Bei Schandmaul-Frontmann Thomas Lindner wurde 2023 ein Karzinom im Rachenraum diagnostiziert. Mittlerweile gilt er glücklicherweise als krebsfrei. Doch die Krankheit hat deutliche Spuren hinterlassen, und Lindner reichte das Mikrofon vor zwei Jahren mit einem lachenden und einem weinenden Auge an Marco …
"Im Vergleich zu anderen Bands im Folk- und Mittelalterbereich hat die Musik noch immer etwas Authentisches und Bodenständiges."
Habe das Album nicht gehört, kann daher keine konkrete Aussage dazu treffen. Aber von Authentizität und Bodenständigkeit, hatte sich die Band eigentlich schon lange verabschiedet. Die Bezeichnung Plastik "Rock/Metal" mit dezent mittelalterlicher Duftnote, hat zu keiner Band besser gepasst
Ich frage mich bei diesen ganzen Authentizität-Diskussionen immer ... Es sollte doch klar sein, dass Schandmaul und die ganzen "Mittelalterrocker" kein authentisches Klangbild von Mittelalter liefern. Diese Rekonstruktionen mittelalterlicher Melodien sind dabei zu sehe aufgehübscht von Fantasy-Fans, um ihre Vision von "Ein Dudelsack war voll das volkstümliche Instrument im Mittelalter" aufrecht zu erhalten. Und das ist okay so. Die ganze Szene baut auf Eskapismus auf und hat manchmal diese romantisch verklärte Art von "damals wurden noch Jungfrauen mit der Minne umworben" dabei. Solang es Spaß macht ... Und den Vorwurf von Plastik kann ich nicht nachvollziehen. Schandmaul, Subway To Sally, In Extremo, Saltatio Mortis und wie sie nicht alle heißen, machen - technisch gesehen - solide Rockmusik. Nix aufregendes, aber auch keinen Hyper-Pop mit viel Autotune und so. Ich mochte Schandmaul früher sehr, aber da war ich 15 und schwer verliebt, da hat sowas wie "Willst du" oder so übel reingeknallt jetzt finde ich die Kombi aus Dudelsack und Rockmusik und dem doch recht begrenzten Themenpool eher etwas cringe, wie die coolen Kids sagen, aber das ist halt individuell... Würde niemanden verteufeln, nur weil er Schandmaul cool findet. Und "Die letzte Tröte" ist immer noch das stabile "To the Barricades" der Trötenrock-Szene. Was ein Schwall an Worten ..
"Ich frage mich bei diesen ganzen Authentizität-Diskussionen immer ... Es sollte doch klar sein, dass Schandmaul und die ganzen "Mittelalterrocker" kein authentisches Klangbild von Mittelalter liefern."
Das authentisch bezieht sich nicht darauf, dass man eine exakte Nachbildung der Musik des Mittelalters erschafft. Wenn du jedoch ein mittelalterlich anmutendes Konzept verfolgst und es mit Rock kombinierst, das Ganze dann aber so poliert klingt, dass es eher zum ZDF-Fernsehgarten passt, dann folgt man eher dem popkulturellem Zeitgeist, möglichst den kleinsten gemeinsamen Nenner zu treffen, anstatt sich als ernsthafte Mittelalterrock Band zu präsentieren
„Wenn du jedoch ein mittelalterlich anmutendes Konzept verfolgst und es mit Rock kombinierst, das Ganze dann aber so poliert klingt, dass es eher zum ZDF-Fernsehgarten passt, dann folgt man eher dem popkulturellem Zeitgeist, möglichst den kleinsten gemeinsamen Nenner zu treffen, anstatt sich als ernsthafte Mittelalterrock Band zu präsentieren“
Diese Mittelaltermarktmenschen sind größtenteils Freaks (nicht böse gemeint), die sind definitiv mehr alt culture als die Metal-Community. Von wegen kleinster gemeinsamer Nenner…
Schandmaul haben sich von diesen Mittelaltermarktmenschen eigentlich schon längst veabschiedet! Die treten da vielleicht hin und wieder noch auf, aber eigentlich haben die da nichts mehr zu suchen
Bestimmt mindestens so sehr, wie Jimmy ein Eichentyp ist, wenn Wolf ihm und seiner sicher so attraktiven wie willensstarken Frau Bonnie im Namen von Marsellus Wallace ein neues Schlaftzimmer, z.B. in Eiche rustikal, für ihre Umstände sependieren möchte.
Süß, wie hier einer Band, die noch nie authentisch war, angekreidet wird, das sie sich von Authentizität und Bodenständigkeit verabschiedet hätte. An den Gröbenzellern und der Puchheimer Bürgermeisterstochter war unter dem Namen Schandmaul noch nie etwas authentisch und bodenständig.
Das Album hat Platz 2 der Deutschen Album Charts erreicht. Genau das ist der Fokus dieser Band und nicht nach einer authentischen Mittelalterrock Band zu klingen
Die Band ist nett, Puschel. Sympathisch. Das sind ganz liebe Menschen. Eine frühere Freundin hing mit denen in ihren Anfangszeiten gelegentlich im Proberaum rum. Insofern passt das "bodenständig" zumindest auf einer menschlichen Ebene. Man möchte eigentlich nichts Schlechtes über sie sagen. Die ersten Alben waren tatsächlich ganz schön, die hatten noch diese leichten Liedermacher-Vibes mit angenehmer Stimme und sie klangen etwas subtiler und nicht so dumpf wie viele Mitkonkurrenten. Jetzt klingt eine Ballade wie "Zwei Raben" eben nach LaFee . Die man ja auch irgendwie mögen will, aber dann macht sie eben diese Musik. Nun gut.
Das mit dem "nicht bodenständig" sein kam nicht von mir. Du hast genau verstanden, was ich sagen wollte. "Die ersten Alben waren tatsächlich ganz schön, die hatten noch diese leichten Liedermacher-Vibes". Genau, das war noch Mittelaltermarktmusik! Das machen die jetzt nicht mehr. Jetzt klingen die so wie jemand, der den 2. Platz in den Deutschen Albumcharts im Blick hat. Ist das schlimm? Sind das jetzt nicht mehr ganz liebe Menschen. Nein ist nicht schlimm und ganz lieb sind die sicher immer noch. Aber die Mucke ist halt jetzt angepasster Alleweltskram, der den Boden der Mittelaltermärkte längst verlassen hat. Nichts anderes sage ich und das muss man auch sagen können, ohne beleidigt zu werden. Aber ich wundere mich hier schon nicht mehr.
Mit "Liedermacher" meinte ich: Sie hatten eine Folkrock-Note. Und halt schon auch so ein paar Anklänge an Musiker wie Reinhard Mey, als er noch okay war, bis hin zu einer leichten Chanson-Note. Sie klingen eher JETZT nach Mittelaltermarkt: nämlich austauschbar nach allem, was man mit Mittelalter-Eventkultur verbindet. Früher war das Schöne, dass sie eher NICHT so klangen .
"Sie klingen eher JETZT nach Mittelaltermarkt: nämlich austauschbar nach allem, was man mit Mittelalter-Eventkultur verbindet. Früher war das Schöne, dass sie eher NICHT so klangen ."
