Paul isn't dead. Das zeigt sich nicht nur an seiner musikalischen Unangreifbarkeit, sondern auch an der Vitalität, die "The Boys Of Dungeon Lane" durchzieht. Statt sich auf reine Altersweisheit oder Selbstmythologisierung zu verlassen, erzählt Paul McCartney vom Liverpool der Nachkriegszeit, von seinen …

Zurück zum Album
  • Vor 21 Tagen

    Hab echt nicht damit gerechnet, dass er nochmal so einen raushaut

  • Vor 21 Tagen

    Das Süätwerk der Beatles war mMn großartig, doch mit Pauls Solo-Sachen kann ich gar nichts anfangen. 1 Stern.

  • Vor 21 Tagen

    Wirklich tolles Album. Alleine "As You Lie There" als Opener ist mega. Und auch sonst sind ein paar sehr starke Songs drauf. "Home to Us" mit Ringo fand ich anfänglich etwas enttäuschend, habe aber den Ohrwurm Charakter unterschätzt. Bekomme den Refrain seit Tagen nicht aus dem Kopf.

    Das Album als ganzes hat einen tollen Flow und läuft gut am Stück durch.

    Chapeau Sir Paul!

  • Vor 21 Tagen

    Junge, Junge - mit 83 liegen andere schon längst unter der Erde und Paul droppt einfach so einen Banger! Hut ab!

  • Vor 20 Tagen

    Die Lieder gefallen mir gut, ein bisschen komplexer, ähnlich wie auf seinen ersten beiden Alben oder Band on the Run. Aber die Produktion gefällt mir gar nicht, vor allem die Stimme. Da drängt es sich doch auf dass es wieder Andrew Watt ist der schon bei Ozzy und den Stones so unangenehmen Sound produziert hat. Fix nachgeschaut, er wars natürlich. Vergleicht man das mit dem was Paul damals zuhause auf einem Vierspurgerät ohne richtige Pegelkontrolle produziert hat (zum Beispiel Maybe I’m amazed) dann wundert man sich doch wie man es ein halbes Jahrhundert und riesigem Budget später nicht hinbekommt dass die Stimme nicht nach Lizenzfreier Covermusik klingt.

  • Vor 20 Tagen

    Paul war nie mein Lieblingsbeatle. Finde ihn auch nicht unbedingt sympathisch, und er gilt auch als der Schwierigste.

    Muss aber mal sagen, dass es immer noch extrem inspirierend ist, wie verspielt, spontan, und wohnzimmerig Macca schreibt, spielt und produzieren lässt. Ist vielleicht boomerig, aber mir gehen Songs ohne Grid, ohne viel Fehlerkorrektur, ohne Perfektionsanspruch direkt viel mehr ins Herz. Ist vielleicht romantisch, aber mich holt der Eindruck von spürbar musizierenden Menschen sehr ab.

    Und Paul interessiert die Eitelkeit davon auch nicht die Bohne, die manch andere Bands na den Tag legen, die ein gewollt "klassisches, natürliches" Album machen wollen. Was die Beatles schon so prägte, zeigt er hier auch... Oh, da steht ne alte Gitarre in der Ecke. Die spiel ich einfach mal. Nimm einfach irgendein Mic, und bau es irgendwie auf. Hauptsache, es ist nicht im Weg. Ja, der Take fühlt sich gut an - ab auf die Platte.

    Als einer, der nur ganz wenig von Pauls Solowerk mag, hab ich damit gerechnet, ganz schnell gelangweilt zu sein. Aber nein, das klingt frisch. Kein Meisterwerk, nicht konstant gut. Aber durchweg schön zu hören, und die genialen Momente gibts immer noch.

    • Vor 17 Tagen

      Paul ist auch nicht mein Lieblingsbeatle, aber unter den Top Five.

    • Vor 17 Tagen

      "Er gilt auch als der schwierigste". Steile These, wenn er mit John Lennon in einer Band war.

