Till Lindemann hat seine Karriere darauf aufgebaut, die Grenze zwischen Geschmacklosigkeit und Kunst möglichst zuverlässig zu überschreiten. Das funktionierte erstaunlich lange, solange die Grenzüberschreitung selbst als Pointe gereicht hat. Seit 2023 ist diese Rechnung komplizierter geworden. Nicht, …

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  • Vor 4 Tagen

    Den Sex-Opa rezensieren, aber nicht die neue Muff Potter.

  • Vor 4 Tagen

    Wer muss heute eigentlich noch das Oberarschloch T. Lindemann hören?

    • Vor 4 Tagen

      Oberarschloch ist das Image, das diese Band so erfolgreich macht

    • Vor 4 Tagen

      Ganz sicher sogar!

    • Vor 4 Tagen

      "Wer muss heute eigentlich noch das Oberarschloch T. Lindemann hören?"

      Ich kenne einige. Alles CDU-Wähler oder evtl. schon AfD, die 30 bis 40 Kilogramm Übergewicht haben und argumentierten, dass man doch wissen müsse, was als einen als Frau erwarte, wenn man zu Lindemann gehe.

      Das haben die genau so gesagt. Wenigstens sehe ich die quasi nie.

    • Vor 4 Tagen

      Es wird akzeptiert, weil dieses Oberarschloch Thema das Image der Band ist! Bei den meisten anderen Künstlern würde man es so nicht akzeptieren

    • Vor 4 Tagen

      Dem würde ich nicht zustimmen, Puschel. Zumindest nicht in Bezug auf Rammstein. Die leben eher von der teutonischen Härte in Musik, Artikulation, Outfit und Bühnenshow. Tatsächlich bemüht man sich auch um eine Inszenierung als liberal und menschlich, beispielsweise mit Blick auf die Rechte homosexueller Menschen in politisch fragwürdigen Regimen. In Bezug auf den Sex-Opa-Skandal wurde auch deutlich, dass der Rest der Band den Ficki-Ficki-Wertekompass nicht (mehr) teilt.

      Wenn du Lindemann als Band meinst, dann schon eher. Hier macht man aus der Not eine Tugend.

    • Vor 4 Tagen

      Es gibt halt viele kleinere Arschlöcher, die genau solche Schmutzmusik abfeiern.

    • Vor 4 Tagen

      Funky_Bob: "Dem würde ich nicht zustimmen, Puschel. Zumindest nicht in Bezug auf Rammstein. Die leben eher von der teutonischen Härte in Musik, Artikulation, Outfit und Bühnenshow"

      Würde ich persönlich widersprechen und ja, es gibt auch Beweise dafür. Zumindest wenn man die Aussage einer KI als Beweis akzeptiert:

      "Ja, das „Arschloch-Image“ bzw. die gezielte Provokation ist für eine Band wie Rammstein kommerziell extrem wichtig und ein tragendes Fundament ihres Erfolgs. Dieses Image funktioniert als kalkulierte Marketingstrategie, die eine emotionale Bindung zur Fangemeinde aufbaut und gleichzeitig für maximale Medienpräsenz sorgt.

      Die kommerzielle Bedeutung dieses Images lässt sich in folgende Kernbereiche unterteilen:

      Warum die Provokation den kommerziellen Erfolg treibt
      • Gratis-PR durch den „Streisand-Effekt“
      • Stärkung der Fan-Loyalität („Wir gegen die Anderen“)
      • Abgrenzung als Alleinstellungsmerkmal (USP)
      • Kompensation von Radio-Boykotts"

    • Vor 4 Tagen

      Ich denke eher, es ist Guerilla-Marketing.

    • Vor 4 Tagen

      Zwischen Provokation und Arschloch-sein in Form von sexuell übergriffigem Verhalten gibt es einen großen Unterschied, oder? Auch wenn die AI das nicht erkennt oder, wie es der algorithmus eben so vorsieht, dein eigenes Argument bestärkt. In den von der KI identifizierten Kernbereiche taucht "Arschlochsein" auch gar nicht auf. Mal abgesehen davon, dass "Abgrenzung als Alleinstellungsmerkmal" eine tautologische Erklärung ist und "Kompensation von Radio-Boykotts" vor dem Missbrauchsskandal gar kein Thema war. MTV hat die Videos hoch und runtergenudelt, und im rockorientierten Rundfunk sind die auch gut vertreten.
      Ergo: Ich halte deine KI-Erklärung für falsch. Und solange die KI keine Quellen anführt, akzeptiere ich die auch nicht als Beweis.

      Das solltest du auch nicht, denn z.B. sagt die KI mir folgendes:

      "Funky_Bob wirkt im direkten Vergleich cooler als Puschel, weil sein Diskussionsstil stärker von Souveränität, Ironie, Schlagfertigkeit und spielerischer Provokation geprägt ist: Er scheint weniger darauf angewiesen, seine Position bis ins kleinste Detail zu verteidigen, kann Widerspruch eher als Teil des Spiels behandeln und schafft es dadurch häufiger, Puschel aus der Reserve zu locken, während dieser vergleichsweise viel argumentative Energie darauf verwendet, Aussagen zu präzisieren, Gegenargumente zu entkräften und seine ursprüngliche Position zu verteidigen. Gerade dieses unterschiedliche Verhältnis zum „Rechtbehalten“ erzeugt den Coolness-Unterschied: Puschel diskutiert, als müsse ein Sachverhalt geklärt werden; Bob diskutiert, als dürfe es einfach Spaß machen. Dadurch wirkt Bob lässiger, weniger verbissen und sozial sicherer"

      Würde das also nicht so ernst nehmen und selber denken.

    • Vor 4 Tagen

      Funky_Bob: "Zwischen Provokation und Arschloch-sein in Form von sexuell übergriffigem Verhalten gibt es einen großen Unterschied, oder?"

      Gibt es schon. Ich meinte das aber nicht nur auf die sexuellen Übergriffe bezogen. Man kann sich auch ein Arschloch Image anlachen/anlegen, ohne sexuell übergriffig zu sein. Wenn ich alleine schon die Bühenshow mit dem Riesenpenis sehe, und dann auf die Fans ejakuliere. Mehr Arschloch Image geht ja garnicht. Aber die Fans stehen darauf.

      Funky_Bob: "Funky_Bob wirkt im direkten Vergleich cooler als Puschel, weil sein Diskussionsstil stärker von Souveränität, Ironie, Schlagfertigkeit und spielerischer Provokation geprägt ist:"

      Nun ja, vielleicht stimmt es ja. Und vielleicht stimmt es auch deswegen, weil ich das Meiste was ich hier sage ernst nehme, während ich hier gleichzeitig umgeben bin von... mir fällt kein passendes Wort ein, um weiterhin sachlich zu bleiben. Das wirkt sich natürlich auch auf meinen Diskussionstil hier aus.

      Funky_Bob: "oder, wie es der algorithmus eben so vorsieht, dein eigenes Argument bestärkt."