Ja, das kann man schon bemängeln, aber für mich wirkt das im Vergleich zu Saltatio Mortis und Konsorten, gerade weil sich die Folk-Rock-Roots noch ein wenig erahnen lassen, doch so ziemlich eigenständiger und ja, auch ein wenig authentischer.
Würde sagen, sie füllen den Bereich sehr solide aus, genauso wie Santiano den Shanty-Schlager-Bereich recht solide ausfüllen. Man kann sich das Ganze zwischendurch schon anhören.
Yo Toni, es sind immer wieder gute Ansätze erkennbar und sie machen das, was sie tun, auch gut. Spätestens in den Refrains ist dann eben der Schlagerteufel drin . Und den generischen Bratgitarren-Sound braucht es für mein Empfinden auch nicht.
Ich bin eher enttäuscht, weil ich die Band mal mochte und ihren "modernisierten" Sound als viel uninteressanter und generischer empfinde.
Die einzige Band aus dem Dunstkreis, die ich mir heute noch anhören kann, sind Subway to Sally: auch darin begründet, dass sie in ihren frühen Jahren ständig in meiner damaligen Heimatregion spielten. Nachdem ich die Band eine zeitlang gar nicht mehr verfolgt habe, fand ich ihre neueren Alben dann hörenswerter und weniger cringy als erwartet.
Es wäre aber wünschenswert, wenn Ally mehr Einfluss auf das Songwriting nimmt. "Himmelfahrt" war schon sehr gut, aber "Post Mortem" war mir doch zu viel unnötiger Fanservice. "Mitgift" fand ich richtig gut, gerade weil StS auf der Platte eine inhaltliche Vision hatten, die sie auch von vorne bis hinten durchzogen.
Yo, unter den jüngeren Platten war "Post Mortem" deutlich die schwächste. Die erste Hälfte ist noch gut, im zweiten Teil folgt dann viel Entbehrliches und diese komplett ärgerliche und peinliche Kollabo mit dieser Schunkelmetalfaschingscombo Warkings.
"Sie klingen eher JETZT nach Mittelaltermarkt: nämlich austauschbar nach allem, was man mit Mittelalter-Eventkultur verbindet. Früher war das Schöne, dass sie eher NICHT so klangen"
Kann ich nicht ganz folgen. Für mich liest sich das so, als würdest du Mittelaltermarkt musik generell als austauschbar bezeichnen. Bzw. bist der Meinung, dass das heutzutage so ist. Persönlich vermittelt für mich so etwas wie Narrenkönig eher Mittelaltermusik, als das, was die Band seit einiger Zeit fabrizieren. https://www.youtube.com/watch?v=qgCUoj_Z-h4
Man kann ja hier leider keine eigenen Videos hochladen. Sonst würde ich ein paar schöne Mitschnitte von Mittelaltermärkten präsentieren können, die zeigen, dass nicht nur die Musik oft austauschbar ist, sondern die Sangesbarden zwischen den Songs gern auch mal exakt dieselben Witze erzählen . Und das ist ja okay. Es ist eben Familienunterhaltung.
Ich bin zu spät, denn ich war beruflich in sonnigeren Gefilden unterwegs. Schandmaul haben tatsächlich noch niemals nie „authentische Mittelaltermarktmusik“ gemacht, wobei die ersten Alben etwas mehr Getröte und weniger Gitarren hatten als spätere. Es war aber schon immer Schlagerhölle. Das sage ich als jemand, der die zwischen 15 und 20 wirklich gut fand. Aber da bin ich wirklich rausgewachsen. Halbwegs „authentisch“ in Instrumentierung und Texten sind diese speziell für Mittelaltermärkte geschriebenen Alben von Saltatio Mortis. Authentisch zumindest in dem Sinne, dass das der Prototyp der Mucke ist, die da so läuft. Ansonsten wurden diese Märkte hier schon ausreichend als kommerzielle Vorhölle für Metsaufende LARPfans charakterisiert. Und ich war auf 10+ davon…
"Man kann ja hier leider keine eigenen Videos hochladen. Sonst würde ich ein paar schöne Mitschnitte von Mittelaltermärkten präsentieren können, die zeigen, dass nicht nur die Musik oft austauschbar ist,"
Naja, es ist halt Musik "aus dem Mittelalter" und keine Innovationswerkstatt. Wenn ich auf einen Mittelaltermarkt gehe, dann will ich die Stimmung aus dem Mittelalter nachfühlen. So authentisch wie möglich, auch wenn einiges von der Authentizität eingebildet ist. Aber es gibt auch authentische Fantasy Filme! Und Schandmaul haben für mich diese Authentizität früher eher vermittelt, als heute. Heute ist die Musik dafür zu glatt poliert und klingt eher fürs Radio und die Charts gemacht, als für einen Mittelaltermarkt.
"sondern die Sangesbarden zwischen den Songs gern auch mal exakt dieselben Witze erzählen . Und das ist ja okay. Es ist eben Familienunterhaltung."
Ich finde Familienunterhaltung als Bezeichnung wertet es etwas ab. Familienunterhaltung ist Disneyland. Ein Mittelaltermarkt ist da schon etwas anderes.
Ein Mittelaltermarkt ist so ziemlich die Definition von Familienunterhaltung. Es ist ein mobiles Disneyland mit anderem Themenschwerpunkt.
"Wenn ich auf einen Mittelaltermarkt gehe, dann will ich die Stimmung aus dem Mittelalter nachfühlen. So authentisch wie möglich, auch wenn einiges von der Authentizität eingebildet ist." Nichts dort ist in irgendeiner Form authentisch, wirklich gar nichts. Es sind Leute, die Mittelalter spielen. Und das ist schon okay, aber man darf sich da keine Illusionen machen.
"Eine frühere Freundin hing mit denen in ihren Anfangszeiten gelegentlich im Proberaum rum." Da kam die Freundin aber schon aus recht gutem Hause, wenn man sich herablies sich mit ihr abzugeben.
"Nichts dort ist in irgendeiner Form authentisch, wirklich gar nichts. Es sind Leute, die Mittelalter spielen. Und das ist schon okay, aber man darf sich da keine Illusionen machen."
Genau das und nichts anderes. Völlig okay, wenn man Bock drauf hat, wenn die Stimmung gerade passt, alles gut, nur authentisch Mittelalter ist es halt nicht. Muss es auch nicht sein. Dafür gibt es andere Veranstaltungen, ohne Trallala.
"Ein Mittelaltermarkt ist so ziemlich die Definition von Familienunterhaltung. Es ist ein mobiles Disneyland mit anderem Themenschwerpunkt."
Es gibt keine (mir bekannten) mobilen Disneymärkte, und das hat aucs einen Grund. Bei einem Mittelaltermarkt werkeln meist begeisterte Fans des Mittelalters, im Rahmen ihres Hobbies, um eine vergangene Epoche möglichst authentisch nachzustellen und erlebbar zu machen. Alleine schon dieser historische Background lässt keinerlei Vergleiche mit Disyneland und hat als Zielgruppe ganz sicher nicht nur irgendwelche random Familien
"Nichts dort ist in irgendeiner Form authentisch, wirklich gar nichts. Es sind Leute, die Mittelalter spielen. Und das ist schon okay, aber man darf sich da keine Illusionen machen."