    • Vor 17 Tagen

      Ringo und George waren immer sehr eng mit John, haben auch direkt nach dem Beatles-Split mit ihm zusammen gespielt. Wenn einer störrisch war, wars idR. Paul. Auch George Martin sagte das mal auf die Frage, mit wem die Arbeit am anstrengendsten und schwierigsten war.

    • Vor 17 Tagen

      ...aber Paul hat sicherlich nicht Yoko Ono in den Proberaum eingeladen

    • Vor 17 Tagen

      Mir hat George Martin mal erzählt, dass der geheime Anführer der Beatles, ein gewisser "Sir Mago" der pflegeleichteste und beliebteste war. Er wollte aber nie im Rampenlicht stehen und über sein zurückgezogenes Leben nach dem Beatles ist wohl nichts bekannt

    • Vor 16 Tagen

      Ach ja, die olle Yoko-Kamelle. Haben zwar alle ihre GFs mitgebracht, und niemand aus der Band hat sich über Yoko oder die Anderen genervt gezeigt. Aber gut, die anderen Freundinnen waren wenigstens so anständig, sich auf Freundin-und-Mutter-Sein zu beschränken, keine Kunst zu machen, und europäisch-weiss zu sein.

      Sorry für die dicke Packung, aber für Yoko-Ono-Hate trotz aller verfügbarer Informationen und vermeintlicher gesellschaftlicher Fortschritte hab ich null Toleranz mehr.

    • Vor 16 Tagen

      Hate? Ich hab zu der Geschichte keine Gefühle, ist zu weit weg....
      Aber soweit ich weiß, war Lennon schon der erste, der seine Freundin mitgebracht hat. Und das Problem war ja nicht, dass sie Künstlerin war, sondern dass sie sich eben massiv in den künstlerischen Prozess der Band eingemischt hat. Was ja nicht per se schlimm ist, sondern auch eine Bereicherung sein KANN, aber im konkreten Fall schon zu erheblichen Spannungen geführt hat. Wenn du Belege dafür hast, dass das nicht so war, gerne her damit!

    • Vor 16 Tagen

      "Wenn du Belege dafür hast, dass das nicht so war"

      Ah ja, die gute alte Beweislastumkehr. :rolleyes:

      Dass sie sich "massiv in den künstlerischen Prozess eingemischt hätte" gilt es zu belegen. Aufgrund meiner vagen Kenntnisse von Wiki und der Get Back Doku war sie zwar immer wie ne Klette an Paul dran, aber hat nie in irgendeiner einer Weise kreativ beigetragen oder sich gar "eingemischt", das fing erst bei Lennons Solosachen an.
      So ne "Einmischung" wäre bei Pauls Perfektionismus und seiner unverhohlenen Abneigung gegen Yoko auch gar nicht drin gewesen.

    • Vor 16 Tagen

      Das was Clyde sagt ....
      Und war ja klar, dass Ragi mit der Rassisten-Keule um die Ecke kommt.
      Naja, wenn du meinst, dass die Yoko mit ihrer Art von Kunst die Beatniks weiter nach vorne gebracht hat, feel free. Lol

    • Vor 16 Tagen

      Bin kein Yoko-Advokat, aber der hate ist ungerechtfertigt und sexistisch. Jo, die hatte bisschen einen an der Waffel (siehe den Chuck Berry incident) aber war/ist ne super Musikerin und Künstlerin.

      "Und war ja klar, dass Ragi mit der Rassisten-Keule um die Ecke kommt."

      Weil's halt auch nach wie vor rassistisvh ist, es sei denn du bist der Ansicht, Rassismus gäbe es nicht mehr.

    • Vor 16 Tagen

      edith: Sie war wie ne Klette an *John dran, nicht Paul freilich.

    • Vor 16 Tagen

      "[...] der hate ist ungerechtfertigt und sexistisch." - Volle Zustimmung meinerseits!
      Nicht dass das falsch rüberkommt, mir ist schon klar, dass die ganze Geschichte ein massiv fremden- und frauenfeindliches Bias hat. Mich interessiert nur, ob die Geschichte, die ja lange Tradition hat, einen sachlich wahren Kern hat oder vollständig auf diesem Bias beruht.
      Ich will niemanden in Schutz nehmen oder verurteilen.
      Und Spannungen unter Künstlern sind weder ungewöhnlich noch grundsätzlich negativ...

