Ganz schön lange her – vielleicht bei "Jazz Ist Anders"? Jedenfalls schon ein Weilchen her, dass ein Albumtitel ähnlich abschreckend wirkte. Denn einfach nur eine Ziffer zu vergeben oder ein Album "Titty Twister" oder so zu nennen, ist natürlich nicht gut, aber eben auch nicht so debil verstohlen …
Hab bisher in zwei Songs reingehört und fand die todeslangweilig. Allgemein irgendwie sehr schade, wie sich die Band zu entwickeln scheint. Conditions of My Parole und die beiden EPs drumrum waren ziemlich stark und Money Shot hatte auch noch ein paar gute Dinger.
Hmm, ich finde das Album jetzt an sich nicht schlecht. Das Problem ist aber für mich, dass die klaren Highlights fehlen. Von gesteigerter Aggressivität kann ich nur wenig spüren und auch den Weg zu mehr gitarrenlastiger Musik kann ich nicht wirklich spüren. A Public Stonig und Quiet Parts sind für mich die besten Songs des Albums, aber halt auch nur wenig besser als der Rest. Nichts was heraussticht und mich richtig mitnimmt. Ich fand zuerst 2/5 zu hart, aber ne 3/5 ist es für mich auch nicht. Wäre die Skala bei 10 Punkten, wäre es ne 6/10 für mich.
Man darf bei aller Gleichmacherei nicht vergessen, dass der Abstand zwischen 6 und 10 einfach höher ist als zwischen 3 und 5. Manche Dinge muss man einfach absolut betrachten, als das, was sie sind.
Ich hab mir schon fast gedacht, dass das ein paar Klugscheißer hervorrufen wird und da widerspreche ich. Wenn man nur als Fünftel ausgeht und die in Prozent zieht, dann sieht das wie folgt aus.
1 = 20% 2 = 40% 3 = 60% 4 = 80% 5 = 100%
Aber dann haben wir das Problem, dass eine Fünfsterne-Wertung nur eine reine 100% Wertung ist. Ich sehe die 5 Punkte aber als eine Bereichswertung. Also:
Dann haben wir aber ein weiteres Problem. 81% führt zu einer 5er Bewertung und 61% zu einer 4er Bewertung. Das macht diese Seite ja nicht. 5 Punkte werden nicht sehr häufig vergeben, weswegen das eher 90 - 100% sind und vier Punkte sich eher bei 70 - 90%. Wenn man das weiterdenkt würde ich aber auch eher sagen, dass eine 3, so wie sich die Reviews lesen als ganz spaßige und immer noch gute Alben anfühlen, aber auch den Bereich des Durchschnitts abdecken. Also würde ich den Schnitt einer 3 eher 50 - 75% sehen. 2 ist einfach schlecht - unterdurchschnittlich 30 - 49% und 1 absolute Grütze bis 1 -29%.
Demzufolge wäre meine 6/10 eine mittlere 3 - bisschen geringer noch, weil demnach eine 62,5 die genaue Mitte darstellen würde. So ist zumindest meine gefühlte Wahrnehmung, wie laut.de die Wertungen einteilt.
Dann nochmal meine Aussage, dass ich 2/5 zu hart finde. Weil es für mich den Bereich 30 - 49% abdeckt kann man durch die Ungenauigkeit von 2/5 es so lesen, als ob das Album schlecht bis unterdurchschnittlich ist. Und da gehört es für mich nicht rein. Es ist für mich leicht über dem Durchschnitt, also muss ich eine 3 geben, die bei mir ja bis 75% ragt. So gut ist das Album aber wiederrum auch nicht. Deswegen meine Spezifizierung zu 6/10. So ich hoffe, dass das jetzt klar ist. xD
Und danke Schwingster, dass du jedem das bewusste Wortspiel meines Namens erklärst. Und Lost7, wow, LevelBier hab ich bestimmt noch nie benutzt. LevelSchmier, LevelBlamier, LevelKlavier, LevelGier... Alles schon genutzt. Aber schön, dass deine Kreativität bis Bier gereicht hat.
Und allgemein möchte ich noch sagen, dass eine Skala von 1-10 ja auch Wertungsbereiche hat. Eine 6/10 deckt somit 5,6 - 6,5. Um es genau zu spezifizieren, wäre ich bei einer 5,7/10 denke ich mal.
Jaja, schon ok. Wir haben es schon verstanden. Ich sagte doch schon, dass der Abstand größer ist. Hast es aber gut erklärt. Wollten Dich doch nur etwas ärgern .
