sind kein Bodyshaming, aber dass KO sie als Bodyshaming wahrnimmt, das ist Body-Positivity.
Du redest schon richtig harten Unsinn, aber OK.
"In meinem Umfeld kommen die Leute aber nach über einem halben Jahr einigermaßen damit klar. Totgehungert hat sich jedenfalls noch niiemand." Uff, ich will nicht so viel kommentieren, aber hier möchte ich auf respektvolle Art widersprechen. Meine subjektive Erfahrung ist, dass jeder Mensch anders trauert und man gar keinen Maßstab anwenden kann. Das hat mit KO nur am Rande zu tun.
"Bodyshaming und Body-Positivity gehören ja wohl zusammen. 2 Seiten einer Medaille und so..."
Absolut nein. Und das ist hier eigentlich auch ein gutes Beispiel dafür. Sie sagt hier doch nur "haut doch nicht auf mich ein, wenn es mir offensichtlich eh schon scheiße geht". Wie sie zu ihrem aktuellen Körper steht, kannst du daraus doch gar nicht entnehmen. Es ist ja zumindest denkbar, dass sie ihre aktuelle Figur beim "offensichtlich scheiße gehen" mitmeint.
So oder so gibt es ja aber auch genügend Menschen, die mit ihrer Figur selbst unzufrieden sind, sich deswegen schlecht fühlen, wünschten es wäre nicht so etc.. Und bei diesen Menschen ist es ja genauso scheiße body shaming zu betreiben und sie für etwas nieder zu machen, was eh schon ein wunder Punkt ist/weswegen sie sich eh schon schlecht fühlen.
Danke Gleep.
Es geht mir auch in erster Linie um die Kommentare, die KOs offensichtlich dramatischen körperlichen Zustand mit "Naja, sie trauert halt. Lasst sie in Ruhe" relativieren.
Und wenn es ihr "offensichtlich scheiße geht" und sie damit auch ihr Äußeres meint, dann soll sie sich nicht dort auf die Bühne stellen, nur um sich dann über die völlig vorhersehbaren Kommentare zu beschweren.
Eigentlich zeigt das nur, dass bei ihrer Selbstwahrnehmung einiges im Argen liegt.
Unbeteiligte Dritte sollten sie definitiv in Ruhe lassen deswegen. Das relativiert nicht ihren Zustand, sondern schützt sie vor mehr emotionalen Stress. Besonders wenn es darum geht Hasskommentare zu reduzieren.
Nein, denn es ist das eherne Gesetz des weißen Mannes, dass er zu jedem beliebigen Thema immer und überall seinen geistigen Durchfall ungestraft absondern darf.
Wilde Diskussionen um den Körper einer Frau. Diskussionsteilnehmer: alles Typen...
Come on, Dude - Du machst deinem Doktortitel wahrlich wieder keine Ehre und das schon rein methodisch
Wenn Du aus der Grundgesamtheit "Pimmelparade laut.de" per Newsartikel auch nur IRGENDEINE Stichprobe ziehst, dann geht die Wahrscheinlichkeit stark gegen 1, dass Du halt immer nur Typen ziehst