      Hmm... auch das lässt sich einfach testen:
      Frage an KI: Rammstein haben kein Arschloch Image! Stimmt du mir zu?

      Antwort: "Nein, das ist nicht richtig. Ganz im Gegenteil: Rammstein gilt als eine der kontroversesten und am härtesten kritisierten Bands weltweit und hat ein extrem ausgeprägtes, oft als brutal, düster oder rücksichtslos wahrgenommenes Image."

    • Vor 4 Tagen

      Nicht mal die KI kommt deinem Wunsch nach ner widerspruchsfreien Echokammer nach :-(

    • Vor 4 Tagen

      "Gibt es schon. Ich meinte das aber nicht nur auf die sexuellen Übergriffe bezogen. Man kann sich auch ein Arschloch Image anlachen/anlegen, ohne sexuell übergriffig zu sein. Wenn ich alleine schon die Bühenshow mit dem Riesenpenis sehe, und dann auf die Fans ejakuliere. Mehr Arschloch Image geht ja garnicht. Aber die Fans stehen darauf."

      Tut mir leid, ich hab extra nochmal schnell paar Instrumente im Baukasten gecheckt: Exakter kann mensch eine mind. leichte Intelligenzminderung nicht faken, ohne gleichzeitig mind. leicht intelligenzgemindert zu sein. Oder wir bekommen halt gerade im lässigem tit for tat einer geradezu beispiellosen Kollektiv-Manegierung das Fake-Sein unseres Gegenübers um die Ohren geschlagen. So oder so ist genau das immer mein unverkennbares Signal zum drop out im unmittelbaren Anschluss an derlei autoepiphanische Kommentare. :D

    • Vor 4 Tagen

      "...während ich hier gleichzeitig umgeben bin von... mir fällt kein passendes Wort ein, um weiterhin sachlich zu bleiben. "

    • Vor 4 Tagen

      "Wenn ich alleine schon die Bühenshow mit dem Riesenpenis sehe, und dann auf die Fans ejakuliere. Mehr Arschloch Image geht ja garnicht."

      Was zur Hölle laberst du denn da?

    • Vor 4 Tagen

      Ja, der Penis ist mir bekannt. Das ist nicht der Teil, der Konsternierung bei mir auslöst.

    • Vor 4 Tagen

      "Aber die Fans stehen darauf."

      Hey, kein kink-shaming bitte. :-(

    • Vor 4 Tagen

      "Während ich hier gleichzeitig umgeben bin von... mir fällt kein passendes Wort ein, um weiterhin sachlich zu bleiben."
      Das ist einfach. Coolen Dudes.

      Zur Sache: Wir definieren einfach Arschloch anders. Was du und die KI beschreibt, ist ein provokatives und "krasses" Image. Aber weder die Heroinmetapher in Sonne, das Menschengemampfe in Mein Teil, der Riesenpenis auf der Bühne, noch das SM-Gepose in "Ich tu dir weh" sind für mich Arschlochindikatoren.
      Daher kommt der Dissenz.

      Frag die KI mal, ob nicht zwischen Provokation und Arschloch-Image ein Unterschied besteht. Ich prognostiziere: Es wird eine Korrektur erfolgen, die das mäßig sinnvoll differenziert und im Fazit sowas sagt wie "Insgesamt sind Provokation und Grenzüberschreitung Markenzeichen, konkrete Belege dafür, dass es sich um Arschlöcher handelt, gibt es aber eher nicht".

    • Vor 4 Tagen

      Gut, dann definieren wir Arschloch anders.
      Ihr definiert immer alles anders, egal was ich schreibe. Von daher - geschenkt!

      Puschel & KI gegen ein Haufen wannabe Coole Dudes.

      Frage an KI: Wer hat gewonnen?
      KI: Die Wannabe Coolen Dudes.

      Frage an KI: Wieso?
      KI: Weil der Mob immer recht hat!

      Verstehe.

    • Vor 4 Tagen

      "Das ist nicht der Teil, der Konsternierung bei mir auslöst."

      Das Teil Gleep, das.

    • Vor 4 Tagen

      Für solche Die-Teil Fragen hab ich keine Zeit.

    • Vor 4 Tagen

      Ist mir eigentlich auch egal wie 1 Wendler oder manchmal gar scheißegal wie 1 Wolle Petry, so lange es nicht Mein Teil ist! :mad:

    • Vor 4 Tagen

      Eminem, Ozzy Osbourne und Alice Cooper schlagen/schlugen in ihrer Musik und auf der Bühne öfters mal über die Stränge, es ist aber gut dokumentiert, dass diese Musiker liebende Ehemänner und Väter sind. Das sind kontroverse Künstler.

      Marilyn Manson, Fler und der Sex-Opa hier schlagen in ihrer Musik und auf der Bühne auch mal öfters über die Stränge und es ist gut dokumentiert, dass sie auch abseits davon kein einfacher Umgang sind. Die fallen in die Arschloch-Kategorie. Ich würd sagen, Arschloch-Künstler sind eine Teilmenge der kontroversen Künstler.

      Find Puschel's Verhalten hier aber auch wieder weird, abgesehen von dem normalen laut.de-Getrolle wird versucht, auf ihn zuzugehen und Kompromisse zu schließen. Stattdessen verfällt er wieder in das Denkmuster, dass eine Seite komplett recht haben muss und die andere Seite komplett unrecht (nix dazwischen), und es gibt natürlich angeblich einen Mob, der sich gegen ihn verschworen hat.

      Kann nur für mich sprechen, aber ich würde hier lieber 20 Puschel im Kommentarbereich haben, wenn dafür der Deichmolch, Schelling und der Kapitalismus-Troll dauerhaft verschwinden würden. Vielleicht würde einer der 20 Puschel sogar mal seine Lieblings-Metalalben raushauen. :)

    • Vor 4 Tagen

      Ich find's gut, dass er die nicht rausgehauen hat. Die sind viel zu Independent, ich verstehe dass er uns Gelegenheits- und Mainstremhörer damit nicht überfordern wollte. ;-)

    • Vor 4 Tagen

      Trve dat, bin wahrscheinlich schon ein ziemlicher casual fuck, wenn es um die 10 großen Heilsbringeralbeng im Meddl (curated by Puschel) geht. :D

    • Vor 4 Tagen

      Ja, vielleicht merkt Puschli auch irgendwann, dass das gelengentliche Lustigmachen über die komischeren seiner Denkmuster eher kein Zeichen konsequenter Verachtung ist - schließlich hat ihn hier glaube ich niemand einen Hund gestraft. Sondern halt eben ein Zeichen dafür, dass die Differenzen noch klein genug sind, dass sie sich mit ein bisschen Getrietze und Veralbern kitten lassen

    • Vor 4 Tagen

      "Marilyn Manson, Fler und der Sex-Opa hier schlagen in ihrer Musik und auf der Bühne auch mal öfters über die Stränge und es ist gut dokumentiert, dass sie auch abseits davon kein einfacher Umgang sind. Die fallen in die Arschloch-Kategorie. Ich würd sagen, Arschloch-Künstler sind eine Teilmenge der kontroversen Künstler."