@Caps Wenn du das so streng machst, dann hat man plötzlich viel mehr 5 und 4, die sich unverdient anfühlen. Ne 5 würde dann mit 81% beginnen und ne 4 schon mit 61%!!! WTF! Never! Dann hätten wir ja unzählige 4er Wertung, nur weil die ein bisschen überm Durchschnitt sind. Die Wertungen müssen andere Gewichtungen haben, müssen andere Kriterien erfüllen. Deswegen finde ich Wertungsskalen von 1-5 immer so kacke, weil sie viel zu ungenau sind und völlig anders interpretiert werden können. Du hast offensichtlich eine andere Sicht darauf als ich und letztlich liegt keiner von uns falsch.
Das ist halt das Urproblem des mathematischen Denkens - die Sicht auf die Dinge. Ganz klar, Mathematik für sich genommen ist objektiv, da gibt es keine zwei Meinungen. Allerdings verschränkt unser subjektiver Blick auf die Sache bzw. der Fokus, den wir legen, die Bedeutung, die wir den Ergebnissen letztendlich beimessen, ein wenig die Klarheit in den Aussagen. Ich war schon immer skeptisch als Kant behauptete, dass 2+3=5 ergäbe. Nun, auch Studien treffen Aussagen, aus denen Entscheidungen abgeleitet werden, aufgrund subjektiver Werturteile, wohingegen die Basisrechnungen fein sind. Es ist alles sehr kompliziert.
Doch, du liegst objektiv falsch. Was du aufgrund der Umrechnung in Prozente fühlst ist deibe Sache, aber Facts dont care for your feelings. Die von dir genannten Prozentangaben haben nichts mit dieser Skala hier zu tun. 5/5=1=100% 1/5=0,2=20%
Ich insistiere! Wenn dem so wäre, bräuchten wir ja keine unterschiedlichen Brüche - nun muss die Aufteilung als solche ja auch ihren Sinn haben. Und der "semantische" Einwurf, dass es sich um eine implizite Aufteilung einer Range handelt, aber keine punktgenaue Prozentangabe oder Aufteilung, z.B. die einer Pizza, muss an dieser Stelle gewürdigt werden.
@Caps Sorry, aber so wie du es sagst, werden auf laut.de keine Wertungen vergeben. Du kannst auf deine mathematische Rechnung beharren, aber das ist hier halt in der Wertung nicht Realität. Was du gerade machst, ist die Faktenlage zu ignorieren, wie hier bewertet wird.
Nur absolute Ausnahme-Alben erhalten die 5er-Wertung. Alben die ikonisch sind, Alben die Meilensteine sind, die was verändert haben, die was innovatives perfekt umgesetzt haben, die keine Längen und nur Banger haben. 81% sind da einfach raus aus der 5.
4er-Wertungen sind kurzweilige, spaßige bis richtig geile Alben, die aber eben auch kleine Schnitzer haben, die den Weg zum Olymp halt verwehren. Alben die einem das Jahr versüßen, die aber eben nicht in die Hall of Fame kommen.
3er sind okaye bis gute Alben, die man genießen kann, wenn man Fan ist. Alben die 1-3 Highlights haben, und der rest mittelmäßig performt.
usw.
Das lässt sich halt nicht mathematisch streng aufteilen, weswegen gewichtet wird.
pitchfork.com bringt dein Wertungssystem auch durcheinander. Die haben eine Skala von 0 bis 10 mit einer Nachkommastelle, aber alles unter 6.0 ist bei denen ein Verriss.
Ich hab eure Diskussion jetzt nicht durchgelesen, aber hättest du einfach gesagt, dass es für dich eine 2.5 / 5 ist, dann hätte dich wahrscheinlich auch jeder verstanden (also abgesehen von Leuten, die das "lost" schon im Nutzernamen haben).
Um dir was vorweg zu nehmen: Natürlich gibt's zu meinem letzten Post auch Ausnahmen. Bewertungen sind halt immer subjektiv und können nie 100% objektiv sein. Dass ein Rezensent eine Review abgibt, die sich der Meinung der breiten Masse entfernt, passiert immer wieder. Und jeder Rezensent mag die Skala auch für sich anders auslegen. Aber ich bin auch schon ne Weile auf dieser Seite unterwegs, genau wie du, und mein Gefühl, wie im allgemeinen gewertet wird, habe ich oben ausgedrückt. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Aber allgemein möchte ich sagen: Musik wird von jedem Menschen anders bewertet und ist subjektiv. Punkt der Sache ist aber, dass der Mensch keine Maschine ist und Skalen anders wahrnimmt, wenn Subjektivität und einfach Meinungen ins Spiel kommen. Mit reiner Mathematik spielt du gegen die Psyche des Menschen. Rein Mathematisch liegst du natürlich vollkommen richtig, aber bei einem Album, das leicht überm Mittelmaß ist, sprich 61% eine 4/5 zu vergeben, fühlt sich falsch an. Es fühlt sich unverdient an. Höhere Wertungen brauchen höhere Maßstäbe. Das musst du in einer Bewertungsskala einbeziehen, sonst entziehst du die Menschlichkeit aus der Bewertung.