    • Vor 16 Tagen

      "Soweit ich weiß" soll ja heißen,dass ich mich nicht im Detail mit dem Thema befasst habe und auf diesem Weg schlauer werden möchte.

    • Vor 16 Tagen

      Sorry, an tanzbaren Revolutionen ham wer momentan nur noch paar von der 909er im Regal.

      https://www.youtube.com/watch?v=uURB-vo9rZ4

    • Vor 16 Tagen

      Und: Also, bitte. George ist nicht bloß der schwierigste Beatle unter den Beatles, vielleicht sogar der gesamten tierisch inspirierten Musikwelt. :mad:

    • Vor 16 Tagen

      Bei der küntlerischen Einmischung von Yoko beim Liederprogress / Aufnahmeprozess der Beatles spielt doch die Herkunft keine Rolle.
      Trotzdem kann man das ohne rassistische Hintergedanken kritisch sehen eben, beim Revolution 9 Track, als auch später beim Chuck Berry& Lennon Jam...
      Sehe nun eher die Aussage von Ragism problematisch:
      "...die anderen Freundinnen waren wenigstens so anständig, sich auf Freundin-und-Mutter-Sein zu beschränken, keine Kunst zu machen, und europäisch-weiss zu sein."
      Da wird die Herkunft in Forderung gerückt und auch das Frau/Freundin-sein & Muttersein,
      woher weiß Ragism eigentlich, dass Linda McCartney & Co. nur im Hintergrund waren, bzw. sich durch wie-auch-immer-geartetes Verhalten nicht positiv auf den küntlerischen Prozess während und nach der Band ausgewirkt haben?

    • Vor 16 Tagen

      Alles was zum Thema Yoko gesagt werden muss, lässt sich hier ganz kompakt nachschauen

      https://www.youtube.com/watch?v=SMOABV_zgrk

      (Video kann ich wirklich nur empfehlen. Bitte nicht von der Länge abschrecken lassen)

    • Vor 16 Tagen

      ooof, 100 Minuten Video Essay...da bin ich definitiv von der Länge abgeschreckt

    • Vor 16 Tagen

      Dann hast du wohl überlesen, dass ich dir das in meinem Post verboten habe. :mad:

    • Vor 15 Tagen

      Danke, Gleep. Viel um die Ohren, eben erst reingeschaut in den Faden. Genau das Video hätte ich auch reingeworfen, wenn jemand darauf bestehen würde, weiter Unsinn über Yoko zu erzählen.

      Wegen Rassismus (wie auch im Video zu sehen): Wer heute Yoko hasst, ist nicht deswegen direkt Rassist. Allerdings geht im Grunde der komplette Hass auf die zwei Faktoren zurück, die besonders in den 60ern und 70ern kontrovers waren:

      1. Sie war eine Frau, die (sagen wir mal:) "unbrave" oder "unkonventionelle" Kunst machte. Keine bloße "Ehefrau" eines Prominenten.
      2. Sie ist Japanerin. Und der Rassismus gegen Japaner*innen ging wirklich noch sehr hart. Wirklich alle erdenklichen kaputten Begriffe wurden in den Tageszeitungen ganz unverhohlen gegen sie verwendet.

      Die Kombination aus beidem ließ sofort komplett an den Haaren herbeigezogene, hasserfüllte, rassistische Mythen über diese Frau entstehen. Man kann sie sonst ja finden, wie man will. Aber wer das komplett ausklammert und dummem Hörensagen erlegen ist (an dem die meisten anderen Mitmenschen wohl zerbrochen wären), ist komplett disqualifiziert und hat ein paar unsexuelle Ohrfeigen verdient.

