"Bass, Bass, wir brauchen Bass!" Findet auch Miley, früher bekannt als Miley Cyrus, die auf ihrem neuen Album "Bass Persuades" mit gekürztem Künstlernamen eine neue Ära einläutet. Ob sie damit zu Heroes wie Cher, Madonna oder Beyoncé aufschließen kann, wird sich zeigen. Der Appetizer auf ihr …

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  • Vor einem Monat

    Goil. Die neue Anthrax wird auf jeden Fall ausgecheckt. For All Kings ist schon 10 Jahre alt, meine Güte, wie die Zeit vergeht.

  • Vor einem Monat

    Ich werde Emma Ruth Rundle, Bonnie 'Prince' Billy und Anthrax hören, während Pedrolino Kärbholz hört und mit seiner rechten (!) Hand seine Männlichkeit neu entdeckt. :D

  • Vor einem Monat

    In einer (!) Woche kommen neue Alben von den Villagers of Ioannina City, Kristin Hersh, Emma Ruth Rundle, Rhiannon Giddens, Anthrax, Chelsea Wolfe, Son Lux, Muff Potter, Echo & The Bunnymen und Agnes Obel raus? Na gut, da gehe ich mal mit dem Handwagen zum Plattenladen :-).

    • Vor einem Monat

      Hey, auch Villagers-Fan?
      Das letzte Album war richtig stark. Bin gespannt, ob sie da nochmal rankommen.
      Ob Echo & The Bunnymen noch so schöne Songs wie einst schreiben können? Bin nach den letzten Veröffentlichungen nicht soo überzeugt.

    • Vor einem Monat

      Yo, Villagers-Fan durch und durch. Erstens ist es die einzige Band, bei der Dudelsäcke nicht völlig nerven :-). Und der Youtube-Mitschnitt von „Through Space and Time“ in Athen hat mir in Coronazeiten ein klein bisschen das Leben gerettet. Komplett magisch: die Atmosphäre, die weit ausholenden, sogartigen Melodien, die vielfältigen Bezüge – von der Rembetiko-Tradition (auch politisch: Mikis Theodorakis!) über Stoner Rock, Post Rock und Psychedelic bis hin zu Reggae und Gospelchören. Und all das können sie ganz selbstverständlich in ihre Musik einfließen lassen. Aktuell eines der wichtigsten Metalkollektive: gerade weil sie offen, eigen und vielfältig sind. Das neue Album klingt etwas anders als „Age of Aquarius“, schon ein bisschen glatter – aber nicht schlechter und ähnlich faszinierend. Ich hätte es beinahe an anderer Stelle rezensiert.

    • Vor einem Monat

      Den Mitschnitt von „Through Space and Time“ kenne ich auch. Wirklich stark, wieviel Zeit sie sich geben, die Songs langsam aufzubauen.
      Dudelsäcke sind tatsächlich überstrapaziert. Ich denke an die vielen Mittelater-Bands.
      Aber bei Shoots And Ladders von Korn oder eben Father Sun von den Villagers völlig geil.
      Und jetzt wieder hier …
      https://youtu.be/nul8ViTNLAo?is=XEkmO4AU_k…

    • Vor einem Monat

      Yo. Wobei die Villagers den Dudelsack auch komplett anders einsetzen als die deutschen "Mittelalterbands": nicht als quäckender Partygimmick, sondern deutlich von der griechischen und arabischen Musiktradition geprägt. Bei ihnen poltert und quäckt der Dudelsack nicht fröhlich drauflos, sondern wird eher wie ein Synthesizer verwendet: lang anhaltende Töne, kreisende Motive mit ausholenden Melodien, teilweise psychedelisch verfremdet. Das ist eine komplett andere Idee. Auf ähnliche Weise kommen Dudelsäcke auch in der keltischen Musiktradition zum Einsatz, was erklärt, dass die Celtic Folk Punks oft deutlich angenehmer klingen als die deutschen Partytröter.

      Ich bin selbst in Musiktheorie bestenfalls halbgebildet und kann Noten schlecht lesen, aber bei den Villagers gibt es noch einen anderen Trick, warum die Songs teilweise so groß klingen. Sie verwenden nicht nur teilweise modale, für unsere Ohren ungewohnte bzw. folkloristisch gefärbte Tonleitern, sondern lassen die Melodien auch oft nicht einfach auf dem Grundton zur Ruhe kommen. Sie umkreisen und dehnen ihn, verzögern die Auflösung und lassen die Melodie danach noch ein bisschen „nachfedern“. Dadurch entsteht dieses eigentümliche Gefühl von Weite und Größe.

      Das ist auch ein Grund, warum im Jazz und Folk geschulte Pop-Artists wie Rosalía oft die interessanteren Songs schreiben. Sie verfügen über eine größere Farbpalette bei Melodien und Harmonien und können dadurch auf andere Weise Spannung erzeugen, als es die üblichen Dur-Moll- und Pop-Schemata erlauben.

      Ganz ähnlich wie die Villagers arbeiten übrigens auch die Griechen Mother of Millions mit Melodien, die mit „T“ fast zeitgleich ein neues Album veröffentlicht haben. Die sind in einem etwas anderen Fahrwasser unterwegs: alternativer Prog Metal der neueren Bauart. Aber auch sie greifen auf musikalische Traditionen ihrer Heimat zurück – und klingen dadurch unglaublich BIG und episch. Kann man sehr empfehlen:

      https://youtu.be/SESPmrvuOZE?si=6QAfOvLwFt…

  • Vor einem Monat

    Beck und Kaktus Einarsson - gute Woche.

  • Vor einem Monat

    Richtig gute Woche
    Muff Potter, Gia Ford, Miley!
    Emma und Anthrax werde ich auch mal auschecken.

  • Vor einem Monat

    Bei allem Interessanten, was die Woche musikalisch passiert. Ich vermisse eine Review zum aktuellen Kim Petras-Album.