      Gerade im Industrial tummeln sich so einige problematische Persönlichkeiten. Mit so einigen misogynen Inhalten bei Combichrist habe ich zwar durchaus Probleme, würde sie aber eher als überzeichnet betrachten. Andererseits bleibt die Live-Connection mit Rammstein nicht unproblematisch und außerdem ist Andy LaPlegua auch ein ziemlicher Edgelord, der mit Nazi-Freunden abhängt, also mal weiter beobachten. Bei so manch neueren Manson-Sachen, vor allem, wenn sich Brian Warner textlich als Feind generiert, und dem Ficki-Ficki-Sprachschatz von Lindemann fällt es mir aber dann doch mittlerweile so ziemlich schwer, Künstler und Privatperson zu trennen.

    • Vor 4 Tagen

      Das Beste an LaPlegua ist, dass er Lindemann auf Tour die Thomalla ausgespannt hat. Das ist schon ein schöner Metawitz.

      Wegen Puschel: keine Ahnung, ich hab versucht durch den Verweis auf das unterschiedliche Verständnis die Diskussion zu beenden. War auch nicht recht.

    • Vor 3 Tagen

      Der notgeile Lindemann hat sogar den Onkelz den Rang abgelaufen.

    • Vor 3 Tagen

      Wenn man die KI fragt, wieso Rammstein ein Arschloch- Image verfolgen und die KI einem haufenweise Beispiele und Begründungen dafür liefert, man das aber immer noch als Quatsch abtut. Dann habt ihr ein Problem Dinge zu akzeptieren, nicht ich!
      Ich weiss, dass ihr hier alle schlauer seid, als die allwissende KI, und wenn ich etwas behaupte, dann muss es ja grundsätzlich schon falsch sein. Aber euer Mob Gegröle gebe ich mittlerweile recht wenig! Da bin ich doch lieber ein puristischer Gatekeeper, als ein elitärer Klugscheisser.

    • Vor 3 Tagen

      Wir müssen nicht schlauer als die KI sein, die übrigens nicht allwissend ist, Du Hohlbirne, es reicht völlig, wenn wir schlauer als der Puschel sind, der die KI füttert. Und das ist nun wahrlich nicht schwer.
      Kleiner, aber sehr entscheidender Unterschied.

    • Vor 3 Tagen

      "Wenn man die KI fragt, wieso Rammstein ein Arschloch- Image verfolgen und die KI einem haufenweise Beispiele und Begründungen dafür liefert, man das aber immer noch als Quatsch abtut."

      Du hast doch hier jetzt aber einen ganz essenziellen Teil (der/die/das) unterschlagen: "man das aber unter Anwendung von auf die KI eingehenden Argumenten als Quatsch abtut."

      Das hat Funky_Bob doch auf mMn recht nachvollziehende Weise getan, ist sogar auf ein für alle Seiten gesichtswahrendes "wir definieren das halt anders" übergegangen. Was soll denn jetzt dieses nachträgliche Rumgeheule noch?

    • Vor 3 Tagen

      Puristische Gatekeeper sind elitäre Klugscheißer.

    • Vor 3 Tagen

      Niemand sagt es ist Quatsch. Die KI hat nur keinen einzigen Beleg dafür geliefert, sondern auf deinen Arschloch-Prompt hin irgendwas von Provokation und Grenzüberschreitung ausgespuckt. Ich habe versucht dir zu erklären, dass das verschiedene Dinge sind. Zumindest mal für mich. Aber selbst das fasst du als Angriff auf. Und das ist dann tatsächlich Quatsch.

    • Vor 3 Tagen

      "Auf euer Mob Gegröle gebe ich mittlerweile recht wenig!"

      Merkt man^^

    • Vor 2 Tagen

      "Niemand sagt es ist Quatsch. Die KI hat nur keinen einzigen Beleg dafür geliefert, sondern auf deinen Arschloch-Prompt hin irgendwas von Provokation und Grenzüberschreitung ausgespuckt."

      Die KI spuckt diese ganzen Beispiele selbst dann aus, wenn ich genau das Gegenteil behaupte. Scheinbar ist das schlicht und ergreifend die Meinung der KI und hat nichts mit meinem Prompt zu tun! Das habe ich dir oben auch schon geschrieben, eingeangen bist du nicht drauf. Wundert mich nicht.

      "Ich habe versucht dir zu erklären, dass das verschiedene Dinge sind."

      Nein, sind es nicht!
      Außerdem ist diese Row-Zero Geschichte Arschloch-Image-hoch-tausend!
      Und die KI wird dir erklären, dass die Bands auch das zu Image-/ und Marketingzwecken ausquetscht.

      "Zumindest mal für mich. Aber selbst das fasst du als Angriff auf. Und das ist dann tatsächlich Quatsch."

      Ich fasse es nicht als Angriff auf. Aber es gibt hier genügend elitäre Klugschwätzer, die genügend dummes Geschwätz liefern, ganz besonders von dem Theory Typen, welches man durchaus als Angriff werten kann

    • Vor 2 Tagen

      Klar bin ich drauf eingegangen, ich hab dir sogar einen weiteren Prompt-Auftrag genannt, der dich das differenzierter mit der KI erörtern lässt.

      Und dass die Band die Missbrauchs-Vorwürfe gezielt ausschlachtet ist angesichts von Unterlassungsklagen, Juristischer Einschüchterung, Distanzstatements der weiteren Bandmitglieder usw. auch ein ambitioniertes Argument. Woran machst du fest, dass das gezielt genutzt wird?

      Auf die öffentlichen Wahrnehmung zahlt es sicher ein, aber nicht nur positiv, wie du hier lesen kannst.

    • Vor 2 Tagen

      Dieser Theory Typ ist mir ebenfalls etwas zu hybrid.

    • Vor 2 Tagen

      Wird Zeit, dass der mal vollelektrisch wird.

    • Vor 2 Tagen

      Full Electric Theory...
      Teasert ihr hier gerade den Titel des nächsten Linkin Park Albums an?

    • Vor 2 Tagen

      @Puschel
      Jetzt heul mal etwas leiser. Erst alle, die eine andere Meinung als Du haben, als Mob bezeichnen, dann von der allwissenden KI faseln und am Ende rumheulen, weil man Dich als Hohlbirne bezeichnet?

      Oder ist es Die Wahrheit, dass Ergebnisse der KI nur so gut sein können wie die Eingabe und es da bei Minusgenies wie Dir eben hapert, Dein Problem, dass Dir die Tränlein in die Augen treibt?

    • Vor 2 Tagen

      Funky_Bo: "Und dass die Band die Missbrauchs-Vorwürfe gezielt ausschlachtet ist angesichts von Unterlassungsklagen, Juristischer Einschüchterung, Distanzstatements der weiteren Bandmitglieder usw. auch ein ambitioniertes Argument. Woran machst du fest, dass das gezielt genutzt wird?"

