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Festivalkalender II: Ruhr In Love, Elektrisch, Airbeat One

Ruhr In Love - "One Beat One Family" heißt das Motto, das natürlich Unsinn ist, gerade die Heterogenität zeichnet das Festival ja eigentlich aus. Auf der Center Stage tummelt sich erfolgreicher Ohrenschmalz, Jasmin Blust sticht da noch relativ positiv hervor. Viel interessanter sind die vielen kleinen Stages, die vor allem lokale Clubs bespielen, sowie die zweite Mainstage von Klaudia Gawlas. Von dort hören wir den nicht mehr traufrischen Gregor Tresher und haben so zwei melodische Beispiele. Also irgendwie doch eine Familie.

Wir werden kleiner und düsterer und biegen ab zum Elektrisch Festival. Die Zwickauer stellen nun schon zum 19. Mal ein kleines Industrial- und Dark Techno-Fest auf die Beine. Die Althelden Portion Control sind ein gutes Zugpferd und dem EBMler natürlich wohlbekannt. Allen anderen sei "Amnesia" empfohlen. Der Rest des Lineups ist eher dem Amateur- und Liebhaberbereich zuzuordnen, aber bei Elektrisch geht es nicht um den perfekten Sound, sondern um den Szenecharakter.

Gleich mal größer geht es in die Luft: Das dicke Airbeat One. Auch Richtung Zeltplatz-Olga-Gewiehere, aber meist härter aufgestellt als ähnlich große Festivals. Meine große Toleranz für holländischen Mummenschanz habe ich bewiesen, aber Gezellige Uptempo erschließen (höhö, Schließmuskel) sich selbst mir nicht in Gänze. Kommt besoffen aber vermutlich gut an. Die Mainacts sind der übliche Haufen, Marlon Hoffstadt wollen wir mal herausgreifen. Zwar kann der was, das Bespielen größerer Mengen gehört meiner Meinung nach aber nicht dazu. Zu vorhersehbar sicher gespielt.

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