Mich würde da wirklich gerne mal interessieren, wie da die offizielle Aussage von laut.de ist.
Aber nochmal. All die Diskussion ist eigentlich nichtig, weil man nur analysieren muss, wie faktisch laut.de hier bewertet. Das ist wichtig und nicht was die Mathematik sagt. Das ist die Grundlage. Wir haben keine 100%ige Gewissheit, weil dazu nichts öffentlich steht, aber so wie ich die Sache einschätze, arbeitet laut.de mit Gewichtungen. Ich mag falsch liegen, aber das ist das, was ich interpretiere.
Naja, wenn man jetzt mal voraussetzt, dass das menschliche Gehirn ebenfalls mathematischen Prozessen folgt, gleichzeitig aber zur menschlichen Natur gehört, ist der Zusammenfall von Objektivität und Subjektivität offensichtlich. Ich persönlich glaube ja, Mathematik ist pure Einbildung letztendlich und sowas wie Objektivität gibt es gar nicht.
Ich sag mal so: die laut.de-Bewertungsskala ist die Bewertungsskala. Wenn die von 1-5 geht, ist das so. Dann geht die nicht von 0 (oder 1) -100 (Prozent) mit 101 (oder 100) Teilstufen. Wenn laut.de eine Wertung wie 41% möglich machen wollen würde, dann hätten die ne Skala von 0 (oder 1) bis 100, weil Prozent heißt ja "von Hundert". Dafür braucht man nicht so viel Mathematik (außer Kenntnis von den ganzen (richtig Caps?) Zahlen von 1 bis 5).
@verhuscht Also sind bspw. alle 3er Wertungen gleich stark? Gibt es keine schwachen oder starken 3er? Wenn ein Album gerade noch so in die 3 hinein rutscht wäre das Album genau so gut, wie eine starke 3? Das ist doch BS. Deswegen habe ich ja extra noch die bei meinen ursprünglichen Post die 10er-Skala genutzt, weil die 5er-Skala zu ungenau ist, um meine persönliche Bewertung klarzumachen.
Natürlich müssen wir alle damit klarkommen, dass laut.de eine 5er-Skala nutzt, aber die Kritik daran finde ich trotzdem berechtigt.
Irgendwie muss man ja schwache und starke Wertungen innerhalb der eigentlichen Ziffer verorten können. Das liest sich dann meist in der eigentlichen Rezension heraus, ob das nun stark oder schwach ist, aber dennoch ist eine Bewertung eine Bewertung. In der Schule vergibt man ja zur Gewichtung auch + und - um eine bessere Vergleichbarkeit herzustellen, weil 1-6 normal zu ungenau wäre.
Ich glaube, das laut.de ein Problem hätte, wenn sie bspw. auf eine 10er Skala wechseln würden: Alle bisherigen Alben aus all den Jahren davor müsste man dann zur Vergleichbarkeit in ein 10er-System umwandeln... Ein riesiger Aufwand.
Aber ich sag ganz ehrlich. Man kann die alten Bewertungen dann auch so lassen. Lass die bisherigen Alben bei 1-5, aber alle neuen kommen in 1-10 rein. Würde mir locker reichen xD Aber ich wette, dass Seite keine Wandlung mehr vornehmen wird. Ich wette sie basiert auf WordPress und man hat kein Interesse an einer Weiterentwicklung.
Latürnich gibt es bei der 3 ein aus der Rezession abzulesendes „knapp die 4 verpasst“ und ein „knapp die 2 verpasst“, aus denen der Leser quasi eine 3- oder 3+ ableiten mag. Das ist aber eine andere Kategorie als die nackte Skala. Der Jokus bezieht sich doch alleine auf die wunderschöne Passage: „ Ich fand zuerst 2/5 zu hart, aber ne 3/5 ist es für mich auch nicht. Wäre die Skala bei 10 Punkten, wäre es ne 6/10 für mich.“ 3/5 ist halt 6/10, da gibt’s nix zu deuteln. Du meintest ja vermutlich eher so was wie: „2 von 5 zu hart. 3/5 auch nicht (weil irgendwo zwischen 2 und 3). Also so was wie ne 5/10 (also 2.5/5) o.ä.“ Lass dich nicht ärgern!
