Die internationale Rapgemeinde wartet schon eine Weile auf eine messianische Figur. Irgendeinen Untergrund-Typen, der die neue Leuchtfigur hergibt. Das, was Juice WRLD hätte sein sollen, das, was Pop Smoke hätte sein sollen. Irgendjemand, der der neue große Sound-Typ und Album-Artist sein könnte.

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  • Vor 22 Tagen

    Öhm... was ist ein "Unc"?

    • Vor 22 Tagen

      Noun
      unc (plural uncs)

      (genomics) A phenotype of Caenorhabditis elegans that moves in an uncoordinated manner.

      Example:
      "Unc animals do not move in the normal sinusoidal pattern of wildtype animals."

    • Vor 22 Tagen

      https://de.wikipedia.org/wiki/Caenorhabdit…

      Das ist also Musik, die Fadenwürmer nicht mögen werden. Wieder was gelernt, danke Gleep!

    • Vor 22 Tagen

      Der Begriff „unc“ ist die Abkürzung für das englische Wort uncle (Onkel) und hat sich in der heutigen Jugend- und Social-Media-Sprache als viraler Slang-Begriff durchgesetzt. Der Begriff wird von der Generation Z und der Generation Alpha humorvoll genutzt, um ältere Personen zu beschreiben

      Beste Grüße, Smäsh Mauff

    • Vor 22 Tagen

      ^ this!

      Daniel Caesar z.B. wäre so ein netter Onkel. Oder Stephan Weidner.

    • Vor 22 Tagen

      Spricht man das "Ank" aus??

    • Vor 22 Tagen

      Wenn wir schon über die Etymologie dieses Wortes sprechen, dann muss auch erwähnt werden, dass das Wort aus dem AAVE kommt (african american vernacular english), wie viele Modewörter der letzten Jahre.

    • Vor 22 Tagen

      Dieser Yannik geht auf die 30 zu und ihr erzählt was von "Jugendsprache". Ne, sorry... Gleep's Antwort klingt realistischer.

    • Vor 22 Tagen

      Finde es tbh etwas befremdlich, wenn ein schwäbisches Weißbrot von Uncs und YNs schreibt,

    • Vor 22 Tagen

      Uncs wird von jedem und überall benutzt. Ist auf einer Stufe mit „Aura" was das angeht. Also verstehe die Aussage nicht ganz

    • Vor 22 Tagen

      Dass das mittlerweile von allen und jedem und deiner Mutter genutzt wird finde ich auch etwas befremdlich, wie zuvor bei pickme, lit, woke, no cap, low key/high key, trippin, drip, bet, bae und zahlreichen anderen Termini, teilweise auch noch mit falscher Bedeutung. Das ist halt die Sprache einer marginalisierten und unterdrückten Minderheit, mensch sollte sich mindestens dessen bewusst sein und vllt auch eher darauf verzichten diese Wörter alltäglich zu verwenden…

    • Vor 22 Tagen

      Die gates müssen gekeept werden.

    • Vor 22 Tagen

      Was hat das mit gatekeeping zu tun? Du kannst sowieso nicht teil der black community in den USA werden, es gibt kein Gate, das gekeeped werden könnte.

    • Vor 22 Tagen

      Und du kannst nicht bestimmen, ob die black community bestimmte Begriffe gerne für sich haben möchte oder nicht?

    • Vor 22 Tagen

      Jetzt mal ernster und ausführlicher kann man da sicherlich positive und verbindende Aspekte sehen, wenn Menschen ein (z.T.) gemeinsames kulturelles Lexikon. Man kann da abet sicherlich auch problematische Aspekte finden.

