"Ich würd' gern noch so viel machen, doch ich schaff' des nicht, weil: Nie ist die passende Zeit." Eine simplere Rechtfertigung fürs Arsch-nicht-hochkriegen, Auf-morgen-verschieben und Kopf-in-den-Sand-stecken gibt es nicht.

Mädness und Döll, straight outta Hessen-Darmstadt und Brüder nicht nur …

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  • Vor 9 Jahren

    "Wackness hat auf jeden Fall Tradition in Deutschland." - Döll 2017. Nicht bei diesem Album.

  • Vor 9 Jahren

    Hmm, Rezi ist etwas knapp ausgefallen.
    An schon-reingehört-Haber:
    Wenn ich die Typen, Technik und Stimmen mag, aber "Das fast ausnahmslos schleppende Tempo ermüdet stellenweise, schmiegt sich aber um so enger an die selbstreflexiven und nachdenklichen Momente des Albums" für mich wie eine Drohung klingt, soll ich mir das kaufen?

  • Vor 9 Jahren

    Geht mir sehr gut rein. Tatsächlich alles eher entspannter/smoother, schleppend würde mir da aber nicht als erstes einfallen.
    Souveränes Conscious-Geflexe von Mädness/Döll. Speziell Mädness lässt mich wehmütig an den alten Olli Banjo denken, denn die ähnlich klingenden Patterns/Flows sind so hungrig bzw. verspielt wie zu Schizogenie-Zeiten. Leider hat Banjo diesbezüglich merklich abgebaut bzw. mittlerweile nen anderen Fokus. Hach ja... :(

    Gelungenes Ding. Größtenteils überragende Produktionen ("Passende Zeit" geht mir nicht aus dem Ohr), gute Hooks, die Brüder ergänzen sich sehr gut. I like!

  • Vor 9 Jahren

    hab davon so viel promo in meinem fb-feed gehabt, dass ich momentan überhaupt keine lust hab, das durch zu hören. mag eigentlich beide, die videoauskopplungen fand ich dann aber eher mittelmäßig

  • Vor 9 Jahren

    hab die Platte gestern im flugzeug gehört und sie hat was. mir gefällt der rapstil von Döll, erinnert mich entfernt an SDiddy. guter junge.

  • Vor 9 Jahren

    Welches Jahr haben wir eigentlich? 4 Stuecke mit Mueh' und Not durchgehalten, dann wurde das Promoexemplar umgehend wieder geloescht. Gluecklicherweise ist das hier nullstens repraesentativ fuer Deutschrap 2017.

    1/5.

  • Vor 9 Jahren

    Wird besser je öfter man es hört, am Anfang ist es wirklich eher schnarchig, wenn man dann aber durch die Texte steigt und sich mit dem Flow wohl fühlt, dann bockt es richtig.

  • Vor 9 Jahren

    Wirklich gutes Album. Rotiert und wächst. Perfekte Produktion, Ohrwurmcharakter und reale Stories. Überhaupt nicht hängengeblieben wie es vielleicht dem ersten Anschein nach wirken mag....

  • Vor 8 Jahren

    Leider haben sich meine schlimmsten Befürchtungen erfüllt. Es ist wieder dieser typische Backpack-Sound aus der prä-"Zuckerbrot und Peitsche"-Ära. Das kann ich mir irgendwie überhaupt nicht mehr geben, auch wenn beide Protagonisten wirklich top in Form sind. Nur "Mood" sticht ein bisschen aus der Masse raus.

    Freut mich trotzdem, dass Mädness auf seine alten Jahre endlich so etwas wie ein wenig Fame erfährt. Nach wie vor guter Mann.

    • Vor 8 Jahren

      Ich dachte mir schon, dass du damit wenig anfangen kannst, hätte aber eher getippt, dass dir die Themenlastigkeit und der Pathos gegen den Strich gehen.
      Das hat mich zuerst abgeschreckt, nachdem ich mir eigentlich ein technisch versiertes Sprücheklopferalbum gewünscht hatte. Langsam höre ich mich aber gut rein. Mir gefallen die Beats und generell der Sound sehr gut. Technisch sind beide über alle Zweifel erhaben. Das Hemdsärmelige ist etwas hart an der Grenze, aber grade noch im Rahmen. Und dein letzter Satz gehört sowieso fett unterstrichen.