Wenn du es nicht magst, ist das eine Sache. Aber den Märkten jegliche Authentizität abzusprechen ist, das ist so ein Unsinn, darauf will ich gar nicht eingehen.
Puschelchen, wenn du Mittelaltermärkte für authentisch oder sogar als historisch empfindest, kann man dir wirklich nicht helfen. Das ist eine Fantasie, ein Wunschdenken, eine romantisierte Vorstellung von einem Mittelalter, das in der Wirklichkeit nichts mit dem gemein hat, was auf Mittelaltermärkten gelarpt wird. Hab im Studium viele Historiker*innen, auch mit Fachrichtung Mittelalter/Neuzeit kennen gelernt und niemand von denen hat auch nur ansatzweise die Worte "historisch", "authentisch" und "Mittelaltermärkte" in einem Satz verwendet. Selten so einen Bullshit gelesen.
Ich behaupte einfach nicht, dass diese Märkte pauschal der puren Fantasie entsprungen sind. Es gibt dort solche und solche Leute, manche nehmen es ernsthafter, andere weniger. Und es gibt auch Märkte, die sich tatsächlich der historischen Nachbildung verpflichten, auch wenn diese eher in der Minderheit sind. Letztlich geht es auch um einen mittelalterlichen Vibe und der wird nicht dadurch zerstört, weil man bspw. Epochen miteinander vermischt oder Fantasy Elemente einbaut. Die Wikinger hatten keine Hörner auf dem Helm. Wird der Vibe eines Wikingermarktes dadurch zerstört, weil die Leute Helme mit Hörnern tragen?
Hab kurz drüber nachgedacht und hab's begriffen. @Puschel Du willst sagen dass Menschen sog. Authenzität unterschiedlich auslegen oder sie sich gar einbilden wo si faktisch nicht da ist. Sie ist also eher ein subjektives Empfinden. Willst du das sagen?
Wenn ja, dann haben wir ja endlich die lang ersehnte Antwort auf deinen hundertdrölfzigsten "[Produkt] ist mir nicht authentisch genug, das ärgert mich"-Take gefunden.
"Das eine ist Kindergeburtstag, das andere nimmt den Stoff ernst"
Ist - im Wesentlichen - ein Unterschied des Tons und des Budgets. Das eine war ne billige Comedy, das andere ist ein hochbudgetiertes Drama. Comedy ist aber nicht "authentischer" als Drama, und vice versa.
Xena > Game of Thrones Und ich sterbe auf diesem Hügel. Xena ist eine hochgradig progressive Serie mit gut geschriebenen Charakteren, die extrem weit über ihrem Budget unterwegs ist, während GoT aufgrund der letzten beiden Staffeln einfach eine schlechte Serie ist.
Ich sehe keinen Grund, beide Serien gegeneinander auszuspielen. Waren/sind beides gutes Entertainment für ihre respektiven Ansprüche, etwaige problematische letzte Staffeln mal ausgeklammert.
"Hab kurz drüber nachgedacht und hab's begriffen. @Puschel Du willst sagen dass Menschen sog. Authenzität unterschiedlich auslegen oder sie sich gar einbilden wo si faktisch nicht da ist. Sie ist also eher ein subjektives Empfinden. Willst du das sagen?"
Alles ist immer subjektiv! Ich bin aber auch immer der Meinung, dass es eine gewisse Ebene gibt, die man auch objektiv betrachten und beurteilen kann. Sonst wären diese Reviews hier, zumindest die Wertungen, auf dieser Seite ja Unsinn, wenn das alles immer zu 100 % subjektiv wäre.
"Wenn ja, dann haben wir ja endlich die lang ersehnte Antwort auf deinen hundertdrölfzigsten "[Produkt] ist mir nicht authentisch genug, das ärgert mich"-Take gefunden."
Aaah, sweet denial. Ich kann's verstehen, ich glaube auch seit einiger Zeit, dass meine Waage falsch geht Trotzdem isses vielleicht mal an der Zeit, sich neue edgy takes auszudenken? Ragismn kann dir da sicherlich behilflich sein.
"Ist - im Wesentlichen - ein Unterschied des Tons und des Budgets. Das eine war ne billige Comedy, das andere ist ein hochbudgetiertes Drama. Comedy ist aber nicht "authentischer" als Drama, und vice versa."
OK, wenn du das als Comedy sieht. So schlimm hätte ich das jetzt nicht beurteilt. Klar muss Comedy nicht weniger authentisch sein. Ich fand XENA persönlich jedoch nicht als Comedy, sondern einfach maximal casual und billig gemacht. Das war alles so mega seicht und austauschbar, dass es halt eher eine breite Sonntagnachmittag-Zielgruppe im Visier hatte. So ähnlich wie die letzten Schandmaul Alben.
"während GoT aufgrund der letzten beiden Staffeln einfach eine schlechte Serie ist."
Ich stimme dir bzgl. der letzten beiden Staffeln zwar zu, zumindest plotmäßig, aber bzgl. XENA habe ich eine andere Meinung. Das ist einfach nur maximal casual!
"Ich sehe keinen Grund, beide Serien gegeneinander auszuspielen. Waren/sind beides gutes Entertainment für ihre respektiven Ansprüche, etwaige problematische letzte Staffeln mal ausgeklammert"
Kann jeder schauen was er will. Wenn man den Stoff aber einigermaßen ernst nimmt, kann man nicht XENA normalerweise nix anfangen. Weil es zu casual ist und zu billig wirkt (obwohl das Budget wahrscheinlich nicht niedrig war).
Dass ihr nicht nachvollziehen könnt, dass solcher Stoff (das Mittelalter ansich), für einen wichtig sein kann und daher ernst genommen wird, ist jetzt keine Überraschung für mich. Es wäre auch keine Überraschung, wenn ihr das ins Lächerliche zieht, was anderes bin ich hier im Forum, von vielen von euch auch nicht gewohnt. Deshalb sollte man hier eigentlich auch lieber auch keine persönlichen Aussagen kundtun.
Musik für richtig unangenehme Menschen. Bei okayem Hip-Hop kann ich den Vibe zumindest spüren - bei so debil-sentimentalem Goth-Mittelalter-Finstergegniedel aus dem Katalog spüre ich dermaßen tiefe Verachtung für alle Beteiligten, dass ich den dunkelsten Seiten in mir begegne...
Und das hat am Ende vielleicht auch was für sich. Wozu ist Musik sonst da, als um Verbindung zu unerforschten Gefühlen herzustellen?
Ich verstehe, was du meinst. Ich muss bei dieser Musik immer an diese Metal-Shirt-tragenden Klugscheißer denken, die antiproportional zu der Musik die sie hören noch nie in ihrem Leben rebellisch waren und irgendwas mit IT arbeiten. Die, wo die alten Leute immer sagen: "Er trägt zwar ein T-Shirt mit Pentagramm, aber das ist der netteste Junge."
Und die können nicht mit Abweisung umgehen und wenn, entpuppen die sich häufig als beziehungsunfähige Sexisten, die Lovebombing beherrschen, aber aufgrund dessen, dass sie in der Schule nie von Frauen beachtet wurden und von keinem Typen als cool wahrgenommen wurden eine tiefe, unbehandelte narzisstische Wunde in sich tragen.
