Im Laufe der letzten fünfzehn Jahre änderte nur der Doktor in der BBC-Serie "Doctor Who" so oft das Gesicht wie Chelsea Wolfe. Mal Folk, mal Gothic Rock, mal Doom Metal, mal Darkwave, mal etwas ganz anderes. Oft vieles vermischt, mit fließenden Grenzen. Wohin die Reise als nächstes geht, niemand …

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  • Vor 2 Jahren

    … Als Inspirationsquellen dienen ihr unter anderem Depeche Mode, Nine Inch Nails, Tricky, Björk, Massive Attack, Radiohead und Lhasa de Sela…

    Jesus Christus bei jedem anderen Künstler würde ich bei diesen Einflüssen überheblich kichernd abwinken.
    Aber nicht bei ihr.

    • Vor 2 Jahren

      Wie hat sich denn diese Meinung manifestiert?

      Chelsea ist doch vollkommen unhatebar.

    • Vor 2 Jahren

      to each their own. ich find's dröge af. mag aber auch dem genre geschuldet sein, mit diesem freudlosen electronica-goth-zeug konnte ich nie viel anfangen.

    • Vor 2 Jahren

      Geht mir genauso. Außerdem finde ich das viel zu sehr konstruiert, am Reißbrett entworfen.
      Sicherlich alles Geschmackssache, aber meiner ist es definitiv nicht und dazu dieses Gefühl, als wäre es eine Auftragsarbeit.

    • Vor 2 Jahren

      Dieser Kommentar wurde vor 2 Jahren durch den Autor entfernt.

    • Vor 2 Jahren

      Konstruiert finde ich es insbesondere auf diesem Album überhaupt nicht, das wirkt organisch, aus einem Stimmingsfluss geboren, da fände ich andere ihrer Alben deutlich verdächtiger für einen derartigen Vorwurf.

      Wenn mensch halt partout nicht mit stimmungs- und geschmackvoll komponierter Electromucke warm wird - sei's drum, geschenkt. Mir wiederum gibt diese Platte enorm viel von genau dem, wonach ich in der Musik über alle Genregrenzen hinweg bevorzugt suche.

      Deutlich mehr als ihre letzten beiden Werke.

    • Vor 2 Jahren

      "Wenn mensch halt partout nicht mit stimmungs- und geschmackvoll komponierter Electromucke warm wird"

      Das Schlüsselwort hier war "freudlos". Sobald ihre Mucke Spaß macht, und auch gloomy gothrock kann Spaß machen, höre ich gerne wieder rein.

      In Yanniks Worten: es ist genuin, slappt mich aber nicht.

    • Vor 2 Jahren

      Dieser Kommentar wurde entfernt.

    • Vor 2 Jahren

      Halt dein Maul, capsi. Als ob du dich für Chelsea Wolfe oder überhaupt Musik oberhalb deines sehr beschränkten Tellerrandes interessierst. :D So Elfenbeinturm-blabla zeugt immer von tiefsitzender Unsicherheit, und dafür kann ich ja nunmal gar nichts. Also lass es nicht an mir aus, mmh? Danke.

    • Vor 2 Jahren

      *slaps swingo left*
      *slaps swingo right*

    • Vor 2 Jahren

      There there, whatever makes you feel better.

    • Vor 2 Jahren

      "Elfenbeinturm-blabla zeugt immer von tiefsitzender Unsicherheit"

      Du hängst wirklich zuviel mit Ragismo ab. :rayed:

    • Vor 2 Jahren

      Um Gottes Willen, das ist nicht wahr. :D

      Wenn einer gegen das böse Klischee des versnobten Kunstkenners derart wettern muss, hat das Gründe. Und die Gründe sind bei den meisten Unsicherheit. Sie verstehen Jazz nicht, darum müssen Leute, die es tun, Snobs sein, ist ja einfacher so.

    • Vor 2 Jahren

      Ja genau...wenn man euer konstantes Gepredige peinlich und dumm findet, dann peilt man halt Jazz nicht, ist ja einfacher so. :lol:

    • Vor 2 Jahren

      Jazz "verstehen" klingt für mich immer so als wäre das zwangsläufig eine besonders zerebrale Angelegenheit. Erinnert mich dann immer an das hier:

      https://www.youtube.com/watch?v=Q1l4PyTsMY0

    • Vor 2 Jahren

      Naja Haii, ich finde dein opportunes Geläster auch oft peinlich und dumm, aber du bist halt du. Ich würde jedenfalls nicht sowas total Beknacktes machen, wie dir (symbolische) Slaps zu erteilen. Bin zu alt für diesen Schwachsinn.

    • Vor 2 Jahren

      Für Cockslaps ist man nie zu alt!

    • Vor 2 Jahren

      aber nur consensual. :D

    • Vor 2 Jahren

      Consensual Cockslaps Compilation Vol. 1, wann?

    • Vor 2 Jahren

      nachdem das doc souli & the gromkys albung fertig ist.

