Hans Söllner im Ausland – ein seltener Genuss. Da reist man als Bayer natürlich gerne von Berlin nach Graz. Das steiermärkische Juwel ist ja immer einen Besuch wert. Als Tourist befindet man sich auf dem Schlossberg allerdings im rund 500 Leute zählenden Publikum in der argen Minderheit. In den …

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  • Vor 23 Stunden

    Solange es einen Söllner gibt, werden es Befürworter von Hanf schwer haben. Dient er doch als Paradebeispiel dafür, dass es keinen Alkohol und keine "harten" Drohgen braucht, um ein Hirn komplett weichzukochen.
    Das er von Politik, oder auch nur gesellschaftlichem Mitteinander, nicht den Hauch einer Ahnung hat, und seine Polit- oder Sozial"Kritik" nicht über plumpes (zumeist frauenfeindliches) Mobbing (Stichworte Bodyshaming, plumpes Beleidigen etc.), ohne irgendwelche echte Substanz hinauskommt, war dabei schon in den 80ern klar.

    Erschreckend ist dabei, wie viele Menschen diesen strohdummen, hängengebliebenen Stammtisch- oder eher Hanftischproleten, auch heute, oder vielleicht sogar erst heute, abfeiern.

  • Vor 23 Stunden

    Auch einer, den es während Corona komplett verspult hat. Sein Heilkräuterkonsum hat da wohl das Übrige getan.

    • Vor 21 Stunden

      du bist alt. erinnerst du dich an zeiten, als unter anderem die (proto)grünen der 80er und frühen 90er echt hässig waren auf die pharmaindustrie und pharmalobby? u.a. weil man die PI/PL bezichtigte nen gigantischen haufen leute an aids krepieren zu lassen, weil es nid lukrativ war da ein gegenmittel zu finden? oder weil die pharmaindustrie nun einmal INDUSTRIE ist und n haufen leute verreckt sind, weil die medikamente/behandlungen zu teuer waren?

      ich finde es tatsächlich konsequent und nachvollziehbar wenn diese leute auch bei corona ihre skepsis oder abneigung gegenüber pharmalobby oder der pharmaindustrie beibehalten

    • Vor 21 Stunden

      ich denke impfen gegen virus war viel mehr als nur pharma weil es war für viele ein akt der liebe

      https://www.domradio.de/artikel/ein-akt-de…

  • Vor 20 Stunden

    Hans Söllner ist in meinen Augen das Paradebeispiel für die, insbesondere im ländlichen Bayern und BaWü, garnichtmal so kleine Wechselwählerschaft zwischen AFD und Grünen. Von einer verkifften Althippie New Age Weltanschauung ist's nunmal nur ein kleiner Schritt Richtung Rechtsesoterik und Blut und Boden. Vereint ist man ohnehin schon durch das diffuse Gefühl irgendwie dagegen zu sein.

    • Vor 19 Stunden

      Was hat denn Hans Söllner bitte mit Grünen zu tun?
      Noch nicht mal die positive Einstellung gegenüber Hanf, wie man sie bei den Grünen findet, ist dort so hanebüchen verharmlosend, verherrlichend und kritiklos, wie bei Söllner.
      Alles andere, was Söllner seit seinen Anfängen von sich gibt, ist hanebüchener Blösinn auf unterstem Stammtischniveau, fern ab jeder Bildung, jedes Verstehens. Söllner war von Anfang an ein Extremegoist, der sich nur für sich und seine ganzpersönlichen Wünsche und (Wahn)Vorstellungen interessiert.
      Grün mag viel sein, aber nicht Egozentrie.

      Und selbst bei, wenn hier schon Grün herangezogen wird, Umweltthemen, hat der Herr Söllner seinen Verstand ganz offensichtlich komplett weggekifft, denn anders lässt es sich nicht erklären, dass sich jemand für Springkaut engagiert.

      Ich weiß nicht, ob Du dich mit Söllner nicht wirklich befasst hast, ob Du Politik nur aus Schlagzeilen kennst, oder einfach nur irgendwas ("Grün ist auch nicht besser als AfD, höhöhö.") nachplapperst, aber selbst eine New Age Weltanschauung wirst Du, wenn Du dich mal etwas genauer mit ihm befasst, bei Söllner nicht finden.

    • Vor 18 Stunden

      Dass er mit der heutigen Partei irgendetwas gemeinsam hätte wollte ich damit keinesfalls sagen! Und auch auf ein plumpes AFD=Grün (höhöhö) lass ich mich nicht ein! Es ist allerdings nicht von der Hand zu weisen, dass Söllner aus demselben Anti-Establishment-, Pro-Hanf-Milieu stammt aus dem (u.a.) vor ca. 40 Jahren die Partei hervorgegangen ist. Die Vertreter dieser Strömung sind meistens selbst in Söllners Alter und (im Gegensatz zur Partei) gleichermaßen hängengeblieben. Als Ex-Bewohner eines Kaffs in Niederbayern musste ich feststellen, dass dort die einst alternativen Althippies, die früher politisch eher links verordnet wurden heutzutage erschreckend häufig auf AFD-Wahlzetteln oder unter anderweitig Verschwörungsgläubigen auftauchen. Söllner ist für mich für diese Entwicklung schlichtweg das Aushängeschild.
      Dass er sich für Springkraut einsetzt war mir noch nicht bekannt, verwunderlich find ich es nicht. Du hast aber vollkommen recht, über egozentrische Stammtischparolen ist Söllner selbst im Frühwerk nie hinausgekommen.