Nö, ich lass mich nicht ärgern. xD Ich diskutiere nur gern und sehe das alles locker. Es geht ja um nichts weltbewegendes, sondern um ein Bewertungssystem einer Musik-Review-Plattform.
Aber ich muss nach wie vor sagen, ich finde, da gibt es was zu deuteln. Klar bleibt meine 6/10 eine 3/5, aber eben anders gewichtet. Es ist eben keine starke 3 sondern eine minimal unter mittlere 3. Wie schon gesagt würde eine 4 schon mit einer 6,1/10 beginnen (also die möglichste schwächste 4) was sich einfach nicht so in den Review herauslesen lässt. Wenn man das Wertungssystem in eine 10er-Skala übertragen würde, sehe ich da andere Gewichtungen, wie ich sie schon beschrieben habe. Sonst würde es ja nur 4er und 5er hageln. Aber ich wiederhole mich. Ich glaube ich habe meinen Standpunkt mehr als klar gemacht xD
Das Ding ist auch, dass es hier nur eine einzige objektive Review gibt - https://laut.de/Mariah-Carey/Alben/1-To-In… . Ansonsten bewerten die Autoren subjektiv. Manche bewerten on point, bei anderen kann man pauschal 2 Punkte abziehen oder dazurechnen, damit man weiß, wie gut die Musik ist.
Und da hilft auch eine größere Skala nichts, damit hat man genau das gleiche Problem. Von daher - wie stark beispielsweise eine 3 ist, sollte sich aus dem Text ergeben. Das funktioniert, wie mit allen Dingen im Leben, mal besser und mal schlechter.
Hab ich ja schon geschrieben, dass Bewertungen unter den Reviewern abhängig sind und extreme Schwankungen bezüglich Leserwertung und Review-Wertung passieren können.
Darum geht es ja nicht, sondern nur um das Wertungssystem an sich. Wenn man Bewertungen auf einer Skala macht, dann ist diese Skala nun mal eine Sache, an die man sich als Grundlage klammern muss. Und diese stelle ich gerade zur Diskussion.
Und doch, mit einer größeren Skala kann ich bessern verorten, wo Rezensent die Vergleichbarkeit zu anderen Alben herstellt. Die 5-Skala ist zu ungenau und wird, wie ich vermute, gewichtet, was bei einer 10er-Skala nicht notwendig wäre, weil sie viel deutlicher klarmacht, wo die Meinung des Rezensenten steht.
Ich finde den Social Media Hass alles andere als altbacken, man kann da gar nicht häufig genug drauf hauen.
Mein Problem mit dem Album ist ein anderes: Viele Stücke klingen für mich wie gute Demos, die aber noch etwas ausdefiniert werden müssten, hier ein Drumfill mehr, da mehr Bass etc. So klingt vieles nicht minimalistisch, sondern einfach leer.
Hab mir bewusst etwas Zeit für das Album genommen, da es doch auf anderen Plattformen viele positive Kritiken bekommen hat. Auch als Album der Woche hat es sich behauptet. Ich bin kein Puscifer Fan per se, aber einige Songs aus vergangenen Tagen waren gut gelungen. Normal Isn't ist, für meinen Geschmack, das beste Album der Band, als Gesamtkunstwerk betrachtet. Bin mit einer 3/5 Bewertung aber einverstanden. Self Evident, Thrust und Impetuous sind echte Grower und auch inhaltlich mein Ding...
Ganz schön lange her – vielleicht bei "Jazz Ist Anders"? Jedenfalls schon ein Weilchen her, dass ein Albumtitel ähnlich abschreckend wirkte. Denn einfach nur eine Ziffer zu vergeben oder ein Album "Titty Twister" oder so zu nennen, ist natürlich nicht gut, aber eben auch nicht so debil verstohlen …
Meynard?
Und ohne seine ganzen Aktivitäten jetzt unbedingt verteidigen zu wollen: Der günstigste seiner Weine kostet aktuell umgerechnet etwa 16.95 Euro.
John Meynard war unser Steuermann,
der aushielt, bis er das Ufer gewann
Love it, der Fehler wurde mittlerweile aber klammheimlich korrigiert.
Man braucht immer noch das richtige tool, um die Weinflasche aufzubekommen.
Der schmeckt dafür besonders gut. Dass da musikalisch mal ein wenig Halbware dazukommt, muss man da auch mal verzeihen.
Hab bisher in zwei Songs reingehört und fand die todeslangweilig. Allgemein irgendwie sehr schade, wie sich die Band zu entwickeln scheint. Conditions of My Parole und die beiden EPs drumrum waren ziemlich stark und Money Shot hatte auch noch ein paar gute Dinger.