      Die Band hat sich kaum bis gar nicht öffentlich im Detail, zu dem Thema Row Zero geäußert. Es gab von der Band zu keinem Zeitpunkt ein Eingeständnis von Fehlverhalten oder eine Bitte um Entschuldigung gegenüber den betroffenen Frauen.

      Für die Band ist ihre Kunst die einzige Form der Kommunikation, die sie zulassen möchte: Keine Rechtfertigung vor der Presse, sondern die Inszenierung als missverstandene Outlaws vor den eigenen, loyalen Fans.

      Ich denke da steckt mehr als genug für dich drin.
      Und bitte, auch hier, lasse den gesunden Menschenverstalt ebenso walten. Nicht nur knalharte Fakten, beides muss betrachtet werden!

      Letztlich sind die Fans ja trotzdem alle zu den Konzerten gepilgert, mehr noch als zuvor! Andere Bands hätte das kaputt gemacht, aber nicht eine Band wie Rammstein, die genau mit diesem Image, auch künstlerisch kokettieren.

    • Vor 2 Tagen

      "Und bitte, auch hier, lasse den gesunden Menschenverstalt ebenso walten. Nicht nur knalharte Fakten, beides muss betrachtet werden!"

      Yes! Wir brauchen mehr Halbwahrheiten, Bauchgefühl, Tatsachenverdrehung, Lügen, Postfaktizität in den Kommentarspalten. Danke dir, Pusch. ;-)

    • Vor 2 Tagen

      Ich habe schon gelernt, dass der Gesunde Menschenverstand hier eher eine "Persona non grata" ist. Das merkt man auch sehr deutlich

    • Vor 2 Tagen

      Dass man das hier merkt, stimmt überhaupt nicht. Das weiß jeder, der nen gesunden Menschenverstand hat, doy. Solltest du widersprechen wollen, willst du mich nur canceln.

      Du hättest von Anfang an sagen können, dass du Trumpist bist.^^

    • Vor 2 Tagen

      Ist das eigentlich der gleiche gesunde Menschenverstand, auf den sich die Typen mit den Bannern an der B96, Xavier Naidoo und die Globulijünger beziehen?

    • Vor 2 Tagen

      "Außerdem ist diese Row-Zero Geschichte Arschloch-Image-hoch-tausend!
      Und die KI wird dir erklären, dass die Bands auch das zu Image-/ und Marketingzwecken ausquetscht."

      Wie genau darf man sich das denn vorstellen? Du schreibst ja selbst:

      "Die Band hat sich kaum bis gar nicht öffentlich im Detail, zu dem Thema Row Zero geäußert. Es gab von der Band zu keinem Zeitpunkt ein Eingeständnis von Fehlverhalten oder eine Bitte um Entschuldigung gegenüber den betroffenen Frauen.

      Für die Band ist ihre Kunst die einzige Form der Kommunikation, die sie zulassen möchte: Keine Rechtfertigung vor der Presse, sondern die Inszenierung als missverstandene Outlaws vor den eigenen, loyalen Fans."

      Die Kunst ist ja aber die gleiche, die es vorher auch war oder? Haben sie irgendwelche Songs zum Thema geschrieben oder bestimmte Songs vermehrt in die Setlist genommen, ihre Bühnenshow auf bestimmte Weise abgeändert oder wo genau lässt sich diese Ausquetschung identifizieren? Meine hier einmal gelesen zu haben, dass Lindemann einmal als die Vorwürfe grad publik waren eine vage Stadionansage gemacht hat, aber ich glaube das war eher was Einmaliges? Verfolge das ehrlich gesagt auch nicht so wirklich.

    • Vor 2 Tagen

      Vom "gesunden Menschenverstand" sprechen oft Leute, die viel lieber vom "gesunden Volksempfinden" sprechen würden.

    • Vor 2 Tagen

      "Die Band hat sich kaum bis gar nicht öffentlich im Detail, zu dem Thema Row Zero geäußert. Es gab von der Band zu keinem Zeitpunkt ein Eingeständnis von Fehlverhalten oder eine Bitte um Entschuldigung gegenüber den betroffenen Frauen."

      Der Schlagzeuger der Band dazu, hier ausschnittsweise mit Bezug zu deinen Behauptungen. Ganzes Statement unten verlinkt.

      "Alles, was ich von Tills Partys mitbekommen habe, waren erwachsene Menschen, die miteinander gefeiert haben. Und trotzdem sind anscheinend Dinge passiert, die - wenn auch rechtlich ok - ich persönlich nicht in Ordnung finde. Gewisse Strukturen sind gewachsen, die über die Grenzen und Wertvorstellungen der restlichen Bandmitglieder hinausgingen. Es ist uns auch deshalb wichtig, dass Tills Partys nicht mit unseren offiziellen Aftershowpartys verwechselt werden."

      -> Wertung des Verhaltens als "nicht in Ordnung" und Distanzierung

      "Till hat sich in den letzten Jahren von uns entfernt und sich seine eigene Blase geschaffen. Mit eigenen Leuten, eigenen Partys, eigenen Projekten. Das hat mich traurig gemacht, definitiv. Ich glaube Till, wenn er uns sagt, dass er seinen privaten Gästen stets eine schöne Zeit bereiten wollte und will. Wie diese Gäste sich das genau vorgestellt hatten, unterscheidet sich jedoch anscheinend in einigen Fällen von seinen eigenen Vorstellungen. Die Wünsche und Erwartungen der Frauen, die sich jetzt gemeldet haben, wurden wohl nicht erfüllt. Sie haben sich laut ihren Aussagen unwohl gefühlt, am Rande einer für sie nicht mehr kontrollierbaren Situation. Das tut mir leid für sie und ich spüre Mitgefühl."
      "Wir wollen, dass sich all unsere Gäste bei uns wohl und sicher fühlen! Das ist unser Standard. Deshalb tut es mir leid zu hören, dass dies manche nicht so empfunden haben. Wir haben die großartigsten Fans der Welt und alle verdienen einen respektvollen Umgang! Es tut mir leid für alle, die sich bei uns backstage nicht wohlwollend behandelt oder unsicher gefühlt haben. Auch für Shelby, sie hätte ein tolles Konzert und einen wunderschönen Abend verdient gehabt."

      -> Weitere Distanzierung Entschuldigung, im Wortlaut mehrfach "Das/Es tut mir leid".

      Frei von KI. Beleg hier: https://www.rockhard.de/news/rammstein-chr…

      Jetzt erklär mir bitte, wie die Vorwürfe aktiv zur Inszenierung der Band genutzt werden, wie von dir behauptet. Mein gesunder Menschenverstand sagt da nein.

    • Vor 2 Tagen

      Was mir einfallen würde, ist der "Die Sänger vögeln nicht mehr"-Vorfall der ja auch sehr johlend vom Publikum aufgenommen wurde. Dat kann man schon zweifellos als aktive Inszenierung zugunsten der Band / des alten Sacks verstehen.

    • Vor 2 Tagen

      Schneiders Statement klingt ungefähr wie "Eigentlich kannte ich ihn kaum, aber er hat Backstage immer nett gegrüßt."