    • Vor 15 Tagen

      Meine Güte wer spricht denn von Hass?
      Wenn einem ihre Kunst nicht zusagt und man die Art und Weise ihrer künstlerische Einmischung halt nicht gutheißen tut,
      dann macht man auch nicht automatisch Sie für den Bruch verantwortlich oder sonstwas,
      wer weiß vielleicht hätten Sie ohne Yoko bessere oder schlechtere Musik gemacht... Es bleibt spekulativ und ändern kann man daran sowieso nix mehr.
      Wenn man sich darüber lustig macht, wie im Simpsons-Cartoon, da müssen öffentliche Personen mit leben, bzw. so viele Jahre danach, das mal mit nem Augenzwinkern und einem Über-sich-selber-lachen ertragen können, zumal Barney Gumble da nur wirklich was sagt und das Thema sowieso sehr persifliert dargestellt wird.
      Die 10Hour Doku ist eine Perspektive, hier ist eine andere:
      https://www.youtube.com/watch?v=YRkIorirwTM

      Will ich damit Paul oder sonstwen verteidigen? Nein.

      Unbeantwortet bleibt natürlich von Ragi, dass er die anderen Frauen der Beatles über einen Kamm scherrt und das klingt ziemlich feindlich, gerade sein Frauenbild von den anderen Partnerinnen / Freundinnen / Müttern, das er hier zeichnet.
      Aber das war sowieso auch klar.

    • Vor 15 Tagen

      Aktuell mit einem Zeitkontingent zum Verschwenden gesegnet, so üppig, dass schon geradezu absurd irrationale, spontan einschießende Überlegungen gehäuft auftreten, an nem Abend wie heute auch easy mit Puschel ne "Grundsatzdiskussionen zu Grenzen und Chancen für den wahren™ Trve Metal durch die immer häufiger geleisteten Bärendienste der nur vermeintlich wachsenden Gatekeepercommunity" zu provozieren, da fühl ich mich doch mal zur Ergänzung angeworfener Erklärungsansätze durch meine selbstredend mind. 25 Jahre unreflektiert gereifte anekdotische Evidenz ermutigt. :D

      1. Sie war eine Frau, die (sagen wir mal:) "unbrave" oder "unkonventionelle" Kunst machte. Keine bloße "Ehefrau" eines Prominenten.
      2. Sie ist Japanerin. Und der Rassismus gegen Japaner*innen ging wirklich noch sehr hart. Wirklich alle erdenklichen kaputten Begriffe wurden in den Tageszeitungen ganz unverhohlen gegen sie verwendet.

      Ohne mich näher mit Yokos Biografie oder speziell ihren Erfahrungen beschäftigt zu haben:

      1. Führte vermeintlich insbesondere in der japanischen Gesellschaft der 60/70er noch zu viel größeren Ächtungen, Anfeindungen. "Respektverlust, da Gesichtsverlust durch Versagen, der gesellschaftlich geforderten Frauenrolle nicht zu entsprechen".... Sicher auch vielfach Ausgrenzungen bei Aufenthalten Japan, ggf. auch durch Familienmitglieder... war sicher nicht angenehm als selbstbestimmte Frau abseits vorherrschender Rollenbilder in UK oder USA während diesen Zeiten, aber Japan? Womöglich Living Hell, wenn Du die Teilnahme an einer Kultur praktisch verweigert bekommst, obwqohl du selbst in und mit ihr aufgewachsen bist.
      2. Yop und da dürfte es sich zur Hochzeit ihrer Liebesbeziehung auch wenig bis nichts genommen haben, ob sie sich mit John zusammen überwiegend in englischsprachigen "Kings"- oder "No Kings"-Territorien aufgehalten hat.

      Quelle: Meine als Thailand stammende erste feste Freundin, mit der ich in der Oberstufe zusammen kam, gründete in dieser Stadt einen Club für Schüler*innen mit "asiatischem" Migrationshintergrund und sehr zu ihrer Verärgerung konnte ich mich mit der ersten und einzigen Japanerin, die während unserer Oberstufenjahre diesen Club/Treffpunkt nutzte, über dieses und so viele andere Themen so viel besser austauschen als mit ihr...