      Ich frage mich nur, wie fruchtbar und erfolgsversprechend es denn ist, zu versuchen etwas zu unterbinden, was letztlich ein extrem zentraler Aspekt unseres Menschseins ist: Das Aufnehmen, Imitieren, Replizieren und Neuformen von Kultur. Das ist ja keine Nebensache unseres Seins und in vieler Hinsicht auch nachweisbar ein oft ziemlich unbewusster und intuitiver Prozess. Was halt noch einmal dadurch verstärkt wird, dass diese sprachlichen Prozesse hauptsächlich von Teenagern bestimmt werden, für die das Signalisieren der Zugehörigkeit zu einer gewünschten In-Group zumeist eh die viel stärkere Droge ist als irgendeine kritische Reflexion. In seinen Grundzügen lassen sich solche Prozesse eh nicht aufhalten. Die Frage ist also nur, ob irgendetwas dadurch gewonnen wird, wenn wir hier als Kulturreplizierer relativ später Stufe und dazu entscheiden, das Spiel nicht mitzuspielen. Und das sehe ganz ehrlich nur sehr bedingt.

    • Vor 22 Tagen

      Ich bekomme mit, was Menschen aus dieser Community davon halten, und viele sind not amused. Ist natürlich keine große Sache, und ich sehe durchaus auch die positiven Aspekte, die du beschreibst, aber finde es schon wichtig zu erwähnen, dass das eine problematische Seite hat und vor allem, woher das Wort stammt, damit das nicht vergessen wird. Bei anderen Fällen, insbesondere bei „woke“, sieht es dann wieder anders aus.

    • Vor 22 Tagen

      Was hat das mit gatekeeping zu tun?
      Ich würde sagen, in beiden Fällen, also beim Fernhalten neuer Einflüsse auf ein Genre und dem von dir angestrebten exklusiven Sprachgebrauch, geht es um das Anstreben einer kulturellen Homogenität.
      Die Motivationen, aus denen das in beiden Fällen geschieht, mag sehr verschieden sein, die Zielsetzung ist aber zumindest stark ähnlich.
      Ansonsten stimme ich mit Gleep ziemlich überein.

    • Vor 22 Tagen

      „Ich bekomme mit, was Menschen aus dieser Community davon halten“
      Ich auch. Und das ist keineswegs einheitlich.

    • Vor 22 Tagen

      Das stimmt allerdings, auch unter den vielen, die not amused sind gibt es viele Abstufungen. Und natürlich finden es auch viele gut und vielen ist es egal.

    • Vor 22 Tagen

      Die Mutter von Hiteek, die CAPS weiter oben ganz leichtfüßig anspricht, ist ebenfalls eine Minderheit. Gibt glaub ich nicht viele Menschen, die von sich sagen können: "Hiteek ist mein Kind". Ob sie unterdrückt wird, weiß ich nicht, ich kanns aber auch nicht ausschließen. ;)

      Auf einer ernsteren Note haben Gleep und Gueldi schon viel richtiges gesagt. Ich hab mich über die Jahre an Yannik's Schreibstil (inklusive der unnessecary Anglizismen) gewöhnt und finde, dass diese eine eigene Note in seine Texte reinbringen. Die oben aufgeführten englischen Worte find ich da nicht so schlimm. Das "Unc" an der Stelle find ich aber trotzdem unverständlich (vielleicht ist das Wort da auch falsch eingesetzt - warum darf man die Musik von Fakemink nicht mögen, wenn man alt ist?), deswegen hab ich nachgefragt. Das ist mir aber lieber als wenn der Autor sich in seiner Wortwahl zu sehr einschränken muss und der Text sich dann wie ein Aufsatz aus der Mittelstufe liest.

    • Vor 21 Tagen

      Ich kann in der Zusammenhang sehr den langen Essay „Ethik der Appropriation“ von Jens Balzer empfehlen.
      https://www.matthes-seitz-berlin.de/buch/e…

  • Vor 22 Tagen

    Marsimoto macht jetzt in UK weiter?

  • Vor 22 Tagen

    "Terrified ."

    Das Leerzeichen, o Gott :sweat: Ich fühle mich so...ähh...verdammt, hätte ich doch nur das passende Adjektiv parat!

  • Vor 22 Tagen

    Sehr gutes Album auch wenn mich der mix manchmal stört

  • Vor 22 Tagen

    Hmpf. Ich bin ja wohl unc af und muss sagen: hab jetzt in die ersten 5 Tracks reingelauscht und finde das spontan alles ziemlich geil.
    Würde auf Vinyl kaufen, aber diese missratene Gen Z streamt ja nur noch :(