    • Vor 2 Tagen

      @Funky_Bob: Dass einzelne Mitglieder das unterschiedlich betrachten, ist klar. Auch wenn mich die vorgegebene Ahnungslosigkeit eher irritiert. Die Bands selbst, als Ganzes betrachtet, hat sich offenbar nie dafür entschuldigt, die Fehler eingeräumt und dafür gerade gestanden. Und wenn man ehrlich ist, hatte sie es wohl auch nie nötig gehabt. Denn ganz offensichtlich hat es ihnen kommerziell gesehen ja nicht geschadet, sich das Bad Boy image nun auch außerhalb des künstlerischen Ausdrucks anzuheften. Natürlich hätten sie wohl lieber darauf verzichtet, davon gehe ich aus. Ich sage nicht, dass diese Vorfälle aus kommerzielenn Gründen bewusst provoziert wurden, sondern dass man im Umgang damit als Band, das Ganze eher lasch behandelt und gar keine Notwendigkeit sieht, wirklich reinen Tisch zu machen. Weil das Ganze ihnen letztlich als Band nicht schadet, sondern kommerziell gesehen scheinbar sogar nützt.

      Und das ist auch die Antwort auf die Frage von Gleep Glorp, "Die Kunst ist ja aber die gleiche, die es vorher auch war oder?". Ja. Aber es geht nicht um die Kunst, sondern um den Umgang mit dem Case Row Zero. Dieser Umgang damit, zumindest wenn man Rammstein als Band betrachtet und nicht die einzelnen Individuen, war äußerst halbherzig. Weil die Band wohl gemerkt hat, dass sie es garnicht nötig haben, reinen Tisch zu machen, weil ihnen dieses Bad Boy Arschloch Image kommerziell gesehen nicht schadet - sondern ganz im Gegenteil!

    • Vor 2 Tagen

      Zwei mal drei macht vier, widewidewitt und drei macht neune, ich mach mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt. :)

    • Vor 2 Tagen

      Pippi Langpuschel

    • Vor 2 Tagen

      Wenn einzelne Mitglieder das unterschiedlich betrachten, wie sollte sich dann die Band als abstraktes Ganzes dazu einstimmig äußern können?

    • Vor 2 Tagen

      Keine Ahnung was an einer Band abstrakt sein soll!?
      Wenn ein Rechtsradikaler in der Band wäre und die anderen Bandmitglieder es anders sehen, hat die Band dann mit dem Rechtsradikalen nichts zu tun?

      P.S: Offenbar werden hier jetzt Postings von den Moderatoren gelöscht, verschoben oder was auch immer. Schade, dass das erst jetzt passiert. Ich hoffe, dass das nicht so einseitig verläuft, wie es der Mob hier im Forum so pflegt zu tun.

    • Vor 2 Tagen

      Was wurde denn gelöscht?
      Wegen der Abstraktion: Du sagst, die Band äußert sich nicht. Ich zeige dir ein Statement eines Bandmitglieds. Daraufhin sagst du, dass das ja nur einer ist, aber nicht die ganze Band. Aber wie soll die Band mit einer Stimme sprechen, wenn da intern verschiedene Ansichten herrschen und v.a. der Täter teil davon ist?

      Um dein Beispiel zu bemühen: Hätte Lindemann den Hitlergruß gezeigt und Schneider daraufhin gesagt "find ich problematisch", würdest du dann auch weiterhin behaupten, die Band habe sich nicht dazu geäußert, sondern eben nur einer? Denn innerhalb der Band gibt es dazu geteilte Meinungen. Der Armheber selbst wird das nicht missbilligen...

    • Vor 2 Tagen

      Keine Ahnung: Wenn ich rechts unter "Zuletzt kommentiert" schaue, sehe ich viele Postings nicht mehr. Werden hier nicht alle angezeigt? Wenn ich über die Artikel selbst gehe, auch nicht mehr. Dort steht die Zahl 4 für 4 Postinga. Wenn ich diese öffne, sehe ich aber nur 2 usw. Nur über mein Profil bin ich noch zu diesen Postings hier gekommen.

      "Wegen der Abstraktion: Du sagst, die Band äußert sich nicht. Ich zeige dir ein Statement eines Bandmitglieds. Daraufhin sagst du, dass das ja nur einer ist, aber nicht die ganze Band. Aber wie soll die Band mit einer Stimme sprechen, wenn da intern verschiedene Ansichten herrschen und v.a. der Täter teil davon ist?"

      Ich wiederhole auch noch mal meine Frage: Wenn in der Band ein Rechtsradikaler mitmischt. Reicht es dann aus, wenn ein anderer in der Band einzeln für sich in der Öffentichkeit aussagt, er sieht das anders?
      Die LINKEN in Berlin können davon gerade eine Lied singen.

      "Um dein Beispiel zu bemühen: Hätte Lindemann den Hitlergruß gezeigt und Schneider daraufhin gesagt "find ich problematisch", würdest du dann auch weiterhin behaupten, die Band habe sich nicht dazu geäußert, sondern eben nur einer?"

      Wenn man einen Rechtsradikalen in der Band hat und die Andere haben eine komplett andere Meinung dazu, dann existiert diese Band eigentlich quasi nicht mehr! Wenn eine Band zu so einer essentiellen Frage keine einheitliche Meinung hat, dann ist das der ganzen Band anzukreiden, wenn die einfach so weitermachen!

      "Denn innerhalb der Band gibt es dazu geteilte Meinungen. Der Armheber selbst wird das nicht missbilligen..."

      Man kann eine geteilte Meinugen zum Wetter haben, oder ob man lieber zu den FC Bayern oder den 60ern hält. Aber man kann in einer Band keine geteilte Meinung dazu haben, ob man einen Rechtsradikalen in einer Band akzeptiert!

    • Vor 2 Tagen

      "eigentlich quasi"
      :lol:

    • Vor 2 Tagen

      Kann man deiner Meinung nach eine geteilte Meinung zu sexuellen Übergriffen haben? Lindemann findet das offenbar ok, Schneider nicht so. Die Band existiert eigentlich quasi weiter

    • Vor 2 Tagen

      Als Indiviuum sicher, als Band nicht.
      Du würdest also mit einem Rechtsradikalen oder mit einem Sexualstraftäter, er keine Reue zeigt, ganz normal weiter in einer Band spielen?

    • Vor einem Tag

      Was ich tun würde spielt doch überhaupt keine Rolle.

      Und was willst du sagen? Dass Schneider als Individuum widerspricht, „als Band“ aber nicht? Ist das Metaphysik?

    • Vor einem Tag

      Dieses Geschrubbe von dem Bubbe in der Stubbe und Geblubbe im Gesubbe bei Rammstein Mugge...

    • Vor einem Tag

      "Was ich tun würde spielt doch überhaupt keine Rolle."

      Nun, offensichtlich würdest du dich in diesem Fall ganz nachvollziehbar, komplett anders verhalten. Scheinbar fehlt dir jetzt nur die Courage, dass auch zuzugeben.

