Leigh-Anne - Dead And Gone
Ja, Leigh-Anne Pinnock gehört zu Little Mix. Der Girlgroup, die in Großbritannien den achten Durchlauf von "X-Factor" bestritt und in der Folge drei Brit Awards erhielt. Aber wir sollten mittlerweile doch so weit sein, dass wir nicht mehr die Nase rümpfen, wenn wir Girl- oder Boygroup lesen und den Künstler:innen solo eine eigenständige Entwicklung zugestehen. Also, alles auf Eingangseinstellung und akzeptieren, dass "Dead And Gone" nur wenig mit "Black Magic" von Little Mix gemeinsam hat.
Leigh-Annes Debüt-Album "My Ego Told Me To" fährt den R'n'B-Anteil deutlich zurück, zugunsten von mehr als gelungenem Dancehall, Pop-Reggae, sogar etwas Afrobeat, mit dem gemeinen Hang, das alles mit eingängigen Hooks zu schmücken. Fies. "Dead And Gone" stellt das Schmuckstück der 15 Tracks dar. Schön vor Bass brummend, schön mitreißend, deutlich im Reggae verwurzelt. Außerdem ist das LP-Cover schön grün, und Vorurteile stinken.
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