Festivalkalender III: Tomorrowland Belgium, Sonár, WHOLE
Tomorrowland Belgium vertraut auf die alte Formel des Festivals: Ein Haufen Bühnen, riesiges Angebot, eine fette Dosis Eskapismus. Dementsprechend schwer ist es, auch nur einen Vorgeschmack zu geben. Aber wir wollen es zumindest als Vorwand nehmen, um Sebastian Ingrossos überraschend launig-leichte Kollaboration mit Céline Dion vorzustellen; Ingrosso ist einer der Headliner.
Das Barceloner Sónar ist nun schon zwei Jahre über 150.000 Besucher stark. Boys Noize wird 2026 dabei sein, SBTRKT auch, Skepta, die tolle Nia Archives - die Qualität der Künstler ist ungleich höher als bei den deutschen Festivals. Hörprobe gefällig?
Das WHOLE-Festival ist in der Konzeption absurd anstrengend, ein queeres Festival will man ganz dolle sein. Scheinbar unterliegen die Veranstalter grundsätzlichen Missverständnissen über die elektronische Szene oder meiden Clubs oder sind in den falschen. Einen Haufen Ocken verlangt man jedenfalls, FLINTA-Ticket hin oder her. Riecht nach rainbow washing. Ist das ein Begriff? Jetzt jedenfalls. Obwohl es in der öffentlichen Konzeption null um Musik geht, haben kluge Bookerinnen und Booker ein ordentliches, junges, interessantes Lineup aufgestellt.
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