      "Und was willst du sagen? Dass Schneider als Individuum widerspricht, „als Band“ aber nicht? Ist das Metaphysik?"

      Es geht um die Band Rammstein und nicht um einzelne Musiker. Also ja.

    • Vor einem Tag

      Dieser Kommentar wurde vor einem Tag durch den Autor entfernt.

    • Vor einem Tag

      Dieser Kommentar wurde vor einem Tag durch den Autor entfernt.

    • Vor einem Tag

      Ach fickt euch und euren Steinzeit-Code :lol: :tongue:

    • Vor einem Tag

      Pseudologe: :D
      Puschel: Es geht hier nicht um Courage, sondern um den Unterschied zwischen hypothetischem Szenario und dem, was Leute nachweislich getan haben. Ich würde weder mit Nazis noch Sexopas privat oder beruflich abhängen wollen. Es mag überraschend kommen, aber im Gegensatz zu Lindemann und Schneider bin ich auch gar kein Mitglied von Rammstein.

      Dass du eine Entschuldigung von Bandmitgliedern nur als Entschuldigung von Bandmitgliedern akzeptierst, wenn sie von der gesamten Band stammen, ist deine Sache. Vielleicht hast du aber Recht und Schneider hat das Statement privat abgeben, in der Rolle des kleinen Christoph und dabei komplett ausgeblendet, Schlagzeuger in dieser Band zu sein. Frag das mal die KI.

      Wir haben uns leider mal wieder viel zu weit entfernt. Meine Hoffnung war, durch sachliche Argumentation eine Erkenntnis auszulösen, stattdessen kommst ausgerechnet du nun mit ad-hominem Argumenten und fehlender Courage.

    • Vor einem Tag

      Funky: "Puschel: Es geht hier nicht um Courage,"

      Doch geht es schon - auch.

      "sondern um den Unterschied zwischen hypothetischem Szenario und dem, was Leute nachweislich getan haben."

      Also du gehst davon aus, das der Til harmlose Kindergeburtstage mit seinen Fans gefeiert hat?

      "Ich würde weder mit Nazis noch Sexopas privat oder beruflich abhängen wollen."

      Aha.

      "Dass du eine Entschuldigung von Bandmitgliedern nur als Entschuldigung von Bandmitgliedern akzeptierst, wenn sie von der gesamten Band stammen, ist deine Sache."

      Ich akzeptiere die Entschuldigung des Schlagzeugers und würde mit ihm aufgrund dessen auch in einer Band spielen (die nicht Rammstein heisst)! Aber bezogen auf die Band Rammstein selbst, auf das Kunstprodukt, verhalten sich die Musiker so wie man es erwarten würde. Sie schauen weg und lassen ihre Geldmaschine weiter am laufen.

      "Vielleicht hast du aber Recht und Schneider hat das Statement privat abgeben, in der Rolle des kleinen Christoph und dabei komplett ausgeblendet, Schlagzeuger in dieser Band zu sein. Frag das mal die KI."

      Er hat lediglich für sich gesprochen, ist ja eindeutig.

      "Wir haben uns leider mal wieder viel zu weit entfernt. Meine Hoffnung war, durch sachliche Argumentation eine Erkenntnis auszulösen, stattdessen kommst ausgerechnet du nun mit ad-hominem Argumenten und fehlender Courage."

      Da klingt jetzt so ein wenig mit, "der Puschel sieht es immer noch anders, also ist er nicht in der Lage sachliche Diskussionen zu führen." Wenn du das so denkst, ja dann ist es schwierig. Eine Diskussion muss am Ende nicht zu einem win-win Resultat führen. Wenn die Diskussion die ganze Zeit über sachlich war und mit Respekt belegt, dann ist das (besonders hier) schon ne gute Sache!

    • Vor einem Tag

      "Also du gehst davon aus, das der Til harmlose Kindergeburtstage mit seinen Fans gefeiert hat?"

      Das habe ich nicht nur mit keinem Wort geschrieben, sondern auch niemals in irgendeiner Form insinuiert.

      "Er hat lediglich für sich gesprochen, ist ja eindeutig"

      Benutzt er dann im zitierten Statement das königliche Wir, oder was?

    • Vor einem Tag

      In erster Linie streut er ständig das Wort ICH ein. Das ist scheinbar vor allem seine persönliche Meinung! Und er distanziert sich immer wieder von Til, der das offenbar ganz anders sieht. Und dieser Til gehört nunmal auch zu Rammstein, ob dir das gefällt oder nicht.

    • Vor einem Tag

      Und dieser Till ist jetzt eine Einzelperson, oder ist dieser Till die Band?

    • Vor einem Tag

      Die dritte Variante, die du nicht aufgezählt hast

    • Vor einem Tag

      Ist dieser Till eigentlich hier im Raum?

    • Vor einem Tag

      Ich klinke mich später bestimmt auch nochmal in das Thema ein, möchte aber erst einmal daran erinnern, das hier viel zu wenige daran erinnert wird, dass ein gewisser Muppet hier noch drei Schwermetalle aufzählen soll.

    • Vor einem Tag

      Das ging wenig überraschend sagenhaft sehr schnell: Provokation Nr. 1

      Wieviel schaffen wir im Oktober? Dreistellig?

  • Vor 4 Tagen

    Ist das auf dem Cover die Row Zero?

  • Vor 4 Tagen

    Den Sex-Opa rezensieren, aber nicht die neue Lakmann/Morlockko

  • Vor 4 Tagen

    Wie, noch keine reflexartige Verteidigung des Sexverbrechers durch irgendwelche delusionalen Hörnchen???

  • Vor 4 Tagen

    Den schlaffen Deutschrock Lümmel rezensieren, aber nicht die neue Simone Sommerland

  • Vor 4 Tagen

    "Wo er dort noch mit halbwegs abstrakten Lyrics arbeitet und seine Stimme auf Stadiongröhlerei zuspitzt, wird es im Soloprogramm sehr schnell sehr explizit."

    "Pussy", "Sex", "Dicke Titten"? So halbwegs abstrakt war das auch nicht unbedingt. Ansonsten ungehört 1/5.

    • Vor 4 Tagen

      "Pussy" kann man diesbezüglich in der Nachbetrachtung als geöffnetes Höllentor bezeichnen. Als damaliger Fan war ich irritiert über den plumpen Text und danach fing ja erst seine Solo-Karriere an, die sich dann auch immer mehr in den Lyrics der Hauptband niederschlug.
      Vor "Pussy" waren seine Texte selten bis gar nicht so explizit und plump.

    • Vor 4 Tagen

      Fan war ich noch nie, vor Allem weil mir das rein musikalisch zwar kurzzeitig teilweise originell, insgesamt aber zu langweilig war. Lyrisch habe ich das lange Zeit zumindest respektiert und fand das Provokante als Bestandteil gut. Bei "Pussy" dachte ich zuerst, dass da irgend ne Metaebene drin ist, die mir verborgen bleibt. Mittlerweile ist wohl klar, dass der Typ gemerkt hat, wie er am billigsten Kohle scheffeln kann und seinen Anspruch komplett runtergefahren hat...

