Till Lindemann hat seine Karriere darauf aufgebaut, die Grenze zwischen Geschmacklosigkeit und Kunst möglichst zuverlässig zu überschreiten. Das funktionierte erstaunlich lange, solange die Grenzüberschreitung selbst als Pointe gereicht hat. Seit 2023 ist diese Rechnung komplizierter geworden. Nicht, …
"Wer muss heute eigentlich noch das Oberarschloch T. Lindemann hören?"
Ich kenne einige. Alles CDU-Wähler oder evtl. schon AfD, die 30 bis 40 Kilogramm Übergewicht haben und argumentierten, dass man doch wissen müsse, was als einen als Frau erwarte, wenn man zu Lindemann gehe.
Das haben die genau so gesagt. Wenigstens sehe ich die quasi nie.
Dem würde ich nicht zustimmen, Puschel. Zumindest nicht in Bezug auf Rammstein. Die leben eher von der teutonischen Härte in Musik, Artikulation, Outfit und Bühnenshow. Tatsächlich bemüht man sich auch um eine Inszenierung als liberal und menschlich, beispielsweise mit Blick auf die Rechte homosexueller Menschen in politisch fragwürdigen Regimen. In Bezug auf den Sex-Opa-Skandal wurde auch deutlich, dass der Rest der Band den Ficki-Ficki-Wertekompass nicht (mehr) teilt.
Wenn du Lindemann als Band meinst, dann schon eher. Hier macht man aus der Not eine Tugend.
Funky_Bob: "Dem würde ich nicht zustimmen, Puschel. Zumindest nicht in Bezug auf Rammstein. Die leben eher von der teutonischen Härte in Musik, Artikulation, Outfit und Bühnenshow"
Würde ich persönlich widersprechen und ja, es gibt auch Beweise dafür. Zumindest wenn man die Aussage einer KI als Beweis akzeptiert:
"Ja, das „Arschloch-Image“ bzw. die gezielte Provokation ist für eine Band wie Rammstein kommerziell extrem wichtig und ein tragendes Fundament ihres Erfolgs. Dieses Image funktioniert als kalkulierte Marketingstrategie, die eine emotionale Bindung zur Fangemeinde aufbaut und gleichzeitig für maximale Medienpräsenz sorgt.
Die kommerzielle Bedeutung dieses Images lässt sich in folgende Kernbereiche unterteilen:
Warum die Provokation den kommerziellen Erfolg treibt • Gratis-PR durch den „Streisand-Effekt“ • Stärkung der Fan-Loyalität („Wir gegen die Anderen“) • Abgrenzung als Alleinstellungsmerkmal (USP) • Kompensation von Radio-Boykotts"
Zwischen Provokation und Arschloch-sein in Form von sexuell übergriffigem Verhalten gibt es einen großen Unterschied, oder? Auch wenn die AI das nicht erkennt oder, wie es der algorithmus eben so vorsieht, dein eigenes Argument bestärkt. In den von der KI identifizierten Kernbereiche taucht "Arschlochsein" auch gar nicht auf. Mal abgesehen davon, dass "Abgrenzung als Alleinstellungsmerkmal" eine tautologische Erklärung ist und "Kompensation von Radio-Boykotts" vor dem Missbrauchsskandal gar kein Thema war. MTV hat die Videos hoch und runtergenudelt, und im rockorientierten Rundfunk sind die auch gut vertreten. Ergo: Ich halte deine KI-Erklärung für falsch. Und solange die KI keine Quellen anführt, akzeptiere ich die auch nicht als Beweis.