Doch das allerschlimmste ist, dass sie auf Partys solche Musik anmachen wollen und vorschlagen, irgendein dreistündiges Brettspiel zu zocken. Oder irgendein todesbeschissenes Kartenspiel.
Um noch weiter in der Klischeekiste zu buddeln: Die Mädels aus dieser Szene haben natürlich riesige Probleme mit ihrem Selbstwertgefühl, und daten dann ganz im Stil von "the devil you know" eben jene Narzissten - Beachtung wäre zu gefährlich. Dann lieber die eigene Identität verbuddeln, und alles vom Verehrtesten absorbieren. Also wird bis zur erlösenden Selbstvergessenheit jedes todesbeschissene Kartenspiel gespielt, und jede endblöde Fakeband live gesehen.
Wollte ich immer spielen, aber das Pen'n'Paper Zeugs kostet massenweise Zeit. Ja ich weiss, weniger dummes Zeugs bei laut.de schreiben, dann klappt das auch
Man nennt es auch den Ragiannengraben. Ein klarer Copyright-Fall für die WieselEntertainmentGmbH. Fall ist gemeldet. Dieses Wiesel soll harte Anwälte haben, hab' ich gehört...
Jop, die Unterlassungsklagen die permanent aus der Schwingo AG gegen kommentarspaltliche Wieselkeiten rübergesegelt kamen wurden bislang erfolgreich abgewehrt.
Was für ein Gejammer...und ich meine den Rest der Kommentarspalten-Akrobaten hier. Das ist eine solide Scheibe für Fans. Da darf man sich gerne mal zurückhalten, wenn man nicht angesprochen wird.
Diese Gurkentruppe, Saltatio Mortis, In Extremo, Feuerschwanz, D’Artagnan und so viele andere, sind genau das, was mit dieser deutschen Mittelaltermethornvikingsdeluxeboxü40geflochtenerziegenbartszene nicht stimmt. Ich kann das alles nicht mehr sehen. Die Bands, die Methornmärkte und die Menschen die auf den selben spawnen.
Das tendiert aber mittlerweile eher in Richtung Musikantenstadl, als zu Mittelaltermusik, daher kann ich seine Aussage verstehen. Ich würde daher an deiner Stelle nicht für die Besucher der Märkte sprechen
Ach, wieder diese negativen Vibes hier. Was bitteschön kann falsch daran sein, sich in einen Holztrog zu setzen, in dem zuvor schon 80 andere Menschen gebadet haben?
Ich habe nicht mitgezählt, aber bei mir waren es 5-10. Gibt da immer mal wieder auch leckeres Essen und Trinken und den Kids hat es immer gefallen. Gelegentliches Stirnrunzeln blieb nicht aus, aber wenn die darauf Bock haben, wer bin ich das zu verurteilen.
Apropos, wer Bock auf Mittelalteratmosphäre und leckeres, nicht authentisches (weil veganes) Essen haben sollte und zufällig in Stockholm weilt, der sollte dringend Galdrs Krypta dort besuchen.
Napalm Records haben sich in der Redaktion gemeldet und gefragt: "Hey, es ist ja gar nicht so, dass wir nur generischen Mist machen. Wir haben durchaus auch einige gute und stabile Bands im Programm. Die Villagers of Ioannina City zum Beispiel. Wollt Ihr mit denen bemustert werden?"
Und die Redaktion so: "Nö, lasst mal. Gebt uns bitte den Bullshit, AUSSCHLIESSLICH den Bullshit! Den lieben wir hier sehr. Haben nicht Bülent Ceylan und Schandmaul gerade neue Platten gemacht? Immer her damit!"
Neine Ahnung ob das so ist, aber Napalm hat wirklich sehr viel generischen, verkitschten Kram! Aber du hast recht, die eine oder andere Perle ist oder war mal dabei
Früher hieß es, dass Labels solche generischen Bands auch machen, um im Zweifel den schwierigeren Stoff querzufinanzieren. Und sie verkaufen sich eben wie billig gepanschter Sangria im Bierkönig. Bei Napalm bin ich mir da mittlerweile nicht mehr sicher, denn die Generika gewinnen langsam die Oberhand. Ansonsten würde ich aber anerkennen, dass Bands wie Candlemass, Knife, Katatonia, Nile, Heathen, Monster Magnet oder Exodus schon ein gewisses Standing haben - und auch Respekt verdienen . Eine Zeit lang waren sie auch im Stoner- und Retrorock ganz gut aufgestellt, aber Acts wie Greenleaf, Brant Bjork oder Hällas sind nicht mehr beim Label, wenn ich richtig informiert bin.
Also was hat Tonni Henning da geraucht? Allein das Album Cover reicht für einen Stern. Sternensegler, Schandmaul und die Tracklist liest sich wie Unheilig
Wenn ihr noch Bands sucht, die diesen klassischen Mittelalter-Sound immer noch spielen. Aber so ganz klassisch ist das auch nicht, da in vielen Momenten so ziemlich anatolisch inspirierte Momente durchschimmern, das auch nicht unbedingt alles historisch genau ist und generell ein recht anderer Ansatz ist. Der Punk-Spirit steht im Vordergrund. Gibt auch ein zweites Album, das kürzlich erschien.
Bei Schandmaul-Frontmann Thomas Lindner wurde 2023 ein Karzinom im Rachenraum diagnostiziert. Mittlerweile gilt er glücklicherweise als krebsfrei. Doch die Krankheit hat deutliche Spuren hinterlassen, und Lindner reichte das Mikrofon vor zwei Jahren mit einem lachenden und einem weinenden Auge an Marco …
"Im Vergleich zu anderen Bands im Folk- und Mittelalterbereich hat die Musik noch immer etwas Authentisches und Bodenständiges."
Habe das Album nicht gehört, kann daher keine konkrete Aussage dazu treffen. Aber von Authentizität und Bodenständigkeit, hatte sich die Band eigentlich schon lange verabschiedet. Die Bezeichnung Plastik "Rock/Metal" mit dezent mittelalterlicher Duftnote, hat zu keiner Band besser gepasst
Ich frage mich bei diesen ganzen Authentizität-Diskussionen immer ... Es sollte doch klar sein, dass Schandmaul und die ganzen "Mittelalterrocker" kein authentisches Klangbild von Mittelalter liefern. Diese Rekonstruktionen mittelalterlicher Melodien sind dabei zu sehe aufgehübscht von Fantasy-Fans, um ihre Vision von "Ein Dudelsack war voll das volkstümliche Instrument im Mittelalter" aufrecht zu erhalten. Und das ist okay so. Die ganze Szene baut auf Eskapismus auf und hat manchmal diese romantisch verklärte Art von "damals wurden noch Jungfrauen mit der Minne umworben" dabei. Solang es Spaß macht ... Und den Vorwurf von Plastik kann ich nicht nachvollziehen. Schandmaul, Subway To Sally, In Extremo, Saltatio Mortis und wie sie nicht alle heißen, machen - technisch gesehen - solide Rockmusik. Nix aufregendes, aber auch keinen Hyper-Pop mit viel Autotune und so. Ich mochte Schandmaul früher sehr, aber da war ich 15 und schwer verliebt, da hat sowas wie "Willst du" oder so übel reingeknallt
jetzt finde ich die Kombi aus Dudelsack und Rockmusik und dem doch recht begrenzten Themenpool eher etwas cringe, wie die coolen Kids sagen, aber das ist halt individuell... Würde niemanden verteufeln, nur weil er Schandmaul cool findet. Und "Die letzte Tröte" ist immer noch das stabile "To the Barricades" der Trötenrock-Szene. Was ein Schwall an Worten ..
