2014 erschien auf dem Laibach-Album "Spectre" ein Stück namens "Eurovision". Vor kurzem war das Künstlerkollektiv selbst für den Song-Contest in Wien im Gespräch. Das slowenische Staatsfernsehen RTV hatte "Allgorhythm", die erste Single aus dem nun erscheinenden Album "Musick", für den Wettbewerb …

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  • Vor 6 Tagen

    Musick für Laibach-hörende Dunkelheimer

  • Vor 6 Tagen

    Freue mich schon aufs Album, ist noch mit der slowenischen Post unterwegs. Finde es immer spannend, wie sich Laibach mit ihren verschiedenen Schwerpunkten auch musikalisch immer etwas neu erfinden - von den Martial Industrial-Anfängen über die electro-poppigen bis zu den klassisch angehauchten Werken... Immer am Puls der Zeit (NATO, Kapital, Spectre, Sound of Music), da macht Musick sicher keine Ausnahme. Es lebe NSK

  • Vor 5 Tagen

    Kann mit denen nicht viel anfangen. Hinter dem intellektuellen Gestus aus Ironie, Dekonstruktion und ideologischer Spiegelung verbirgt sich nicht selten eine monotone Feier des eigenen Kunstmythos. Sollte es hier evtl. anders sein?

    • Vor 5 Tagen

      Monotonie würde ich Laibach nicht unterstellen. Ihr Standing in der Musiklandschaft haben sie sich hart erarbeitet und wenn es eine Formation gibt, die mal sich selbst einfach feiert, dann Laibach. Aber kann schon verstehen, dass man nicht viel mit ihnen anfangen kann. Zugänglichkeit ist keines ihrer Attribute. :)

    • Vor 5 Tagen

      Ich find' Laibach schick. Müsste mal wieder hin demnächst.

  • Vor 5 Tagen

    Ich kann mit dieser "Kritik" an Medien- und Musiktrends aber auch nichts anfangen, wenn das Endprodukt dann gerade wegen dieser Experimente mit viralen Musikeinflüssen teilweise ungenießbar klingt. Auch diese schauderhafte Allgorythm-Video ist so das letzte was ich im Laibach-Kontext sehen will lol. Vielleicht bin ich aber auch einfach zu doof für dieses deepe Satirelevel.

  • Vor 5 Tagen

    Bin kein riesiger Fan. Höre höchstens alle paar Jahre mal was von denen. Hier wird viel über die Form als Ästhetik geschrieben - was ich verstehen kann. Will aber mal hervorheben, dass sie im Grunde alles, woran sie sich bedienen, zutiefst ablehnen. Das ist sehr offensichtlich, und hat mehr von Punk als von Arthouse.

    Deswegen gabs auch nie Zweifelhaftes zu vermelden, kein Schock-Gehabe wie bei Rammstein, die so stümperhaft versuchten, die Laibach-Formel zum Sextouristen-Edgelord-Soundtrack zu verbiegen.

    Allein schon wegen politischer Stabilität und tatsächlichem Hintern in der Hose haben die slowenischen Schlawiner ein paar anerkennende Klopfer auf die Schulterpolster verdient ♥

  • Vor einem Tag

    So, Album war im Briefkasten, kann jetzt endlich eine Meinung abgeben: Finde es großartig. Nicht ganz so wie Opus Dei oder Nova Akropola (mein Über-Laibach-Album), aber dennoch auf einem Level mit WAT oder Spectre. Songs wie Musick, Singularity oder Allgorhythm gehen sowas von ins Ohr, dass man den mahnenden Unterton schnell vergessen kann - ein Glanzstück, so wie man es von Laibach kennt und erwartet. Allgemein ist hier sehr starker und teilweise harter Tobak verarbeitet und das können die vier aus Slowenien super. Die Musik an sich ist tatsächlich etwas gewöhnungsbedürftig für mich: ich kenne mich mit Pop und K-Pop und Dance nicht sonderlich aus, aber es klingt nichts blechern oder billig nach Plastik-Synthies. Klare 4/5 von mir. Mein Favorit auf dem Album ist, seltsamerweise, "Das Göttliche Kind" ... Großartige AI-Kritik.