300 Millionen für Red Hot Chili Peppers

Geldregen für Smiths Red Hot Chili Peppers: Die US-Band hat vergangene Woche ihre Rechte an allen Aufnahmen ihrer 13 Studioalben an die Warner Music Group für mehr als 300 Millionen Dollar verkauft. Bereits 2021 gingen die Verlagsrechte der Songs von Anthony Kiedis, John Frusciante, Flea und Smith für rund 140 Millionen US-Dollar an den Hipgnosis Songs Fund, der nach einer Übernahme von Blackstone heute unter dem Namen Recognition Music Group firmiert. Der Verkauf ist Teil eines Joint Ventures zwischen Warner und Bain Capital, das Medienberichten zufolge Musik- und Verlagsrechte im Wert von 650 Millionen US-Dollar erworben hat. Unklar ist, ob der Deal auch die Rechte am Namen und dem Erscheinungsbild der Red Hot Chili Peppers miteinschließt.
Der Musikkatalog der Band, der offenbar schätzungsweise 25 Millionen US-Dollar pro Jahr einbringt, stand bereits seit letztem Jahr zum Verkauf. Billboard berichtete letztes Jahr, die Band wolle 350 Millionen US-Dollar als Gegenwert. Die Peppers folgen damit einer langen Reihe an Künstlern wie Bob Dylan oder Bruce Springsteen, die ihre Kataloge an Musikkonzerne verkauft haben, die es auf den Streaming-, Werbungs- und Filmmarkt abgesehen haben.
Im April sorgte ein Vogue-Artikel von Podcasterin und Sexualpädagogin Eileen Kelly für Schlagzeilen: Die 30-jährige Partnerin von Sänger Kiedis veröffentlichte einen Artikel mit der Überschrift "My boyfriend is double my age". Korrekt: Kiedis ist 63 Jahre alt.
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