    • Vor 18 Stunden

      "dass Söllner aus demselben Anti-Establishment-, Pro-Hanf-Milieu stammt"
      Das stimmt ja schon nicht.
      Söllners Vater war Säufer, deshalb hat er selbst nie gesoffen, sondern gekifft. Alles, was mit Kiffen zu tun hat bei ihm, hat nichts mit Milieu, sondern einzig und allein mit Egoismus zu tun.
      Zu einem Anti-Establishment Milieu konnte er auch nie gehören, denn hinter der Fasade hatte er ja schon in den 80ern einen dicken Mercedes SL und Söllner hat sich auch von Anfang an sehr gut vermarktet.
      Er hat von Politik, davon, wie eine Gesellschaft funktioniert, keine Ahnung (oder erweckt von Anfang an aus Kalkül diesen Eindruck), aber er wusste immer, wie er Geld macht.
      Söllner in einem Anti-Establishment-, Pro-Hanf-Milieu zu verorten, und wenn auch nur zu seinen Anfangszeiten, ist eine Romantisierung des egoistischen Proleten Hans Söllner, die mit der Realität einfach nichts zu tun hat.

      Ich wäre sogar nicht einmal überrascht, wenn sich irgendwann herausstellt, dass seine Anbiederung an die Querdenkerszene reinem finanziellem Kalkül entsprungen ist und er nur deshalb in diese Richtung abgebogen ist, weil er da noch abkassieren kann.

      P.S.
      Bei m ir ist es das Kaff in Oberbayern, aber der Wandel einiger Kiffer von früher, ist erschreckender Weise der gleiche.

    • Vor 11 Stunden

      Dieser ganze Esoterik-Schmarrn war schon immer gefährlich nah an einer faschistoiden Weltsicht, und das ganze Gelaber von "Licht und Liebe" meint eher Selbstverliebtheit und Egoismus. "Moderne" Esoterik ist die Ersatzreligion einer entsolidarisierten und entpolitisierten Gesellschaft, in der sich jeder sein eigenes kleines Glaubenssystem aufbauen kann, mit sich selbst im Zentrum. Diese ganzen Querdullis, die zu Corona freigedreht haben, vertraten genau diese Vorstellung von "Freiheit", und meinten, wenn sie "Wir" sagten meistens "Ich".

    • Vor 9 Stunden

      @Theory9:
      "Ich wäre sogar nicht einmal überrascht, wenn sich irgendwann herausstellt, dass seine Anbiederung an die Querdenkerszene reinem finanziellem Kalkül entsprungen ist und er nur deshalb in diese Richtung abgebogen ist, weil er da noch abkassieren kann."
      Hm. Glaub' ich das? Eigentlich nicht. Ich denke, dazu war er immer zu ... na ja, vielleicht nicht intelligent, aber nennen wir's mal "bauernschlau". Aber halt eben nicht bauernschlau genug, um sich nicht doch irgendwie vereinnahmen zu lassen, denn sein pauschales Geschimpfe auf "die da oben" war ja dann doch Wasser auf die falschen Mühlen.
      Ich rechne ihm irgendwie doch hoch an, daß er sich deutlich gegen Rassismus und gegen Rechtspopulismus gestellt hat, und auch daß er persönlich als Helferlein in Flüchtlingsunterkünften aktiv war. Er hätte das Potential zu mehr gehabt, er hätte eine wichtige Stimme sein können, wenn er sein Mundwerk und sein Hirn besser unter Kontrolle gehabt hätte, aber - es ist wie es ist.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 9 Stunden

      Die Kritik an Soellner ist ideologisch motiviert. Ich sehe darin vielmehr den Versuch, über Institutionen die Grenzen des Sagbaren weit über die Strafbarkeitsgrenze hinaus zu verschieben.

      Was noch "sagbar" ist, soll dann offenbar nicht mehr von Gerichten bestimmt werden, sondern vor allem von selbsternannten Moralinstitutionen, die darüber wachen, ob Positionen oder Aussagen in den moralischen Mainstream passen oder nicht. Deswegen wird auch nie wirklich definiert, was "Hass und Hetze" ist. So wie es keinen Rassismus gegen Weiße gibt, so gibt es "Hass und Hetze" auch nur von rechts. Das sollte jeden Demokraten übel aufstoßen lassen.

    • Vor 8 Stunden

      Hä?
      Söllner darf sagen, was er möchte. Macht er ja auch. Kritik an ihm muss aber ebenso erlaubt sein. Woher kommt eigentlich dieser Reflex, immer sofort nach Meinungsfreiheit zu plärren, sobald eine Position keine Zustimmung erfährt? Das ist doch der Grundpfeiler all dessen. Jede*r darf sich so kunstvoll in der Öffentlichkeit blamieren, wie es der jeweiligen Person möglich ist, nur muss dann auch mit den Konsequenzen gelebt werden.
      Es gibt kein Recht darauf, in der eigenen Position bestärkt zu werden.

    • Vor 8 Stunden

      … Söllners Vater war Säufer…

      Also hat er gar keinen Marihuanabaum und ist völlig normal?