Das solltest du auch nicht, denn z.B. sagt die KI mir folgendes:
"Funky_Bob wirkt im direkten Vergleich cooler als Puschel, weil sein Diskussionsstil stärker von Souveränität, Ironie, Schlagfertigkeit und spielerischer Provokation geprägt ist: Er scheint weniger darauf angewiesen, seine Position bis ins kleinste Detail zu verteidigen, kann Widerspruch eher als Teil des Spiels behandeln und schafft es dadurch häufiger, Puschel aus der Reserve zu locken, während dieser vergleichsweise viel argumentative Energie darauf verwendet, Aussagen zu präzisieren, Gegenargumente zu entkräften und seine ursprüngliche Position zu verteidigen. Gerade dieses unterschiedliche Verhältnis zum „Rechtbehalten“ erzeugt den Coolness-Unterschied: Puschel diskutiert, als müsse ein Sachverhalt geklärt werden; Bob diskutiert, als dürfe es einfach Spaß machen. Dadurch wirkt Bob lässiger, weniger verbissen und sozial sicherer"
Würde das also nicht so ernst nehmen und selber denken.
Funky_Bob: "Zwischen Provokation und Arschloch-sein in Form von sexuell übergriffigem Verhalten gibt es einen großen Unterschied, oder?"
Gibt es schon. Ich meinte das aber nicht nur auf die sexuellen Übergriffe bezogen. Man kann sich auch ein Arschloch Image anlachen/anlegen, ohne sexuell übergriffig zu sein. Wenn ich alleine schon die Bühenshow mit dem Riesenpenis sehe, und dann auf die Fans ejakuliere. Mehr Arschloch Image geht ja garnicht. Aber die Fans stehen darauf.
Funky_Bob: "Funky_Bob wirkt im direkten Vergleich cooler als Puschel, weil sein Diskussionsstil stärker von Souveränität, Ironie, Schlagfertigkeit und spielerischer Provokation geprägt ist:"
Nun ja, vielleicht stimmt es ja. Und vielleicht stimmt es auch deswegen, weil ich das Meiste was ich hier sage ernst nehme, während ich hier gleichzeitig umgeben bin von... mir fällt kein passendes Wort ein, um weiterhin sachlich zu bleiben. Das wirkt sich natürlich auch auf meinen Diskussionstil hier aus.
Funky_Bob: "oder, wie es der algorithmus eben so vorsieht, dein eigenes Argument bestärkt."
Hmm... auch das lässt sich einfach testen: Frage an KI: Rammstein haben kein Arschloch Image! Stimmt du mir zu?
Antwort: "Nein, das ist nicht richtig. Ganz im Gegenteil: Rammstein gilt als eine der kontroversesten und am härtesten kritisierten Bands weltweit und hat ein extrem ausgeprägtes, oft als brutal, düster oder rücksichtslos wahrgenommenes Image."
"Wo er dort noch mit halbwegs abstrakten Lyrics arbeitet und seine Stimme auf Stadiongröhlerei zuspitzt, wird es im Soloprogramm sehr schnell sehr explizit."
"Pussy", "Sex", "Dicke Titten"? So halbwegs abstrakt war das auch nicht unbedingt. Ansonsten ungehört 1/5.
"Pussy" kann man diesbezüglich in der Nachbetrachtung als geöffnetes Höllentor bezeichnen. Als damaliger Fan war ich irritiert über den plumpen Text und danach fing ja erst seine Solo-Karriere an, die sich dann auch immer mehr in den Lyrics der Hauptband niederschlug. Vor "Pussy" waren seine Texte selten bis gar nicht so explizit und plump.
Till Lindemann hat seine Karriere darauf aufgebaut, die Grenze zwischen Geschmacklosigkeit und Kunst möglichst zuverlässig zu überschreiten. Das funktionierte erstaunlich lange, solange die Grenzüberschreitung selbst als Pointe gereicht hat. Seit 2023 ist diese Rechnung komplizierter geworden. Nicht, …
Den Sex-Opa rezensieren, aber nicht die neue Muff Potter.
word!
Wer muss heute eigentlich noch das Oberarschloch T. Lindemann hören?
Qapla'!
Oberarschloch ist das Image, das diese Band so erfolgreich macht
Nein.
Ganz sicher sogar!
"Wer muss heute eigentlich noch das Oberarschloch T. Lindemann hören?"