Hmm, ich finde das Album jetzt an sich nicht schlecht. Das Problem ist aber für mich, dass die klaren Highlights fehlen. Von gesteigerter Aggressivität kann ich nur wenig spüren und auch den Weg zu mehr gitarrenlastiger Musik kann ich nicht wirklich spüren. A Public Stonig und Quiet Parts sind für mich die besten Songs des Albums, aber halt auch nur wenig besser als der Rest. Nichts was heraussticht und mich richtig mitnimmt. Ich fand zuerst 2/5 zu hart, aber ne 3/5 ist es für mich auch nicht. Wäre die Skala bei 10 Punkten, wäre es ne 6/10 für mich.
6/10 sind 3/5
Sogar ne gute 3/5
Man darf bei aller Gleichmacherei nicht vergessen, dass der Abstand zwischen 6 und 10 einfach höher ist als zwischen 3 und 5. Manche Dinge muss man einfach absolut betrachten, als das, was sie sind.
LevelVier, benannt nach seinem Mathedurchschnitt
LevelBier, benannt nach seinem Mattedurchschnitt
Ich hab mir schon fast gedacht, dass das ein paar Klugscheißer hervorrufen wird und da widerspreche ich. Wenn man nur als Fünftel ausgeht und die in Prozent zieht, dann sieht das wie folgt aus.
1 = 20%
2 = 40%
3 = 60%
4 = 80%
5 = 100%
Aber dann haben wir das Problem, dass eine Fünfsterne-Wertung nur eine reine 100% Wertung ist. Ich sehe die 5 Punkte aber als eine Bereichswertung. Also:
1 = 1 - 20%
2 = 21 - 40%
3 = 41 - 60%
4 = 61 - 80%
5 = 81 - 100%
Dann haben wir aber ein weiteres Problem. 81% führt zu einer 5er Bewertung und 61% zu einer 4er Bewertung. Das macht diese Seite ja nicht. 5 Punkte werden nicht sehr häufig vergeben, weswegen das eher 90 - 100% sind und vier Punkte sich eher bei 70 - 90%. Wenn man das weiterdenkt würde ich aber auch eher sagen, dass eine 3, so wie sich die Reviews lesen als ganz spaßige und immer noch gute Alben anfühlen, aber auch den Bereich des Durchschnitts abdecken. Also würde ich den Schnitt einer 3 eher 50 - 75% sehen. 2 ist einfach schlecht - unterdurchschnittlich 30 - 49% und 1 absolute Grütze bis 1 -29%.
Dann sieht das Ganze halt wie folgt aus:
1 = 1 - 29%
2 = 30 - 49%
3 = 50 - 75%
4 = 76 - 89%
5 = 90% - 100%
Demzufolge wäre meine 6/10 eine mittlere 3 - bisschen geringer noch, weil demnach eine 62,5 die genaue Mitte darstellen würde. So ist zumindest meine gefühlte Wahrnehmung, wie laut.de die Wertungen einteilt.
Dann nochmal meine Aussage, dass ich 2/5 zu hart finde. Weil es für mich den Bereich 30 - 49% abdeckt kann man durch die Ungenauigkeit von 2/5 es so lesen, als ob das Album schlecht bis unterdurchschnittlich ist. Und da gehört es für mich nicht rein. Es ist für mich leicht über dem Durchschnitt, also muss ich eine 3 geben, die bei mir ja bis 75% ragt. So gut ist das Album aber wiederrum auch nicht. Deswegen meine Spezifizierung zu 6/10. So ich hoffe, dass das jetzt klar ist. xD
Und danke Schwingster, dass du jedem das bewusste Wortspiel meines Namens erklärst. Und Lost7, wow, LevelBier hab ich bestimmt noch nie benutzt. LevelSchmier, LevelBlamier, LevelKlavier, LevelGier... Alles schon genutzt. Aber schön, dass deine Kreativität bis Bier gereicht hat.
Und allgemein möchte ich noch sagen, dass eine Skala von 1-10 ja auch Wertungsbereiche hat. Eine 6/10 deckt somit 5,6 - 6,5. Um es genau zu spezifizieren, wäre ich bei einer 5,7/10 denke ich mal.
Jaja, schon ok. Wir haben es schon verstanden. Ich sagte doch schon, dass der Abstand größer ist. Hast es aber gut erklärt. Wollten Dich doch nur etwas ärgern
.