"Ich frage mich bei diesen ganzen Authentizität-Diskussionen immer ... Es sollte doch klar sein, dass Schandmaul und die ganzen "Mittelalterrocker" kein authentisches Klangbild von Mittelalter liefern."
Das authentisch bezieht sich nicht darauf, dass man eine exakte Nachbildung der Musik des Mittelalters erschafft. Wenn du jedoch ein mittelalterlich anmutendes Konzept verfolgst und es mit Rock kombinierst, das Ganze dann aber so poliert klingt, dass es eher zum ZDF-Fernsehgarten passt, dann folgt man eher dem popkulturellem Zeitgeist, möglichst den kleinsten gemeinsamen Nenner zu treffen, anstatt sich als ernsthafte Mittelalterrock Band zu präsentieren
„Wenn du jedoch ein mittelalterlich anmutendes Konzept verfolgst und es mit Rock kombinierst, das Ganze dann aber so poliert klingt, dass es eher zum ZDF-Fernsehgarten passt, dann folgt man eher dem popkulturellem Zeitgeist, möglichst den kleinsten gemeinsamen Nenner zu treffen, anstatt sich als ernsthafte Mittelalterrock Band zu präsentieren“
Diese Mittelaltermarktmenschen sind größtenteils Freaks (nicht böse gemeint), die sind definitiv mehr alt culture als die Metal-Community. Von wegen kleinster gemeinsamer Nenner…
Schandmaul haben sich von diesen Mittelaltermarktmenschen eigentlich schon längst veabschiedet! Die treten da vielleicht hin und wieder noch auf, aber eigentlich haben die da nichts mehr zu suchen
Dieser Kommentar wurde vor einem Tag durch den Autor entfernt.
Bist du denn auch ein Mittelaltermarktmensch, Puschel?
Bestimmt mindestens so sehr, wie Jimmy ein Eichentyp ist, wenn Wolf ihm und seiner sicher so attraktiven wie willensstarken Frau Bonnie im Namen von Marsellus Wallace ein neues Schlaftzimmer, z.B. in Eiche rustikal, für ihre Umstände sependieren möchte.
Ich hoffe doch, dass wir alle zu gegebener Zeit, gewandet und mit gezogenem Methorn bewaffnet, auf die Mittelaltermärkte und LARPs pilgern!
Süß, wie hier einer Band, die noch nie authentisch war, angekreidet wird, das sie sich von Authentizität und Bodenständigkeit verabschiedet hätte.
An den Gröbenzellern und der Puchheimer Bürgermeisterstochter war unter dem Namen Schandmaul noch nie etwas authentisch und bodenständig.
Sie waren defintiv einmal deutlich "authentischer"
Sie waren schon lange bevor sie als Schandmaul zusammen Musik gemacht haben nicht authentisch und erst recht nicht bodenständig.
Ok, dann weisst du da offenbar mehr als ich, oder interpretiest "authentisch" anders
Sie waren stets so authentisch wie Trinkhörner am Gürtel von Mittelaltermarktvolk.
@Puschel
Ich interpretiere nicht, ich komme dort her und weiß somit.
Das Album hat Platz 2 der Deutschen Album Charts erreicht. Genau das ist der Fokus dieser Band und nicht nach einer authentischen Mittelalterrock Band zu klingen
Halt dein Maul.
Wie ich schon sagte, Beleidigungen sind Gang und Gebe.
Erbärmlich!
Die Band ist nett, Puschel. Sympathisch. Das sind ganz liebe Menschen. Eine frühere Freundin hing mit denen in ihren Anfangszeiten gelegentlich im Proberaum rum. Insofern passt das "bodenständig" zumindest auf einer menschlichen Ebene. Man möchte eigentlich nichts Schlechtes über sie sagen. Die ersten Alben waren tatsächlich ganz schön, die hatten noch diese leichten Liedermacher-Vibes mit angenehmer Stimme und sie klangen etwas subtiler und nicht so dumpf wie viele Mitkonkurrenten. Jetzt klingt eine Ballade wie "Zwei Raben" eben nach LaFee
. Die man ja auch irgendwie mögen will, aber dann macht sie eben diese Musik. Nun gut.
Das mit dem "nicht bodenständig" sein kam nicht von mir. Du hast genau verstanden, was ich sagen wollte. "Die ersten Alben waren tatsächlich ganz schön, die hatten noch diese leichten Liedermacher-Vibes". Genau, das war noch Mittelaltermarktmusik!
Das machen die jetzt nicht mehr. Jetzt klingen die so wie jemand, der den 2. Platz in den Deutschen Albumcharts im Blick hat. Ist das schlimm? Sind das jetzt nicht mehr ganz liebe Menschen. Nein ist nicht schlimm und ganz lieb sind die sicher immer noch. Aber die Mucke ist halt jetzt angepasster Alleweltskram, der den Boden der Mittelaltermärkte längst verlassen hat. Nichts anderes sage ich und das muss man auch sagen können, ohne beleidigt zu werden. Aber ich wundere mich hier schon nicht mehr.
Mit "Liedermacher" meinte ich: Sie hatten eine Folkrock-Note. Und halt schon auch so ein paar Anklänge an Musiker wie Reinhard Mey, als er noch okay war, bis hin zu einer leichten Chanson-Note. Sie klingen eher JETZT nach Mittelaltermarkt: nämlich austauschbar nach allem, was man mit Mittelalter-Eventkultur verbindet. Früher war das Schöne, dass sie eher NICHT so klangen
.
"Sie klingen eher JETZT nach Mittelaltermarkt: nämlich austauschbar nach allem, was man mit Mittelalter-Eventkultur verbindet. Früher war das Schöne, dass sie eher NICHT so klangen
."
Ja, das kann man schon bemängeln, aber für mich wirkt das im Vergleich zu Saltatio Mortis und Konsorten, gerade weil sich die Folk-Rock-Roots noch ein wenig erahnen lassen, doch so ziemlich eigenständiger und ja, auch ein wenig authentischer.
Würde sagen, sie füllen den Bereich sehr solide aus, genauso wie Santiano den Shanty-Schlager-Bereich recht solide ausfüllen. Man kann sich das Ganze zwischendurch schon anhören.
Yo Toni, es sind immer wieder gute Ansätze erkennbar und sie machen das, was sie tun, auch gut. Spätestens in den Refrains ist dann eben der Schlagerteufel drin
. Und den generischen Bratgitarren-Sound braucht es für mein Empfinden auch nicht.
Ich bin eher enttäuscht, weil ich die Band mal mochte und ihren "modernisierten" Sound als viel uninteressanter und generischer empfinde.
Die einzige Band aus dem Dunstkreis, die ich mir heute noch anhören kann, sind Subway to Sally: auch darin begründet, dass sie in ihren frühen Jahren ständig in meiner damaligen Heimatregion spielten. Nachdem ich die Band eine zeitlang gar nicht mehr verfolgt habe, fand ich ihre neueren Alben dann hörenswerter und weniger cringy als erwartet.