Ich kenne einige. Alles CDU-Wähler oder evtl. schon AfD, die 30 bis 40 Kilogramm Übergewicht haben und argumentierten, dass man doch wissen müsse, was als einen als Frau erwarte, wenn man zu Lindemann gehe.
Das haben die genau so gesagt. Wenigstens sehe ich die quasi nie.
Es wird akzeptiert, weil dieses Oberarschloch Thema das Image der Band ist! Bei den meisten anderen Künstlern würde man es so nicht akzeptieren
Dem würde ich nicht zustimmen, Puschel. Zumindest nicht in Bezug auf Rammstein. Die leben eher von der teutonischen Härte in Musik, Artikulation, Outfit und Bühnenshow. Tatsächlich bemüht man sich auch um eine Inszenierung als liberal und menschlich, beispielsweise mit Blick auf die Rechte homosexueller Menschen in politisch fragwürdigen Regimen. In Bezug auf den Sex-Opa-Skandal wurde auch deutlich, dass der Rest der Band den Ficki-Ficki-Wertekompass nicht (mehr) teilt.
Wenn du Lindemann als Band meinst, dann schon eher. Hier macht man aus der Not eine Tugend.
Es gibt halt viele kleinere Arschlöcher, die genau solche Schmutzmusik abfeiern.
Funky_Bob: "Dem würde ich nicht zustimmen, Puschel. Zumindest nicht in Bezug auf Rammstein. Die leben eher von der teutonischen Härte in Musik, Artikulation, Outfit und Bühnenshow"
Würde ich persönlich widersprechen und ja, es gibt auch Beweise dafür. Zumindest wenn man die Aussage einer KI als Beweis akzeptiert:
"Ja, das „Arschloch-Image“ bzw. die gezielte Provokation ist für eine Band wie Rammstein kommerziell extrem wichtig und ein tragendes Fundament ihres Erfolgs. Dieses Image funktioniert als kalkulierte Marketingstrategie, die eine emotionale Bindung zur Fangemeinde aufbaut und gleichzeitig für maximale Medienpräsenz sorgt.
Die kommerzielle Bedeutung dieses Images lässt sich in folgende Kernbereiche unterteilen:
Warum die Provokation den kommerziellen Erfolg treibt
• Gratis-PR durch den „Streisand-Effekt“
• Stärkung der Fan-Loyalität („Wir gegen die Anderen“)
• Abgrenzung als Alleinstellungsmerkmal (USP)
• Kompensation von Radio-Boykotts"
Ich denke eher, es ist Guerilla-Marketing.
Zwischen Provokation und Arschloch-sein in Form von sexuell übergriffigem Verhalten gibt es einen großen Unterschied, oder? Auch wenn die AI das nicht erkennt oder, wie es der algorithmus eben so vorsieht, dein eigenes Argument bestärkt. In den von der KI identifizierten Kernbereiche taucht "Arschlochsein" auch gar nicht auf. Mal abgesehen davon, dass "Abgrenzung als Alleinstellungsmerkmal" eine tautologische Erklärung ist und "Kompensation von Radio-Boykotts" vor dem Missbrauchsskandal gar kein Thema war. MTV hat die Videos hoch und runtergenudelt, und im rockorientierten Rundfunk sind die auch gut vertreten.
Ergo: Ich halte deine KI-Erklärung für falsch. Und solange die KI keine Quellen anführt, akzeptiere ich die auch nicht als Beweis.