Oh Gotttttt, das tut ja beim Lesen weh. Nein, LevelFear, nein
3/5=6/10. Diese beiden Zahlen sind äquivalent (gleich). Es gibt keinen Weg da irgendwie eine Unterscheidung reinzuquatschen.
Natürlich, 3 Sterne ist NIEMALS NIE 41%. Das können die nicht ernst meinen.
Außer 1 Stern entspricht (41/3)%.
@Caps Wenn du das so streng machst, dann hat man plötzlich viel mehr 5 und 4, die sich unverdient anfühlen. Ne 5 würde dann mit 81% beginnen und ne 4 schon mit 61%!!! WTF! Never! Dann hätten wir ja unzählige 4er Wertung, nur weil die ein bisschen überm Durchschnitt sind. Die Wertungen müssen andere Gewichtungen haben, müssen andere Kriterien erfüllen. Deswegen finde ich Wertungsskalen von 1-5 immer so kacke, weil sie viel zu ungenau sind und völlig anders interpretiert werden können. Du hast offensichtlich eine andere Sicht darauf als ich und letztlich liegt keiner von uns falsch.
Das ist halt das Urproblem des mathematischen Denkens - die Sicht auf die Dinge. Ganz klar, Mathematik für sich genommen ist objektiv, da gibt es keine zwei Meinungen. Allerdings verschränkt unser subjektiver Blick auf die Sache bzw. der Fokus, den wir legen, die Bedeutung, die wir den Ergebnissen letztendlich beimessen, ein wenig die Klarheit in den Aussagen. Ich war schon immer skeptisch als Kant behauptete, dass 2+3=5 ergäbe. Nun, auch Studien treffen Aussagen, aus denen Entscheidungen abgeleitet werden, aufgrund subjektiver Werturteile, wohingegen die Basisrechnungen fein sind. Es ist alles sehr kompliziert.
Doch, du liegst objektiv falsch. Was du aufgrund der Umrechnung in Prozente fühlst ist deibe Sache, aber Facts dont care for your feelings. Die von dir genannten Prozentangaben haben nichts mit dieser Skala hier zu tun. 5/5=1=100%
1/5=0,2=20%
Und für dich Losti: Im Restgruppenkörper GF(2) ist 1+1=0, in GF(4) ist 2+3=1.
Ich insistiere! Wenn dem so wäre, bräuchten wir ja keine unterschiedlichen Brüche - nun muss die Aufteilung als solche ja auch ihren Sinn haben. Und der "semantische" Einwurf, dass es sich um eine implizite Aufteilung einer Range handelt, aber keine punktgenaue Prozentangabe oder Aufteilung, z.B. die einer Pizza, muss an dieser Stelle gewürdigt werden.
...erzähl das den Nachkommen von Kant und nicht mir...
Pls losti, sei zufrieden mit dem bit, dass ich dir hingeworfen habe und schleich dich!
@Caps Sorry, aber so wie du es sagst, werden auf laut.de keine Wertungen vergeben. Du kannst auf deine mathematische Rechnung beharren, aber das ist hier halt in der Wertung nicht Realität. Was du gerade machst, ist die Faktenlage zu ignorieren, wie hier bewertet wird.
Nur absolute Ausnahme-Alben erhalten die 5er-Wertung. Alben die ikonisch sind, Alben die Meilensteine sind, die was verändert haben, die was innovatives perfekt umgesetzt haben, die keine Längen und nur Banger haben. 81% sind da einfach raus aus der 5.
4er-Wertungen sind kurzweilige, spaßige bis richtig geile Alben, die aber eben auch kleine Schnitzer haben, die den Weg zum Olymp halt verwehren. Alben die einem das Jahr versüßen, die aber eben nicht in die Hall of Fame kommen.
3er sind okaye bis gute Alben, die man genießen kann, wenn man Fan ist. Alben die 1-3 Highlights haben, und der rest mittelmäßig performt.
usw.
Das lässt sich halt nicht mathematisch streng aufteilen, weswegen gewichtet wird.
Ich muss jetzt ins Meeting, aber das wird noch ein Nachspiel haben, Freundchen!
pitchfork.com bringt dein Wertungssystem auch durcheinander. Die haben eine Skala von 0 bis 10 mit einer Nachkommastelle, aber alles unter 6.0 ist bei denen ein Verriss.
Ich hab eure Diskussion jetzt nicht durchgelesen, aber hättest du einfach gesagt, dass es für dich eine 2.5 / 5 ist, dann hätte dich wahrscheinlich auch jeder verstanden (also abgesehen von Leuten, die das "lost" schon im Nutzernamen haben).
Ich will ja nicht kleinkariert erscheinen, aber ich vermute, ihn hier als Einziger verstanden zu haben.
