Die machten Elektro?, Teil II
Cat Stevens, heutzutage eher eine alte, abgesessene Backe, war in den 70ern ganz heißer Folk-Scheiß und legte mit "Izitso" eine experimentelle Scheibe vor. Das pièce de resistance darauf ist "Was Dog A Doughnut?", eine Frage, die rassenabhängig zumindest für Dackel wohl definitiv zu bejahen ist. Ziemlich cool, sehr suave, dazu kann man heute noch gut abbeaglen.
The Cure, übrigens dieses Jahr mit einem Grammy bedacht, scheinen auf den ersten Blick keine besonders konservative Gitarrenband zu sein. Einen homogenen Sound kann man ihnen aber nicht absprechen, nur war er schon in seiner Frühzeit – man denke an das großartige "A Forest" repetitiv und damit elektroverwandt. 1990 erschien eines ihrer ganz wenigen bis auf das Schlagzeug rein elektronischen Lieder, "Harold And Joe". Ein Kleinod, das für die Nachwelt nur durch die B-Seiten-Sammlung "Join The Dots" bewahrt ist.
Einer noch, der als Überhit natürlich allen geläufig ist, aber das war damals eine ganz schöne Nummer, als der Gitarrengniedelübergott Eddie Van Halen den Oberheim OB-Xa auspackte. Machte er danach auch nie mehr so; schade, ein geiler Song.
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