Es wäre aber wünschenswert, wenn Ally mehr Einfluss auf das Songwriting nimmt. "Himmelfahrt" war schon sehr gut, aber "Post Mortem" war mir doch zu viel unnötiger Fanservice. "Mitgift" fand ich richtig gut, gerade weil StS auf der Platte eine inhaltliche Vision hatten, die sie auch von vorne bis hinten durchzogen.
Yo, unter den jüngeren Platten war "Post Mortem" deutlich die schwächste. Die erste Hälfte ist noch gut, im zweiten Teil folgt dann viel Entbehrliches und diese komplett ärgerliche und peinliche Kollabo mit dieser Schunkelmetalfaschingscombo Warkings.
"Sie klingen eher JETZT nach Mittelaltermarkt: nämlich austauschbar nach allem, was man mit Mittelalter-Eventkultur verbindet. Früher war das Schöne, dass sie eher NICHT so klangen"
Kann ich nicht ganz folgen. Für mich liest sich das so, als würdest du Mittelaltermarkt musik generell als austauschbar bezeichnen. Bzw. bist der Meinung, dass das heutzutage so ist.
Persönlich vermittelt für mich so etwas wie Narrenkönig eher Mittelaltermusik, als das, was die Band seit einiger Zeit fabrizieren.
https://www.youtube.com/watch?v=qgCUoj_Z-h4
Man kann ja hier leider keine eigenen Videos hochladen. Sonst würde ich ein paar schöne Mitschnitte von Mittelaltermärkten präsentieren können, die zeigen, dass nicht nur die Musik oft austauschbar ist, sondern die Sangesbarden zwischen den Songs gern auch mal exakt dieselben Witze erzählen
. Und das ist ja okay. Es ist eben Familienunterhaltung.
Ich bin zu spät, denn ich war beruflich in sonnigeren Gefilden unterwegs.
Schandmaul haben tatsächlich noch niemals nie „authentische Mittelaltermarktmusik“ gemacht, wobei die ersten Alben etwas mehr Getröte und weniger Gitarren hatten als spätere. Es war aber schon immer Schlagerhölle. Das sage ich als jemand, der die zwischen 15 und 20 wirklich gut fand. Aber da bin ich wirklich rausgewachsen. Halbwegs „authentisch“ in Instrumentierung und Texten sind diese speziell für Mittelaltermärkte geschriebenen Alben von Saltatio Mortis. Authentisch zumindest in dem Sinne, dass das der Prototyp der Mucke ist, die da so läuft. Ansonsten wurden diese Märkte hier schon ausreichend als kommerzielle Vorhölle für Metsaufende LARPfans charakterisiert. Und ich war auf 10+ davon…
"Man kann ja hier leider keine eigenen Videos hochladen. Sonst würde ich ein paar schöne Mitschnitte von Mittelaltermärkten präsentieren können, die zeigen, dass nicht nur die Musik oft austauschbar ist,"
Naja, es ist halt Musik "aus dem Mittelalter" und keine Innovationswerkstatt. Wenn ich auf einen Mittelaltermarkt gehe, dann will ich die Stimmung aus dem Mittelalter nachfühlen. So authentisch wie möglich, auch wenn einiges von der Authentizität eingebildet ist. Aber es gibt auch authentische Fantasy Filme!
Und Schandmaul haben für mich diese Authentizität früher eher vermittelt, als heute. Heute ist die Musik dafür zu glatt poliert und klingt eher fürs Radio und die Charts gemacht, als für einen Mittelaltermarkt.
"sondern die Sangesbarden zwischen den Songs gern auch mal exakt dieselben Witze erzählen
. Und das ist ja okay. Es ist eben Familienunterhaltung."
Ich finde Familienunterhaltung als Bezeichnung wertet es etwas ab. Familienunterhaltung ist Disneyland. Ein Mittelaltermarkt ist da schon etwas anderes.
HDEMDSM
Ein Mittelaltermarkt ist so ziemlich die Definition von Familienunterhaltung. Es ist ein mobiles Disneyland mit anderem Themenschwerpunkt.
"Wenn ich auf einen Mittelaltermarkt gehe, dann will ich die Stimmung aus dem Mittelalter nachfühlen. So authentisch wie möglich, auch wenn einiges von der Authentizität eingebildet ist."
Nichts dort ist in irgendeiner Form authentisch, wirklich gar nichts. Es sind Leute, die Mittelalter spielen. Und das ist schon okay, aber man darf sich da keine Illusionen machen.
"Eine frühere Freundin hing mit denen in ihren Anfangszeiten gelegentlich im Proberaum rum."
Da kam die Freundin aber schon aus recht gutem Hause, wenn man sich herablies sich mit ihr abzugeben.
"Nichts dort ist in irgendeiner Form authentisch, wirklich gar nichts. Es sind Leute, die Mittelalter spielen. Und das ist schon okay, aber man darf sich da keine Illusionen machen."
Genau das und nichts anderes. Völlig okay, wenn man Bock drauf hat, wenn die Stimmung gerade passt, alles gut, nur authentisch Mittelalter ist es halt nicht. Muss es auch nicht sein. Dafür gibt es andere Veranstaltungen, ohne Trallala.
"Ein Mittelaltermarkt ist so ziemlich die Definition von Familienunterhaltung. Es ist ein mobiles Disneyland mit anderem Themenschwerpunkt."
Es gibt keine (mir bekannten) mobilen Disneymärkte, und das hat aucs einen Grund.
Bei einem Mittelaltermarkt werkeln meist begeisterte Fans des Mittelalters, im Rahmen ihres Hobbies, um eine vergangene Epoche möglichst authentisch nachzustellen und erlebbar zu machen. Alleine schon dieser historische Background lässt keinerlei Vergleiche mit Disyneland und hat als Zielgruppe ganz sicher nicht nur irgendwelche random Familien
"Nichts dort ist in irgendeiner Form authentisch, wirklich gar nichts. Es sind Leute, die Mittelalter spielen. Und das ist schon okay, aber man darf sich da keine Illusionen machen."
Wenn du es nicht magst, ist das eine Sache. Aber den Märkten jegliche Authentizität abzusprechen ist, das ist so ein Unsinn, darauf will ich gar nicht eingehen.
Puschelchen, wenn du Mittelaltermärkte für authentisch oder sogar als historisch empfindest, kann man dir wirklich nicht helfen. Das ist eine Fantasie, ein Wunschdenken, eine romantisierte Vorstellung von einem Mittelalter, das in der Wirklichkeit nichts mit dem gemein hat, was auf Mittelaltermärkten gelarpt wird. Hab im Studium viele Historiker*innen, auch mit Fachrichtung Mittelalter/Neuzeit kennen gelernt und niemand von denen hat auch nur ansatzweise die Worte "historisch", "authentisch" und "Mittelaltermärkte" in einem Satz verwendet. Selten so einen Bullshit gelesen.
