Es geht steil bergauf für Sienna Spiro. Innerhalb weniger Jahre hat sie sich vom TikTok-Cover-Account zu einer der größten Soul-Pop-Hoffnungen ihrer Generation entwickelt. Nach ihrem ersten Release 2024 hat nun vor allem die Erfolgssingle "Die On This Hill" große Erwartungen geweckt. Das erinnert …
Ich finde es sehr gut, wenn junge Menschen Musik machen. Auch wenn es mal etwas verrückt, rumpelig und laut wird wie hier, darf man nicht vergessen, dass unsere Eltern damals auch nicht so toll fanden, was wir für wilde Musik gehört haben.
...der wilde Schrei eines damals noch in breiten Graden unbekannteren Chester Benningtons erzürnte des Wiesels Vater immer wieder auf's Neue, sodass er tief schnaubend seinen allabendlichen Tatort ("Mördergrube vom 25. Februar 2001") erneut unterbrechen musste. "Sach ma, kannst du jetzt nicht mal diesen Schreihals ausmachen, wenigstens bis 20:00 Uhr nur Abends, das ist ja graus'lig. Wenn du später eine Wohnung hast, dann kannst du das alles gerne machen, aber so lange du unter meinem Dach wohnst,...". Nun ja, einige Jahre später rächte er sich mit folgender Friedensgeste bei mir, als ich schon volljährig war, voller gestandener und geläuterter Boomer-Retrospektive-Selbstreferenz: "Du, ich hab Zugriff auf Karten von Nickelback, wenn du möchtest, können wir gerne hingehen zusammen." Wir halten fest: Ich finde es OK, dass er es nicht vergessen hat und ich finde es auch OK, wenn Eltern irgendwann merken, dass sie nicht die Freunde ihrer Kinder sein müssen, um sie bestmöglich in die Gesellschaft integrieren zu können.
Es geht steil bergauf für Sienna Spiro. Innerhalb weniger Jahre hat sie sich vom TikTok-Cover-Account zu einer der größten Soul-Pop-Hoffnungen ihrer Generation entwickelt. Nach ihrem ersten Release 2024 hat nun vor allem die Erfolgssingle "Die On This Hill" große Erwartungen geweckt. Das erinnert …
"Adele bekam auf "21" einen Rick Rubin zur Seite, Amy auf "Back To Black" einen Mark Ronson."
Waren Produzenten, aber nicht unbedingt die besten. Rubin hasse ich bis heute. Deswegen warte ich mal ab.
Ich finde es sehr gut, wenn junge Menschen Musik machen. Auch wenn es mal etwas verrückt, rumpelig und laut wird wie hier, darf man nicht vergessen, dass unsere Eltern damals auch nicht so toll fanden, was wir für wilde Musik gehört haben.
...der wilde Schrei eines damals noch in breiten Graden unbekannteren Chester Benningtons erzürnte des Wiesels Vater immer wieder auf's Neue, sodass er tief schnaubend seinen allabendlichen Tatort ("Mördergrube vom 25. Februar 2001") erneut unterbrechen musste. "Sach ma, kannst du jetzt nicht mal diesen Schreihals ausmachen, wenigstens bis 20:00 Uhr nur Abends, das ist ja graus'lig. Wenn du später eine Wohnung hast, dann kannst du das alles gerne machen, aber so lange du unter meinem Dach wohnst,...". Nun ja, einige Jahre später rächte er sich mit folgender Friedensgeste bei mir, als ich schon volljährig war, voller gestandener und geläuterter Boomer-Retrospektive-Selbstreferenz: "Du, ich hab Zugriff auf Karten von Nickelback, wenn du möchtest, können wir gerne hingehen zusammen." Wir halten fest: Ich finde es OK, dass er es nicht vergessen hat und ich finde es auch OK, wenn Eltern irgendwann merken, dass sie nicht die Freunde ihrer Kinder sein müssen, um sie bestmöglich in die Gesellschaft integrieren zu können.
Geschichten aus'm Wieselgarten