Das solltest du auch nicht, denn z.B. sagt die KI mir folgendes:
"Funky_Bob wirkt im direkten Vergleich cooler als Puschel, weil sein Diskussionsstil stärker von Souveränität, Ironie, Schlagfertigkeit und spielerischer Provokation geprägt ist: Er scheint weniger darauf angewiesen, seine Position bis ins kleinste Detail zu verteidigen, kann Widerspruch eher als Teil des Spiels behandeln und schafft es dadurch häufiger, Puschel aus der Reserve zu locken, während dieser vergleichsweise viel argumentative Energie darauf verwendet, Aussagen zu präzisieren, Gegenargumente zu entkräften und seine ursprüngliche Position zu verteidigen. Gerade dieses unterschiedliche Verhältnis zum „Rechtbehalten“ erzeugt den Coolness-Unterschied: Puschel diskutiert, als müsse ein Sachverhalt geklärt werden; Bob diskutiert, als dürfe es einfach Spaß machen. Dadurch wirkt Bob lässiger, weniger verbissen und sozial sicherer"
Würde das also nicht so ernst nehmen und selber denken.
Funky_Bob: "Zwischen Provokation und Arschloch-sein in Form von sexuell übergriffigem Verhalten gibt es einen großen Unterschied, oder?"
Gibt es schon. Ich meinte das aber nicht nur auf die sexuellen Übergriffe bezogen. Man kann sich auch ein Arschloch Image anlachen/anlegen, ohne sexuell übergriffig zu sein. Wenn ich alleine schon die Bühenshow mit dem Riesenpenis sehe, und dann auf die Fans ejakuliere. Mehr Arschloch Image geht ja garnicht. Aber die Fans stehen darauf.
Funky_Bob: "Funky_Bob wirkt im direkten Vergleich cooler als Puschel, weil sein Diskussionsstil stärker von Souveränität, Ironie, Schlagfertigkeit und spielerischer Provokation geprägt ist:"
Nun ja, vielleicht stimmt es ja. Und vielleicht stimmt es auch deswegen, weil ich das Meiste was ich hier sage ernst nehme, während ich hier gleichzeitig umgeben bin von... mir fällt kein passendes Wort ein, um weiterhin sachlich zu bleiben. Das wirkt sich natürlich auch auf meinen Diskussionstil hier aus.
Funky_Bob: "oder, wie es der algorithmus eben so vorsieht, dein eigenes Argument bestärkt."
Hmm... auch das lässt sich einfach testen:
Frage an KI: Rammstein haben kein Arschloch Image! Stimmt du mir zu?
Antwort: "Nein, das ist nicht richtig. Ganz im Gegenteil: Rammstein gilt als eine der kontroversesten und am härtesten kritisierten Bands weltweit und hat ein extrem ausgeprägtes, oft als brutal, düster oder rücksichtslos wahrgenommenes Image."
Ist das auf dem Cover die Row Zero?
1/5 für den Sex-Boomer
ungehört 1/5
Den Sex-Opa rezensieren, aber nicht die neue Lakmann/Morlockko
Wie, noch keine reflexartige Verteidigung des Sexverbrechers durch irgendwelche delusionalen Hörnchen???
Deichmolch hat Urlaub.
Wiiiiiiiesel wo seid ihr ?
Den schlaffen Deutschrock Lümmel rezensieren, aber nicht die neue Simone Sommerland
Muff Potter Rezi wo?
"Wo er dort noch mit halbwegs abstrakten Lyrics arbeitet und seine Stimme auf Stadiongröhlerei zuspitzt, wird es im Soloprogramm sehr schnell sehr explizit."
"Pussy", "Sex", "Dicke Titten"? So halbwegs abstrakt war das auch nicht unbedingt. Ansonsten ungehört 1/5.
"Pussy" kann man diesbezüglich in der Nachbetrachtung als geöffnetes Höllentor bezeichnen. Als damaliger Fan war ich irritiert über den plumpen Text und danach fing ja erst seine Solo-Karriere an, die sich dann auch immer mehr in den Lyrics der Hauptband niederschlug.
Vor "Pussy" waren seine Texte selten bis gar nicht so explizit und plump.
Protomartyr Rezi jetzt. Lindemann soll sich selber .....
Warum? Damit du weißt, ob du das Album gut finden darfst?
Die Scham muss definitiv die Seiten wechseln! Der Sex-Opa ist ein Widerling, den kein Mensch braucht.
Ungehört -5/5