Ich behaupte einfach nicht, dass diese Märkte pauschal der puren Fantasie entsprungen sind. Es gibt dort solche und solche Leute, manche nehmen es ernsthafter, andere weniger. Und es gibt auch Märkte, die sich tatsächlich der historischen Nachbildung verpflichten, auch wenn diese eher in der Minderheit sind. Letztlich geht es auch um einen mittelalterlichen Vibe und der wird nicht dadurch zerstört, weil man bspw. Epochen miteinander vermischt oder Fantasy Elemente einbaut. Die Wikinger hatten keine Hörner auf dem Helm. Wird der Vibe eines Wikingermarktes dadurch zerstört, weil die Leute Helme mit Hörnern tragen?
"So authentisch wie möglich, auch wenn einiges von der Authentizität eingebildet ist."
äh, was?
"Aber es gibt auch authentische Fantasy Filme!"
äh....was? Bitte erklären.
Einfach gesagt, der Unterschied zwischen sagen wir XENA und Game of Thrones. Das eine ist Kindergeburtstag, das andere nimmt den Stoff ernst
Hab kurz drüber nachgedacht und hab's begriffen. @Puschel Du willst sagen dass Menschen sog. Authenzität unterschiedlich auslegen oder sie sich gar einbilden wo si faktisch nicht da ist. Sie ist also eher ein subjektives Empfinden. Willst du das sagen?
Wenn ja, dann haben wir ja endlich die lang ersehnte Antwort auf deinen hundertdrölfzigsten "[Produkt] ist mir nicht authentisch genug, das ärgert mich"-Take gefunden.
"Das eine ist Kindergeburtstag, das andere nimmt den Stoff ernst"
Ist - im Wesentlichen - ein Unterschied des Tons und des Budgets. Das eine war ne billige Comedy, das andere ist ein hochbudgetiertes Drama. Comedy ist aber nicht "authentischer" als Drama, und vice versa.
Xena > Game of Thrones
Und ich sterbe auf diesem Hügel.
Xena ist eine hochgradig progressive Serie mit gut geschriebenen Charakteren, die extrem weit über ihrem Budget unterwegs ist, während GoT aufgrund der letzten beiden Staffeln einfach eine schlechte Serie ist.
Ich sehe keinen Grund, beide Serien gegeneinander auszuspielen. Waren/sind beides gutes Entertainment für ihre respektiven Ansprüche, etwaige problematische letzte Staffeln mal ausgeklammert.
"Hab kurz drüber nachgedacht und hab's begriffen. @Puschel Du willst sagen dass Menschen sog. Authenzität unterschiedlich auslegen oder sie sich gar einbilden wo si faktisch nicht da ist. Sie ist also eher ein subjektives Empfinden. Willst du das sagen?"
Alles ist immer subjektiv! Ich bin aber auch immer der Meinung, dass es eine gewisse Ebene gibt, die man auch objektiv betrachten und beurteilen kann. Sonst wären diese Reviews hier, zumindest die Wertungen, auf dieser Seite ja Unsinn, wenn das alles immer zu 100 % subjektiv wäre.
"Wenn ja, dann haben wir ja endlich die lang ersehnte Antwort auf deinen hundertdrölfzigsten "[Produkt] ist mir nicht authentisch genug, das ärgert mich"-Take gefunden."
Glaube ich ehrlich gesagt nicht.
"Glaube ich ehrlich gesagt nicht."
Aaah, sweet denial. Ich kann's verstehen, ich glaube auch seit einiger Zeit, dass meine Waage falsch geht
Trotzdem isses vielleicht mal an der Zeit, sich neue edgy takes auszudenken? Ragismn kann dir da sicherlich behilflich sein.
"Ist - im Wesentlichen - ein Unterschied des Tons und des Budgets. Das eine war ne billige Comedy, das andere ist ein hochbudgetiertes Drama. Comedy ist aber nicht "authentischer" als Drama, und vice versa."
OK, wenn du das als Comedy sieht. So schlimm hätte ich das jetzt nicht beurteilt. Klar muss Comedy nicht weniger authentisch sein. Ich fand XENA persönlich jedoch nicht als Comedy, sondern einfach maximal casual und billig gemacht. Das war alles so mega seicht und austauschbar, dass es halt eher eine breite Sonntagnachmittag-Zielgruppe im Visier hatte. So ähnlich wie die letzten Schandmaul Alben.
"während GoT aufgrund der letzten beiden Staffeln einfach eine schlechte Serie ist."
Ich stimme dir bzgl. der letzten beiden Staffeln zwar zu, zumindest plotmäßig, aber bzgl. XENA habe ich eine andere Meinung. Das ist einfach nur maximal casual!
"Ich sehe keinen Grund, beide Serien gegeneinander auszuspielen. Waren/sind beides gutes Entertainment für ihre respektiven Ansprüche, etwaige problematische letzte Staffeln mal ausgeklammert"
Kann jeder schauen was er will. Wenn man den Stoff aber einigermaßen ernst nimmt, kann man nicht XENA normalerweise nix anfangen. Weil es zu casual ist und zu billig wirkt (obwohl das Budget wahrscheinlich nicht niedrig war).
"Wenn man den Stoff aber einigermaßen ernst nimmt"
Welchen Stoff, die jeweilige Serie? Dann ist einem in beiden Fällen nicht mehr zu helfen.
Ich glaube manchmal, dass Puschel manch anderen Stoff mal zu ernst genommen hat. Oder vom Stoff zu erst genommen wurde. Heilige Mutter der Drachen ...
Dass ihr nicht nachvollziehen könnt, dass solcher Stoff (das Mittelalter ansich), für einen wichtig sein kann und daher ernst genommen wird, ist jetzt keine Überraschung für mich. Es wäre auch keine Überraschung, wenn ihr das ins Lächerliche zieht, was anderes bin ich hier im Forum, von vielen von euch auch nicht gewohnt. Deshalb sollte man hier eigentlich auch lieber auch keine persönlichen Aussagen kundtun.
Was hat jetzt das Mittelalter (ich lass das mal so pauschal) mit Xena und GoT zu tun?
Haben am gleichen Tag Geburtsag, nehme ich an
Musik für richtig unangenehme Menschen. Bei okayem Hip-Hop kann ich den Vibe zumindest spüren - bei so debil-sentimentalem Goth-Mittelalter-Finstergegniedel aus dem Katalog spüre ich dermaßen tiefe Verachtung für alle Beteiligten, dass ich den dunkelsten Seiten in mir begegne...
Und das hat am Ende vielleicht auch was für sich. Wozu ist Musik sonst da, als um Verbindung zu unerforschten Gefühlen herzustellen?
3/5
Wieso muss ich gerade an so Palpatine Lines wie "Erforsche deine Gefühle, junger Padawan" denken?
Dieser Kommentar wurde vor einem Tag durch den Autor entfernt.
Ragi, ich empfehle Box Breathing.
Ein Spaziergang im Park ist auch ein schöner Ausgleich für meinen Hasslevel ♥
Ich verstehe, was du meinst. Ich muss bei dieser Musik immer an diese Metal-Shirt-tragenden Klugscheißer denken, die antiproportional zu der Musik die sie hören noch nie in ihrem Leben rebellisch waren und irgendwas mit IT arbeiten. Die, wo die alten Leute immer sagen: "Er trägt zwar ein T-Shirt mit Pentagramm, aber das ist der netteste Junge."
