
laut.de empfiehlt
Moondoggy
Sonnenuntergänge genießen, unterwegs sein in einer Welt, in der noch nicht alle ständig erreichbar waren, einzig die Magie des Moments spüren: Für dieses nostalgisch schöne Setting sind Moondoggy die Crew der Wahl.
Die Kanadier beschwören eine Welt zwischen Woodstock-Matsch und kalifornischer Eagles-Sonne herauf, nutzen dabei aber den Wumms des Garage-Rocks. Wer auf die Verstärker von The Blue Stones oder Bones Owens abfährt, kann sich der Band aus Toronto wunderbar hingeben. Einzigartig in diesem Kontext: Mitten im Bratzeln schlängelt sich ein Saxophon und sorgt für Jazz-Club-Eleganz.
Frontmann Jakob Matanowitsch, der über eine waschechte Indie-Stimme verfügt, singt nicht nur, er kläfft voller Nachdruck ins Mikro und beißt geradezu in seine Silben. Beherzt steht er zu dem, was er formuliert: zu 100 Prozent bei der Sache sein, in jeder Hundertstel Sekunde: So hämmert uns der Sehnsuchts-Lyriker seine Message ins Ohr.
Moondoggy folgen dem Retro-Move von Greta Van Fleet oder der Allman Betts Band und lassen Southern Rock vermischt mit schweißtriefenden Led Zeppelin-Riffs aufleben. Aber auch die folkie-akustische Atmosphäre der Marke Crosby, Stills & Nash beherrscht die Band – tranceartige Blues-Phasen gehören zum Repertoire.
In ihrer Heimat spielen Moondoggy mit ihrem erdig-tanzbaren Sound längst ausverkaufte Shows. Höchste Zeit, dass sie auch in unseren Breitengraden Fuß fassen. Im Gepäck: das brandneue Album "Around The Fire"!
