Man konnte nach den ersten beiden Songs schon erahnen, dass ein echter Kamelot-Klassiker, einer ihrer besten Songs im Schatten des neuen Albums lauert. Der geschmeidige Ohrwurm "Sanctuary (feat. Clémentine Delauney & Ignacia Fernández)" bietet dann auch Melodic-Gothic-Rock vom Feinsten. Die symphonische …
Hmm... finde das Album hat 2-3 nette Songs, und zwar immer dann, wenn die Band aus ihrem typischen Power Metal Muster ausbricht, aber insgesamt ist das Meiste genau so 08/15, wie die Cover von Kamelot, die auch irgendwie immer gleich aussehen. Wenn man genau das immer wieder haben will, mit nur dezenten Änderungen, dann kriegt man das volle Brett. Persönlich finde ich es etwas langweilig. Hätte tlws. auch einfach von einer KI stammen können. Power Metal hat mich früher mehr begeistert, aber hier ist irgendwie schon lange die Luft raus
Ich möchte die Band gern mögen (und tat es auch mal in den 90er Jahren), zumal ich schon einen Crush auf catchy Metalsongs mit fettem Zuckerguss und überladenen Arrangements habe. Aber dann erscheint in meinen Träumen Andrea Kiewel, trägt ein Kamelot-Shirt, formt eine Teufelsfaust und ruft mir entgegen: "Das ist ja der Wahnsinn! Ich hab Gänsehaut! Ich könnte euch alle knutschen!"
Während die Strophen aufgrund der komplexen Arrangements oft noch im grünen Bereich sind und tatsächlich großartig gesungen werden, sitzen wir spätestens bei den kitschigen Refrains dann unterm Sonnenschirm im Fernsehgarten.
Außerdem: Langsam reicht es mal mit den Orchesterarrangements aus dem Computer. "Orchestra Mixing" - schon klar. Das ist wie Green Screen im Marvel City Universe: Irgendwann ist das alles nur noch künstlich überladen und austauschbar. Man HÖRT ES EINFACH!
Hier stehen großartige Momente neben totalen Bullshit-Harmonien, die nicht einmal der Flötenschlumpf hätte durchgehen lassen, und dann wird auch noch diese Pomp-Soße darübergekippt. Mich lässt das komplett ratlos zurück. Gegen Plastik in den Weltmeeren gibt es inzwischen Kampagnen. Wann fangen wir eigentlich mit Plastik im Metal an?
Man konnte nach den ersten beiden Songs schon erahnen, dass ein echter Kamelot-Klassiker, einer ihrer besten Songs im Schatten des neuen Albums lauert. Der geschmeidige Ohrwurm "Sanctuary (feat. Clémentine Delauney & Ignacia Fernández)" bietet dann auch Melodic-Gothic-Rock vom Feinsten. Die symphonische …
Konnte ich früher mal, kann ich heute gar nicht mehr....
Hmm... finde das Album hat 2-3 nette Songs, und zwar immer dann, wenn die Band aus ihrem typischen Power Metal Muster ausbricht, aber insgesamt ist das Meiste genau so 08/15, wie die Cover von Kamelot, die auch irgendwie immer gleich aussehen. Wenn man genau das immer wieder haben will, mit nur dezenten Änderungen, dann kriegt man das volle Brett. Persönlich finde ich es etwas langweilig. Hätte tlws. auch einfach von einer KI stammen können. Power Metal hat mich früher mehr begeistert, aber hier ist irgendwie schon lange die Luft raus
Ich möchte die Band gern mögen (und tat es auch mal in den 90er Jahren), zumal ich schon einen Crush auf catchy Metalsongs mit fettem Zuckerguss und überladenen Arrangements habe. Aber dann erscheint in meinen Träumen Andrea Kiewel, trägt ein Kamelot-Shirt, formt eine Teufelsfaust und ruft mir entgegen: "Das ist ja der Wahnsinn! Ich hab Gänsehaut! Ich könnte euch alle knutschen!"
Während die Strophen aufgrund der komplexen Arrangements oft noch im grünen Bereich sind und tatsächlich großartig gesungen werden, sitzen wir spätestens bei den kitschigen Refrains dann unterm Sonnenschirm im Fernsehgarten.
Außerdem: Langsam reicht es mal mit den Orchesterarrangements aus dem Computer. "Orchestra Mixing" - schon klar. Das ist wie Green Screen im Marvel City Universe: Irgendwann ist das alles nur noch künstlich überladen und austauschbar. Man HÖRT ES EINFACH!
Hier stehen großartige Momente neben totalen Bullshit-Harmonien, die nicht einmal der Flötenschlumpf hätte durchgehen lassen, und dann wird auch noch diese Pomp-Soße darübergekippt. Mich lässt das komplett ratlos zurück. Gegen Plastik in den Weltmeeren gibt es inzwischen Kampagnen. Wann fangen wir eigentlich mit Plastik im Metal an?