laut.de-Biographie
Moondoggy
2018, Collingwood, Ontario, Kanada. An den Ufern des Georgian Bays am riesigen Lake Huron. Highschool-Junge, Hobby-Musiker und Sänger Jakob Matanowitsch bastelt seit der neunten Klasse Tracks auf der DAW Garage Band zusammen. Eines Tages trifft er auf den Gitarristen Jonny Contini, Bassist Nick Wyant und Drummer Jack Courtemanche. Das Quartett stellt fest, dass die musikalischen Vorlieben gut matchen. Wie der Bandname zustande kommt? Jakobs Theorie besagt, Jonny hätte ihm und seinen Kollegen auf einer Hausparty etwas von einem Mafioso namens "Moondoggy" erzählt.
Auf besagten Partys sammeln die Jungs erste Liveerfahrungen, man veröffentlicht auch erste, zuhause aufgenommenen Songs. Ganz offiziell gründet sich die Band 2019 und betreibt hauptsächlich Indie Rock. Im Folgejahr ziehen einige der Member aus Studien- und Arbeitsgründen nach Toronto, wo sie schließlich trotz enormer Nervosität ihren ersten größeren Auftritt vor ausverkauftem Haus in der legendären Horseshoe Tavern bewältigen.
Zwischenzeitlich verabschieden sich Nick und Jack aus der Band, Ersatz lässt aber nicht lange auf sich warten. Das Schlagzeug übernimmt seit 2022 Victor Carillo. Jakobs großer Bruder Ben, der schon zuweilen für Moondoggy ins Saxophon bläst und seine eigene Band Blue Sienna anführt, stößt im selben Jahr mit Akustikgitarre und eben Saxophon ebenfalls hinzu.
Aufgrund des Arbeits- und Studienstresses sowie auch der Corona-Pandemie, konzentriert die Band ihr kreatives Schaffen auf die Sonntage der Woche. Mit der Zeit reift der Sound, den Jakob zunehmend als Alternativerock kategorisiert. Er nennt dabei Cage The Elephant, Sam Roberts oder The Sheepdogs als Inspiration.
Die unterschiedlichen Eindrücke zwischen dem Smog in Toronto einerseits und andererseits den tosenden Flüssen des ländlich geprägten Heimatorts seiner Freundin nutzt Jakob, um das erste Album "Mad And Noisy" zu schreiben. Die Platte erscheint im November 2023 und wird millionenfach gestreamt. Produktion und Mixing supportet der Grammy-nominierte Dream-House-Studios-Manager sowie Polaris- und Juno-Preis-Gewinner Calvin Hartwick.
Weitere Releases wie das 2024 erscheinende "Changing Seasons, Breaking Even" konsolidieren Moondoggys Status als eine der beliebtesten Alternative-Bands aus dem Land mit dem roten Ahornblatt. Das 2026er Album "Around The Fire" markiert den Übergang in etwas radiotauglichere Gefilde und ist beflügelt von gemeinsamen Abenden am Lagerfeuer. Im gleichen Jahr bestreiten die Jungs auch ihre erste Europa-Tour.


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