Das Debütalbum von Soffie handelt von dem Glauben, dass alles immer irgendwie weiter geht. Was tröstlich sein soll, kann auch bedrohlich klingen, doch dieser eingängige und energiereiche Deutschpop will das Drohende mit dem Versöhnlichen verjagen. Soffie verbindet im tanzbaren, trotzigen Sound …

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  • Vor 13 Stunden

    Ach, ich möchte sie ja gern mögen. Aber diese Musik ist wie ein ZDF-Vorabendfilm: viel zu brav und mutlos, um Leichtigkeit bemüht und trotzdem irgendwie erzwungen, und natürlich bekommt man noch überüberdeutlich eine Message mit, die so deutlich und wenig subtil formuliert wird, dass man sie AUF KEINEN FALL dank irgendwelcher Zwischentöne übersehen und mehrdeutig interpretieren kann. Wäre diese Musik ein Roman, stünde dort nicht: "Er fror." Sondern: "Er fror, denn es war kalt – ein Mangel an Wärme, bei dem der Körper versucht, seine Temperatur zu halten …". Im Vergleich zu vielen Indie-Pop-Entwürfen britischer, französischer oder US-amerikanischer Bauart ist das alles viel zu gefällig und tendenziell bieder, obwohl es genau DAS eigentlich nicht sein will. Immerhin ein paar nette Songs für die Erstsemester-Studi-Party.