    • Vor 4 Tagen

      "Vor "Pussy" waren seine Texte selten bis gar nicht so explizit und plump."

      "Bück dich" oder "Rein Raus"? Auf jedem Album gab es doch diesen Track, wo das pubertäre Ich gesagt hätte: "Hö, hö, er hat ficken gesagt."

    • Vor 4 Tagen

      War doch gleich auch schon auf dem Debüt, der eine Track, in dem irgendwann alle kurz (auch an den Instrumenten) die Fresse halten und der Einstieg mit einem Lindemann'schen "ICH WILL FICKEN!" eingeläutet wird, dachte ich?

      Also ja, +1 für'n Tastentoni an dieser Stelle.

    • Vor 4 Tagen

      Na, das pubertäte Ich kann das bei vielen Songs sagen, das ist nicht der Maßstab. Der Unterschied zwischen abstrakt und (rein) explizit liegt ja eben genau nicht im Offensichtlichen. Das war ja der (m.E. nicht unbedingt gelungene) Witz von z.B. Bück dich, dass hinter dem "Höhö" eine Sozialkritik lag.

    • Vor 4 Tagen

      Und ja, dass das Ordinäre immer eine Rolle gespielt hat, ist schon richtig. Aber man könnte es halt als Teaser verstehen, und nicht wie jetzt als hauptsächlichen Inhalt.

    • Vor 4 Tagen

      Nee, das geht nicht, jetzt hatte ich Tonis +1 für die jährliche Auszählung der Baudelaire-Award-Nominierungen schon eingeloggt. Tut mir leid Clydebi, aber ich kann "gerne" noch einen Vermerk nachtragen, dass Du noch amtlich nachgeliefert hast als das Ergebnis schon fix (haha, sprich das ma laut und langsam aus!) geloggt war. :nerved:

    • Vor 4 Tagen

      Dieser Kommentar wurde vor 4 Tagen durch den Autor entfernt.

    • Vor 4 Tagen

      Mag ja sein, dass in "Bück Dich" zwischen den Zeilen Sozialkritik mitschwingt, dennoch würde der Text so in der Form heutzutage nicht mehr durchgehen. Provokation hin oder her.

    • Vor 4 Tagen

      So manche Combichrist-Texte aber auch nicht. Der Unterschied ist aber halt, dass ich bei Andy LaPlegua noch eine überzeichnete Kunstfigur sehe, bei Lindemann eher einen notgeilen Sack.

    • Vor 4 Tagen

      Dass Lindemann ein notgeiler Sack ist, milde gesagt, ist ja amtlich. Aber früher *konnte* man ihn als überzeichnete Kunstfigur sehen. Das respektiere ich und kann so den Bruch, den E. Curb oben beschreibt nachvollziehen.
      Ich respektiere genauso wenn Leute den Till schon immer widerlich fanden, das ist ja mit Zweck der Provokation. Aber jetzt, nachdem das alles rausgekommen ist, zu sagen "das war ja klar", aufgrund der Lyrik, ist halt billig.

    • Vor 4 Tagen

      Ist mir schon klar, kann mir so Sachen wie "Rein Raus" aufgrund dieses ganzen Groupie-Systems, das es um Lindemann gab, aber auch nicht mehr geben. Da haben sich für mich die Grenzen zwischen Kunstfigur und Privatperson dann doch zu sehr verwischt.

    • Vor 4 Tagen

      Verständlich, da sind wir uns dann ja einig...

    • Vor 3 Tagen

      Ich denke, da sind wir uns hier in dem Faden alle einig. Es ist halt schwierig, für die alten Alben rückwirkend die Trennung zwischen Künstler und Kunstfigur aufzulösen, nur weil es heute offensichtlich keine gibt. Vielleicht war er schon damals ein perverses Schwein, aber außerhalb mancher Lyrics, gab es da für mich keine Anzeichen.
      Und ich schrieb auch bewusst "selten bis gar nicht", weil ich natürlich Songs wie "Rein Raus" kenne, sie aber auf den früheren Alben die Ausnahme bildeten. Auf "Reise Reise" findest du z.B. nicht einen Track, der in diese Richtung geht.
      Ach und "Das alte Leid", auf das Pseudologe verweist, würde ich da auch rausnehmen. Bis auf den einen zitierten expliziten Satz, ist der Rest der Lyrics sehr kryptisch gehalten.

  • Vor 4 Tagen

    Protomartyr Rezi jetzt. Lindemann soll sich selber .....

  • Vor 4 Tagen

    Die Scham muss definitiv die Seiten wechseln! Der Sex-Opa ist ein Widerling, den kein Mensch braucht.

  • Vor 4 Tagen

    "Einige mögen in diesen stupiden Texten Kunst entdecken. Andere werden darin schlicht Stumpfsinn hören. Das Problem ist: "Live In Krakow" liefert kaum Argumente dafür, warum man sich für eine der beiden Positionen entscheiden sollte..."

    Warum sollte man das wollen? An welche Musik geht man denn NOCH so heran? Seit wann muß Musik unbedingt Kunst sein? Hat sich über sowas mal jemand bei H.P. Baxxter beschwert?

    • Vor 4 Tagen

      Sicher beschweren sich schon seit fast 30 Jahren Leute über Scheiss H.P. Baxter Bumsmusik.

    • Vor 4 Tagen

      Fast 30?! Ich hab Mirco Nontschew - Gott sei seiner Seele gnädig! - schon 1995 im räudigen deutschen SNL-Abklatsch "RTL Samstag Nacht" einen parodierenden, mäßig unterhaltsamen, typisch deutsch-bieder humorösen Sketch als Äquivalent zu Baxxters lyrischem Stumpfsinn in der Scooter'schen Durchbruchssingle ("So, jetzt gehen ma bitte alle WEITER WEITER! Sie, da drüben! Runter von der LEITER LEITER!") aufführen sehen, also erzähl mir nix über Kritik an Gaga-Texten und -Musik von Scooter! :mad:

    • Vor 4 Tagen

      Gut, dann eben seit 31 Jahren ist Scooter mit Kernschrott erfolgreich.

    • Vor 3 Tagen

      Es braucht aber wirklich NIEMAND einen tiefgründigen H.P.Baxxter, und von Lindemann erwarte ich keine Kunst.
      Bei Lindemann ist es bei mir sowieso wie bei Charlie Sheen: Ich ertrage den einen nicht ohne Rammstein, und den anderen nicht ohne den TAAHM-Cast. Und von Baxxter will ich keine tiefgründige Lyrik hören!

  • Vor 4 Tagen

    Ich frage mich inzwischen, ob die Reaktionen der Medien und Kritiker auf seine Platten die eigentlichen Automatismen sind – kalkulierbar, empört und repetitiv. Und ich bin absolut kein Till Lindemann-Fan.