Um dir was vorweg zu nehmen: Natürlich gibt's zu meinem letzten Post auch Ausnahmen. Bewertungen sind halt immer subjektiv und können nie 100% objektiv sein. Dass ein Rezensent eine Review abgibt, die sich der Meinung der breiten Masse entfernt, passiert immer wieder. Und jeder Rezensent mag die Skala auch für sich anders auslegen. Aber ich bin auch schon ne Weile auf dieser Seite unterwegs, genau wie du, und mein Gefühl, wie im allgemeinen gewertet wird, habe ich oben ausgedrückt. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Aber allgemein möchte ich sagen: Musik wird von jedem Menschen anders bewertet und ist subjektiv. Punkt der Sache ist aber, dass der Mensch keine Maschine ist und Skalen anders wahrnimmt, wenn Subjektivität und einfach Meinungen ins Spiel kommen. Mit reiner Mathematik spielt du gegen die Psyche des Menschen. Rein Mathematisch liegst du natürlich vollkommen richtig, aber bei einem Album, das leicht überm Mittelmaß ist, sprich 61% eine 4/5 zu vergeben, fühlt sich falsch an. Es fühlt sich unverdient an. Höhere Wertungen brauchen höhere Maßstäbe. Das musst du in einer Bewertungsskala einbeziehen, sonst entziehst du die Menschlichkeit aus der Bewertung.
Mich würde da wirklich gerne mal interessieren, wie da die offizielle Aussage von laut.de ist.
Man kann eine Skala nicht objektiv betrachten, die durch Subjektivität entsteht. Da ist immer Interpretationsraum.
Aber nochmal. All die Diskussion ist eigentlich nichtig, weil man nur analysieren muss, wie faktisch laut.de hier bewertet. Das ist wichtig und nicht was die Mathematik sagt. Das ist die Grundlage. Wir haben keine 100%ige Gewissheit, weil dazu nichts öffentlich steht, aber so wie ich die Sache einschätze, arbeitet laut.de mit Gewichtungen. Ich mag falsch liegen, aber das ist das, was ich interpretiere.
Naja, wenn man jetzt mal voraussetzt, dass das menschliche Gehirn ebenfalls mathematischen Prozessen folgt, gleichzeitig aber zur menschlichen Natur gehört, ist der Zusammenfall von Objektivität und Subjektivität offensichtlich. Ich persönlich glaube ja, Mathematik ist pure Einbildung letztendlich und sowas wie Objektivität gibt es gar nicht.
Capsi dürfte mal zurück sein, ich mach schon mal das Popcorn warm.
Ich sag mal so: die laut.de-Bewertungsskala ist die Bewertungsskala. Wenn die von 1-5 geht, ist das so. Dann geht die nicht von 0 (oder 1) -100 (Prozent) mit 101 (oder 100) Teilstufen. Wenn laut.de eine Wertung wie 41% möglich machen wollen würde, dann hätten die ne Skala von 0 (oder 1) bis 100, weil Prozent heißt ja "von Hundert". Dafür braucht man nicht so viel Mathematik (außer Kenntnis von den ganzen (richtig Caps?) Zahlen von 1 bis 5).
@verhuscht Also sind bspw. alle 3er Wertungen gleich stark? Gibt es keine schwachen oder starken 3er? Wenn ein Album gerade noch so in die 3 hinein rutscht wäre das Album genau so gut, wie eine starke 3? Das ist doch BS. Deswegen habe ich ja extra noch die bei meinen ursprünglichen Post die 10er-Skala genutzt, weil die 5er-Skala zu ungenau ist, um meine persönliche Bewertung klarzumachen.
Natürlich müssen wir alle damit klarkommen, dass laut.de eine 5er-Skala nutzt, aber die Kritik daran finde ich trotzdem berechtigt.
Irgendwie muss man ja schwache und starke Wertungen innerhalb der eigentlichen Ziffer verorten können. Das liest sich dann meist in der eigentlichen Rezension heraus, ob das nun stark oder schwach ist, aber dennoch ist eine Bewertung eine Bewertung. In der Schule vergibt man ja zur Gewichtung auch + und - um eine bessere Vergleichbarkeit herzustellen, weil 1-6 normal zu ungenau wäre.
Ich glaube, das laut.de ein Problem hätte, wenn sie bspw. auf eine 10er Skala wechseln würden: Alle bisherigen Alben aus all den Jahren davor müsste man dann zur Vergleichbarkeit in ein 10er-System umwandeln... Ein riesiger Aufwand.