Und die können nicht mit Abweisung umgehen und wenn, entpuppen die sich häufig als beziehungsunfähige Sexisten, die Lovebombing beherrschen, aber aufgrund dessen, dass sie in der Schule nie von Frauen beachtet wurden und von keinem Typen als cool wahrgenommen wurden eine tiefe, unbehandelte narzisstische Wunde in sich tragen.
Doch das allerschlimmste ist, dass sie auf Partys solche Musik anmachen wollen und vorschlagen, irgendein dreistündiges Brettspiel zu zocken. Oder irgendein todesbeschissenes Kartenspiel.
Um noch weiter in der Klischeekiste zu buddeln: Die Mädels aus dieser Szene haben natürlich riesige Probleme mit ihrem Selbstwertgefühl, und daten dann ganz im Stil von "the devil you know" eben jene Narzissten - Beachtung wäre zu gefährlich. Dann lieber die eigene Identität verbuddeln, und alles vom Verehrtesten absorbieren. Also wird bis zur erlösenden Selbstvergessenheit jedes todesbeschissene Kartenspiel gespielt, und jede endblöde Fakeband live gesehen.
Wenn es denn wenigstens ein nerdiges Pen & Paper-Rollenspiel im Das Schwarze Auge-Universum wäre.
Wollte ich immer spielen, aber das Pen'n'Paper Zeugs kostet massenweise Zeit. Ja ich weiss, weniger dummes Zeugs bei laut.de schreiben, dann klappt das auch
Hier tun sich Abgründe auf
Man nennt es auch den Ragiannengraben. Ein klarer Copyright-Fall für die WieselEntertainmentGmbH. Fall ist gemeldet. Dieses Wiesel soll harte Anwälte haben, hab' ich gehört...
Jop, die Unterlassungsklagen die permanent aus der Schwingo AG gegen kommentarspaltliche Wieselkeiten rübergesegelt kamen wurden bislang erfolgreich abgewehrt.
Ganz schlimm.
Was für ein Gejammer...und ich meine den Rest der Kommentarspalten-Akrobaten hier. Das ist eine solide Scheibe für Fans. Da darf man sich gerne mal zurückhalten, wenn man nicht angesprochen wird.
Also als Schandmaul Fan habe ich diese Musik von ihnen früher gemocht. Aber du meinst wohl andere Fans:
https://www.youtube.com/watch?v=qgCUoj_Z-h4
"Da darf man sich gerne mal zurückhalten, wenn man nicht angesprochen wird."
Man darf auch das Gegenteil machen und sich nicht zurückhalten.
"Das ist eine solide Scheibe"
Nice, ich wollte schon immer solide Musik hören.
Edit:
Seht, es ist Lovecraft77! Gleich neben Poe69!
Wundervoll! Schandmaul hält trotz des Ungemachs das Steuer fest in der Hand! Ich sehe euch im Februar in Hamburg.
Schmandmaul
Nee… lass mal… das ist so Alexander Prinz-Musik.
Wahr.
Diese Gurkentruppe, Saltatio Mortis, In Extremo, Feuerschwanz, D’Artagnan und so viele andere, sind genau das, was mit dieser deutschen Mittelaltermethornvikingsdeluxeboxü40geflochtenerziegenbartszene nicht stimmt. Ich kann das alles nicht mehr sehen. Die Bands, die Methornmärkte und die Menschen die auf den selben spawnen.
Dann ist es einfach nicht deine Musik und Kein Grund, dann Hass gegenüber den Hörern und Besucher der Märkte zu verbreiten.
Das tendiert aber mittlerweile eher in Richtung Musikantenstadl, als zu Mittelaltermusik, daher kann ich seine Aussage verstehen. Ich würde daher an deiner Stelle nicht für die Besucher der Märkte sprechen
Ach, wieder diese negativen Vibes hier. Was bitteschön kann falsch daran sein, sich in einen Holztrog zu setzen, in dem zuvor schon 80 andere Menschen gebadet haben?
Auf wie vielen Märkten wart ihr um das beurteilen zu können?
Goblin69, auf wievielen muss man mindestens gewesen sein um da kredible Schlussfolgerungen ziehen zu dürfen?
Mittelaltermärkte sind auf einem ähnlichen Niveau wie HipHop-Events. Nur das die Baggyhosen-Träger deutlich schlimmere Hygieneprobleme haben.
Ich habe nicht mitgezählt, aber bei mir waren es 5-10. Gibt da immer mal wieder auch leckeres Essen und Trinken und den Kids hat es immer gefallen. Gelegentliches Stirnrunzeln blieb nicht aus, aber wenn die darauf Bock haben, wer bin ich das zu verurteilen.
Apropos, wer Bock auf Mittelalteratmosphäre und leckeres, nicht authentisches (weil veganes) Essen haben sollte und zufällig in Stockholm weilt, der sollte dringend Galdrs Krypta dort besuchen.
Ich stelle mir das so vor:
Napalm Records haben sich in der Redaktion gemeldet und gefragt: "Hey, es ist ja gar nicht so, dass wir nur generischen Mist machen. Wir haben durchaus auch einige gute und stabile Bands im Programm. Die Villagers of Ioannina City zum Beispiel. Wollt Ihr mit denen bemustert werden?"
Und die Redaktion so: "Nö, lasst mal. Gebt uns bitte den Bullshit, AUSSCHLIESSLICH den Bullshit! Den lieben wir hier sehr. Haben nicht Bülent Ceylan und Schandmaul gerade neue Platten gemacht? Immer her damit!"
Neine Ahnung ob das so ist, aber Napalm hat wirklich sehr viel generischen, verkitschten Kram! Aber du hast recht, die eine oder andere Perle ist oder war mal dabei
Früher hieß es, dass Labels solche generischen Bands auch machen, um im Zweifel den schwierigeren Stoff querzufinanzieren. Und sie verkaufen sich eben wie billig gepanschter Sangria im Bierkönig. Bei Napalm bin ich mir da mittlerweile nicht mehr sicher, denn die Generika gewinnen langsam die Oberhand. Ansonsten würde ich aber anerkennen, dass Bands wie Candlemass, Knife, Katatonia, Nile, Heathen, Monster Magnet oder Exodus schon ein gewisses Standing haben - und auch Respekt verdienen
. Eine Zeit lang waren sie auch im Stoner- und Retrorock ganz gut aufgestellt, aber Acts wie Greenleaf, Brant Bjork oder Hällas sind nicht mehr beim Label, wenn ich richtig informiert bin.
Also was hat Tonni Henning da geraucht? Allein das Album Cover reicht für einen Stern. Sternensegler, Schandmaul und die Tracklist liest sich wie Unheilig
Unheilig = Goth Schlager
Schandmaul = Mitelalter Schlager
beides = Müll
Ich kann auch nicht nachvollziehen, was man mit Unheilig anfangen soll. Goth Schlager passt ganz gut als Bezeichnung. Aber jedem das Seine!
https://voxvulgaris.bandcamp.com/album/the…
Wenn ihr noch Bands sucht, die diesen klassischen Mittelalter-Sound immer noch spielen. Aber so ganz klassisch ist das auch nicht, da in vielen Momenten so ziemlich anatolisch inspirierte Momente durchschimmern, das auch nicht unbedingt alles historisch genau ist und generell ein recht anderer Ansatz ist. Der Punk-Spirit steht im Vordergrund. Gibt auch ein zweites Album, das kürzlich erschien.