    • Vor 4 Tagen

      Was willste denn machen, wenn das One-Trick-Pony Lindemann seit gefühlt drölfzig Jahren ein- und denselben Song aufnimmt und dann dem ostdeutschen Trabifanclub als neue Musik verkauft? Da werden eben auch die Rezensionen repetitiv. Im Grunde kann man bei jeder Veröffentlichung eine alte Rezi nehmen und dann nur die Songtitel austauschen.

    • Vor 4 Tagen

      Sehr schon gesagt.

    • Vor 4 Tagen

      Zumindest ab dem zweiten Lindemann-Album, als Lindemann eigentlich noch eine Band war. Das erste war noch auf Englisch und im Grunde noch unterirdischer. Dass man eine alte Rezi nehmen kann und nur die Songtitel austauschen muss, kann man zu einigen Label-Kollegen von Out Of Line aber auch sagen.

    • Vor 4 Tagen

      Out of Line Künstler sind erstaunlich linientreu, ja.

    • Vor 4 Tagen

      Wenn nicht ganz so linientreu wie Nachtmahr von der Trisol-Konkurrenz. Und Sachen wie Hocico und Suicide Commando kann man sich geben, wenn man mal das Hirn abschalten möchte.

    • Vor 3 Tagen

      Out of Line haben ja verstärkt Metalcore- und zeitgenössische Rockacts gesignt, nachdem sie gemerkt haben, dass die Dark-Electro-Szene altersbedingt schrumpft :-). Neben einigen alten Helden (Hocico sind schon stabil, auch so Sachen wie Dive oder The Klinik) haben sie durchaus ein paar okaye Bands, wenn auch fast immer aus der zweiten Reihe. Novelists gehören zu den besseren und originelleren Bands im Genre, die Slamcorer Ten56 sind auch um Längen besser als die generischen Poser Slaughter to Prevail. Das letzte Album der Ravecorer Bloodred Hourglass hat mir durchaus auch Spaß gemacht. Irgendwie hat das Label die wichtigen Entwicklungen in der dunklen Szene verpennt, Coldwave haben sie mit Ausnahme von Client und Ghost Bell fast gar nicht am Start. Das findet anderswo statt, z.B. auf Young&Cold.

  • Vor 4 Tagen

    "Wenn Provokation wie ein krankhafter Automatismus wirkt."

    Naja, das meiste ist ja auch nur Lichter-Show. Würde ich jetzt nicht überbewerten...

  • Vor 4 Tagen

    Lächerliche Wertung da kein Unterschied zu Rammstein besteht und da kommt der Verdacht auf, dass hier eine schwache Wertung zustandekam, weil man sich moralisch beugen musste. Obwohl es keine juristischen Urteile gab und sogar Frauen freiwillig zu ihm nach hinten gegangen sind. Im Zweifel für den Angeklagten.

    • Vor 4 Tagen

      Wem gegenüber sollte "man" sich denn moralisch beugen müssen?
      Die schwache Wertung wird im Text sehr ausführlich und nachvollziehbar erklärt.

    • Vor 4 Tagen

      Es ist psychologisch extrem entlastend, wenn die ästhetische Qualität endlich mit dem moralischen Urteil übereinstimmt. Da muss man nicht ertragen, dass ein moralisch fragwürdiger Mensch großartige Kunst (Musik) hervorbringt.

    • Vor 4 Tagen

      Glückwunsch, Schelling! Ich finde es toll, dass du so offen über deine Probleme sprechen kannst und freue mich, dass es dir jetzt besser geht.

    • Vor 3 Tagen

      Es gab da immer noch die Beziehung mit einer 15-Jährigen und entsprechende Berichte, gegen die er nur insofern vorgegangen ist, dass nicht mehr behauptet werden durfte, er habe sich strafbar gemacht. Was auch insofern lustig ist, weil das in besagten Artikeln überhaupt nicht behauptet wurde. Wenn man ein bisschen in die Berliner Kulturszene hineingehört hat, wurde über diese Beziehung auch schon lange vor dem entsprechenden SPIEGEL-Artikel getuschelt. Von Personen, die mit Lindemann zusammengearbeitet haben, z.B. bei Videodrehs, und ihm eigentlich nichts Böses wollten. Ich könnte weitere Details nennen, die NICHT in der öffentlichen Berichterstattung aufgetaucht sind. Nun gut.

      Es gibt übrigens durchaus Hörer, die auch Rammstein, nun ja, dezent albern finden. Ich habe sie erstmals 1994 bei einem Festival in der Thüringer Provinz live gesehen - und bin nach drei Songs gegangen, weil ich dachte, "Mann, ist das alles ein Quatsch" :-). Weil ich Feeling B mochte und eigentlich auch Flake für einen witzigen und klugen Zeitgenosse halte (ich kenne die Vorwürfe auch gegen ihn), bin ich da ein bisschen zwiegespalten. Ich kann anerkennen, dass Rammstein durchaus auch Qualitäten haben, die international zum Erfolg beigetragen haben, und dass sie durchaus doppelbödigen Witz haben. Die Musik finde ich dann doch auf Dauer arg eintönig und bemüht. Die ersten Alben von Oomph und natürlich Die Krupps waren großartig, ansonsten ist fast alles in dieser Richtung komplett unhörbar.

    • Vor 3 Tagen

      Ganz abgesehen von allen Widerwärtigkeiten, die da unterhalb der Gütellinie so abgehen:

      Es besteht kaum ein Unterschied zu Rammstein? Wozu dann das ganze Projekt? Und was sagt das über eine Band aus, wenn der Typ, der gar nicht am Songwriting beteiligt ist, das ohne die anderen und mit ein paar Studio/Live-Söldnern auch hinbekommt? Sonst heißt es immer, Rammstein seien so einzigartig und genial. Jetzt reichen ein paar Reißbrett-Riffs und Texte, die vor 20 Jahren "schockiert" hätte, um kaum einen Unterschied zu erzeugen. Watt denn nu?

    • Vor 2 Tagen

      Man beugt sich den woken Zeitgeist. Männliche Merkmale werden dämonisiert. Lindemann hat viele davon. Männer ohne Männlichkeit haben keine Chance auf dem Partnermarkt.

    • Vor 2 Tagen

      Da ist der lang erwartete Incelkommentar. Geh bitte einfach ...

    • Vor 2 Tagen

      Ist das eigentlich ein Furry, da rechts auf dem Albumcover?

      https://www.outoflineshop.de/media/catalog…

    • Vor 2 Tagen

      Jetzt ist das Profil von Nutzer-67853 schon wieder verschwunden. Ausdauer gehört offenbar nicht zu den von ihm gefeierten männlichen Merkmalen. Aber klar: Mit der Ausdauer auf der Bühne hat auch Lindemann zunehmend zu kämpfen :-).

  • Vor 4 Tagen

    Manches ändert sich nie. Lindemann holt stets die meisten Kommentare. Triggert wunderbar anscheinend

    "Haha dich ja auch"

    Nö, ich kommentiere Geschehen, welches sich gebetsmühlenartig wiederholt. Der Typ ist mir stets komplett egal