Aber ich sag ganz ehrlich. Man kann die alten Bewertungen dann auch so lassen. Lass die bisherigen Alben bei 1-5, aber alle neuen kommen in 1-10 rein. Würde mir locker reichen xD Aber ich wette, dass Seite keine Wandlung mehr vornehmen wird. Ich wette sie basiert auf WordPress und man hat kein Interesse an einer Weiterentwicklung.
Latürnich gibt es bei der 3 ein aus der Rezession abzulesendes „knapp die 4 verpasst“ und ein „knapp die 2 verpasst“, aus denen der Leser quasi eine 3- oder 3+ ableiten mag. Das ist aber eine andere Kategorie als die nackte Skala. Der Jokus bezieht sich doch alleine auf die wunderschöne Passage: „ Ich fand zuerst 2/5 zu hart, aber ne 3/5 ist es für mich auch nicht. Wäre die Skala bei 10 Punkten, wäre es ne 6/10 für mich.“ 3/5 ist halt 6/10, da gibt’s nix zu deuteln. Du meintest ja vermutlich eher so was wie: „2 von 5 zu hart. 3/5 auch nicht (weil irgendwo zwischen 2 und 3). Also so was wie ne 5/10 (also 2.5/5) o.ä.“ Lass dich nicht ärgern!
Nö, ich lass mich nicht ärgern. xD Ich diskutiere nur gern und sehe das alles locker. Es geht ja um nichts weltbewegendes, sondern um ein Bewertungssystem einer Musik-Review-Plattform.
Aber ich muss nach wie vor sagen, ich finde, da gibt es was zu deuteln. Klar bleibt meine 6/10 eine 3/5, aber eben anders gewichtet. Es ist eben keine starke 3 sondern eine minimal unter mittlere 3.
Wie schon gesagt würde eine 4 schon mit einer 6,1/10 beginnen (also die möglichste schwächste 4) was sich einfach nicht so in den Review herauslesen lässt. Wenn man das Wertungssystem in eine 10er-Skala übertragen würde, sehe ich da andere Gewichtungen, wie ich sie schon beschrieben habe. Sonst würde es ja nur 4er und 5er hageln. Aber ich wiederhole mich. Ich glaube ich habe meinen Standpunkt mehr als klar gemacht xD
Das Ding ist auch, dass es hier nur eine einzige objektive Review gibt - https://laut.de/Mariah-Carey/Alben/1-To-In… . Ansonsten bewerten die Autoren subjektiv. Manche bewerten on point, bei anderen kann man pauschal 2 Punkte abziehen oder dazurechnen, damit man weiß, wie gut die Musik ist.
Und da hilft auch eine größere Skala nichts, damit hat man genau das gleiche Problem. Von daher - wie stark beispielsweise eine 3 ist, sollte sich aus dem Text ergeben. Das funktioniert, wie mit allen Dingen im Leben, mal besser und mal schlechter.
Hab ich ja schon geschrieben, dass Bewertungen unter den Reviewern abhängig sind und extreme Schwankungen bezüglich Leserwertung und Review-Wertung passieren können.
Darum geht es ja nicht, sondern nur um das Wertungssystem an sich. Wenn man Bewertungen auf einer Skala macht, dann ist diese Skala nun mal eine Sache, an die man sich als Grundlage klammern muss. Und diese stelle ich gerade zur Diskussion.
Und doch, mit einer größeren Skala kann ich bessern verorten, wo Rezensent die Vergleichbarkeit zu anderen Alben herstellt. Die 5-Skala ist zu ungenau und wird, wie ich vermute, gewichtet, was bei einer 10er-Skala nicht notwendig wäre, weil sie viel deutlicher klarmacht, wo die Meinung des Rezensenten steht.
Ich finde den Social Media Hass alles andere als altbacken, man kann da gar nicht häufig genug drauf hauen.
Mein Problem mit dem Album ist ein anderes: Viele Stücke klingen für mich wie gute Demos, die aber noch etwas ausdefiniert werden müssten, hier ein Drumfill mehr, da mehr Bass etc. So klingt vieles nicht minimalistisch, sondern einfach leer.
Hab mir bewusst etwas Zeit für das Album genommen, da es doch auf anderen Plattformen viele positive Kritiken bekommen hat. Auch als Album der Woche hat es sich behauptet. Ich bin kein Puscifer Fan per se, aber einige Songs aus vergangenen Tagen waren gut gelungen. Normal Isn't ist, für meinen Geschmack, das beste Album der Band, als Gesamtkunstwerk betrachtet. Bin mit einer 3/5 Bewertung aber einverstanden. Self Evident, Thrust und Impetuous sind echte Grower und auch inhaltlich mein Ding...