Bushido vs. Arafat, die x-te

Hier noch schnell die freundliche Erinnerung: Auch wenn uns die Gerichtsshow mit Bushido und einem beliebigen Abou-Chaker in den Hauptrollen etwas vom Radar gerutscht ist: Sie geht weiter. Vergangenen Freitag fiel wieder einmal ein vorläufiges Urteil, diesmal vor dem Arbeitsgericht.
Rommel Abou-Chaker war bei der Immobilienfirma angestellt gewesen, die sein Bruder einst zusammen mit Bushido betrieben hatte. Nachdem Freundschaft und Geschäftsbeziehung der beiden gleichermaßen in Scherben lagen, erhielt auch Rommel ein Kündigungsschreiben. Dagegen zog er vor Gericht.
Dumm nur, dass er im Auftrag seines Bruders 180.000 Euro vom Firmenkonto abgehoben und an Arafat übergeben hatte. Nachdem Rommel nun nicht nachweisen konnte, auch mit dem Wissen und im Sinne seines anderen Chefs Bushido gehandelt zu haben, erachtete das Gericht die außerordentliche Kündigung für rechtens.
Mit dem Verbleib des Geldes befasste sich das Arbeitsgericht nicht. Darüber wurde in einem anderen Verfahren vor einem anderen Gericht entschieden.
Eshörtnieauf.
2 Kommentare mit einer Antwort
Der heißt echt Rommel?
Ein echter Wüstenfuchs
Wahrscheinlich geht es da eh nur um Geldwäsche...dafür sind Immobilien in Deutschland prädestiniert.
Was wahrscheinlich auch erklärt, warum die Preise sich teilweise verzehnfacht haben, im Gegensatz zu den Gehältern!
Ein Beispiel aus meiner Familie: 1980 ein Haus für 80.000 DM gekauft, und vor 5 Jahren für 420.000 € verkauft, ohne etwas nennenswert renoviert oder investiert zu haben...