    • Vor 2 Jahren

      Albung?! In 2024 leider extrem unrealistisch, jetzt, wo seit paar Tagen die Festival-Buchungen für's aktuelle Hauptprojekt einfliegen...

      Für'n Feature auf ner Ugly Katz-Single ab Q3 oder alternativ irgendeine gurkig-einmalige "Laut Aid"-Geschichte mit einem furchtbar egalem, weil in alle Richtungen auf geschmacklichen Kompromissen basierenden Song für nen milde anzweifelbaren guten Zweck könnte könnte es meinerseits aber noch reichen vong frei verfügbarer und kreativ nutzbarer Zeit im Jahr her.

    • Vor 2 Jahren

      Featureanfragen gerne im Chat

  • Vor 2 Jahren

    Schlechte Portishead-Kopie, aufgeladen mit wabernden Synths. Dann lieber das Original hören.

    • Vor 2 Jahren

      Witzig, hör ich so gar nicht. bzw. ganz anders.

      Also sicher, hab auch die Interviews gelesen, in denen sie meinte, dass sie sehr am Ausdruck und Klangfarbe ihrer Stimme gearbeitet habe für diese Platte, um variabler zu werden.

      Und ja, sie lehnt sich ab und an in Richtung von Beths Stil, aber Sven hat's in der Rezi treffend beschrieben: Mensch hört die von ihr selbst benannten Einflüsse immer Mal wieder sekunden- oder partweise in Stücken aufploppen, auf mich wirkt es aber es nie wie ein stumpfer Abklatsch, sondern ein Vermengen eigener Stil-Versatzstücke mit Inspirationsquellen anderer Künstler*innen.

      Die von ihr genannten Quellen haben fast alle mindestens ein Album für die einsame Insel in meiner persönlichen Top 20... Und Electro hör ich auch genug im erkennen zu können, dass hier nicht paar Absynth-Presets stimmungsvoll, aber nachlässig geschichtet wurden.

      Stylebiting ist mMn was anderes, ganz sicher nicht Chelsea Wolfe.

    • Vor 2 Jahren

      Bin weder Portishead noch Chelsea Jubelperser, hab aber beides gehört und finde den Vergleich hart an den Haaren herbeigezogen.

    • Vor 2 Jahren

      Also wenn sie Triphop als eine ihrer Inspirationsquellen für dieses Album nennt und dann noch wie Beth Gibbons singt, ist der Vergleich nicht an den Haaren herbeigezogen.

    • Vor 2 Jahren

      Was souli sagt. Ein ähnliches Element macht noch keine Kopie, viele unterschiedliche Elemente sprechen eindeutig gegen Kopie.

    • Vor 2 Jahren

      Sehe den Vergleich auch net, außer das beides mit weiblichen Vox ist und ne gloomy Stimmung hat. Aber zwischen Portisheads Triphop und Chelseas Gothicrock liegen doch ganz klar Welten.

    • Vor 2 Jahren

      Ihr müsst das Albung ab Track 4 hören, dann wisst ihr vielleicht, was ich meine.

    • Vor 2 Jahren

      @Schwingo
      Dass du das Album anscheinend gehört hast, die Musik darauf aber immer noch als "Gothrock" für dich einsortieren musst: Kann mensch so für sich und meinetwegen auch vor anderen mal ausprobieren, wirkt aber dann halt auch echt so bissl einfältig. ;)

      @MarcCeti
      Nee, ganz ehrlich nicht - weil gerade im "Mittelblock" der Platte ab Track 4 für mich mindestens gleichwertig bzw. gleich häufig Erinnerungen an das Songwriting und Sounddesign auf bspw. NIN "The Fragile" oder DM "Violator" / "Ultra" bei mir geweckt werden. Eigentlich klingt es innerhalb jedes Stückes sowie jedes Stück für sich betrachtet häufiger nach Chelsea + X + Y anstatt im Gesamten nach nem Portishead Ripoff.

      ¯\_(ツ)_/¯

  • Vor 2 Jahren

    Das is richtig geil. Wahnsinnig gut gemacht! Mehr: https://youtu.be/b9s_KSiXvEk

  • Vor 2 Jahren

    Dieser Kommentar wurde vor 2 Jahren durch den Autor entfernt.

  • Vor 2 Jahren

    Und wir alle wissen, dass swingo die slaps verdient wie sonst niemand. Sollte eigentlich bei jedem abfälligen Kommentar aus dem Free Jazz Elfenbeintum eine links und eine rechts bekommen.

  • Vor 2 Jahren

    Nichts was die macht, ist wirklich meine Musik, aber das ist schon ziemlich groß!

  • Vor einem Jahr

    Allein "House of self-undoing" und "Everything turns blue" rechtfertigen 5/5.

  • Vor einem Jahr

    Gegen Ende plätschert das Album ein wenig vor sich hin, aber allein schon durch die drei überstarken ersten drei Nummern ganz vorne dabei in diesem Jahr.