Die Sache mit dem Déjà-vu ist ja: Eigentlich will man's nicht schon wieder erleben – und wenn doch, dann bitte wenigstens mit Gänsehaut-Upgrade. Clueso pendelt seit Jahren zuverlässig zwischen Singer/Songwriter-Intimität und Deutsch-Pop-Radiotauglichkeit. Und genau da setzt mit "Deja Vu 1/2" …
Ich warte auf das nächste Livealbum. Ging mir auch bei früheren Platten von Clueso schon so, das mich das Studioalbum nicht abgeholt hat; die Liveversionen aber schon.
"So sehr dabei LIVE" - richtig gut; "Standrandlichter" tun der Liveversion genauso - vor allem mit den Unplugged-Versionen am ende.
Ganz, ganz schlimm. Schlimmer, als wenn ich eine Platte eindudeln und sie dann hier auch noch selbst kommentieren tun würde. Dieses jämmerliche Dahinsiechen in der Normalität, dieser Drang alles richtig zu machen - was ja nachgewiesen falsch ist -, dieses furchtbare gut aussehen, diese subtile Aggressivität auch noch dahingehend, einen Song "Plattenladen" zu nennen, lässt mich fest daran glauben, dass wir als Menschheit immer noch nicht begriffen haben, wie sehr Bösartigkeit ausarten und sich in Vielseitigkeit darbieten kann. Da esse ich lieber in Zeitlupe meine eigene Kotze - und zwar heute noch, zu den Kartoffeln.
Schönes Deutschpop-Album. Auf elektronische Spielereien und Oh-Ooh-Refrains verzichtet Clueso weitestgehend. Stattdessen klingt die Platte wie mit einer klassischen Band eingespielt, was auch seinen Konzerten sicher zugute kommt.
Und die Texte - ich weiß nicht, warum daran bei deutschen Musikern immer so hohe Maßstäbe gelegt werden. Clueso ist nicht für besonders tiefgründige Texte bekannt, warum sollte er auf einmal Songs mit „inhaltlicher Schärfe“ veröffentlichen? Wenn er jetzt einen auf politischen Liedermacher machen würde, würd‘s ihm doch keiner abnehmen.
Die Sache mit dem Déjà-vu ist ja: Eigentlich will man's nicht schon wieder erleben – und wenn doch, dann bitte wenigstens mit Gänsehaut-Upgrade. Clueso pendelt seit Jahren zuverlässig zwischen Singer/Songwriter-Intimität und Deutsch-Pop-Radiotauglichkeit. Und genau da setzt mit "Deja Vu 1/2" …
Ich warte auf das nächste Livealbum. Ging mir auch bei früheren Platten von Clueso schon so, das mich das Studioalbum nicht abgeholt hat; die Liveversionen aber schon.
"So sehr dabei LIVE" - richtig gut; "Standrandlichter" tun der Liveversion genauso - vor allem mit den Unplugged-Versionen am ende.
Von daher - warten auf Dejavu LIVE
Da bin ich genau deiner Meinung. Wobei „So Sehr Dabei“ auch in der Studio Version grossartig ist.
Ganz, ganz schlimm. Schlimmer, als wenn ich eine Platte eindudeln und sie dann hier auch noch selbst kommentieren tun würde. Dieses jämmerliche Dahinsiechen in der Normalität, dieser Drang alles richtig zu machen - was ja nachgewiesen falsch ist -, dieses furchtbare gut aussehen, diese subtile Aggressivität auch noch dahingehend, einen Song "Plattenladen" zu nennen, lässt mich fest daran glauben, dass wir als Menschheit immer noch nicht begriffen haben, wie sehr Bösartigkeit ausarten und sich in Vielseitigkeit darbieten kann. Da esse ich lieber in Zeitlupe meine eigene Kotze - und zwar heute noch, zu den Kartoffeln.
Gesundheit.
Schönes Deutschpop-Album. Auf elektronische Spielereien und Oh-Ooh-Refrains verzichtet Clueso weitestgehend. Stattdessen klingt die Platte wie mit einer klassischen Band eingespielt, was auch seinen Konzerten sicher zugute kommt.
Und die Texte - ich weiß nicht, warum daran bei deutschen Musikern immer so hohe Maßstäbe gelegt werden. Clueso ist nicht für besonders tiefgründige Texte bekannt, warum sollte er auf einmal Songs mit „inhaltlicher Schärfe“ veröffentlichen? Wenn er jetzt einen auf politischen Liedermacher machen würde, würd‘s ihm doch keiner abnehmen.