      ¯\_(ツ)_/¯

    • Vor 15 Tagen

      Jo, Lordi. Das mit der "künstlerischen Einmischung" ist halt ziemlich Quatsch. Der schwierige Paul, wie gesagt, war lange verkracht mit den anderen Beatles, und auch die Rechtsstreitigkeiten mit dem Lennon/Ono Estate machen ihn nicht nur zur einzigen Insider-Quelle gegen Ono, sondern auch zu einer ziemlich befangenen. Wie ziemlich klar in der Doku "Get Back" zu sehen ist, war Yoko eher nicht häufiger in den Studio-Sessions als die anderen Partnerinnen oder Freunde.

      Aber gut, wenn Du das etwas ausführlichere, extrem gut recherchierte und argumentativ solide Essay der Legende Lindsey Ellis nicht sehen willst, sondern ein kleines 10minütiges Video mit klarem Framing bevorzugst, willste vermutlich auch nicht unbedingt qualifizierte Aussagen treffen. Will nur sagen: Es lohnt sich, vielleicht etwas vorsichtiger zu sein bei dem, wenn man womöglich etwas Grausames nachplappert, und darauf hingewiesen wird. Wenn Du trotzdem darauf beharrst, lohnt es sich eigentlich gar nicht mehr, sich weiter darüber auseinanderzusetzen. Yoko Ono bäh, okay, damit hats sich wohl.

      Pseudo, ich danke für die Ergänzungen - und verstehe nicht ganz, ob sie auf etwas hinaus sollen. Mag sein, und das halte ich auch für sehr wahrscheinlich, dass es Yoko Ono in Japan wesentlich schwerer hatte. Und das tut all dem US-amerikanischen und europäischen Rassismus, unter dem die haarsträubenden Phantasien einer manipulativen, invasiven, die Beatles auseinandertreibenden Verrückten gesponnen wurden, wirklich keinen Abbruch - wo Du vermutlich auch zustimmen dürftest?

    • Vor 15 Tagen

      Nö, ich hatte da nur gerade spontan und unerwartet ein doch schon dickeres Zeitkontingent zur freien Verschwendung reinbekommen und hätte vermutlich sogar sinn- und effektfrei Richtung Gatekeeper-Fake Puschel gepöbelt, nur um in dem Moment noch easy paar Minuten mehr rauszuhauen, aber offensichtlich hatte selbst ein Mensch mit derart abseitig weit draußen gelagerten Entertainment-Vorlieben wie der Puschel-Erschaffer gestern Abend während meines ungeplanten 21 Uhr-Leerlaufs besseres zu tun als trollig in den Kommentarspalten möglichst viel user-Aufmerksamkeit zu binden. :rolleyes:

      War dann auch tatsächlich nur ne Stunde, in der ich zwischen Fremdabsage der ursprünglichen sozialen Abendpläne und dem selber fassen und durchführen von Ersatzplänen kurz bissl ins straucheln geriet, wie der Abend noch emotional zufriedenstellend gestaltet werden könne. Bei nüchterner Betrachtung nicht mal ausreichend, um Puschel genüsslich und mit Ruhe einen ersten Faden aus seinem Bommel zu ziehen. :/

    • Vor 15 Tagen

      Hab dann einfach mal den HD Remaster-Videokatalog von Daft Punk rund um die "Homework" herum angeschaut, nachdem ich irgendwann weiter oben im Fred und am Tag ja bereits die 909er Revolution verlinkt hatte und dabei erstmals darauf wurde, dass überhaupt solche merklich aufgehübschten Video-Versionen einiger ihrer wirklich kreativsten Musikvideoideen der gesamten Karriere (eigentlich so ziemlich jedes Video, was eine Homework-Singleauskopplung untermalte imo. Ich persönlich hatte meinen Instant Love-Einstieg in das Daft'sche Videoversum mit "Big City Nights", also DaFunk wie der angenehme Kommentarspalten-user, der sich damals auch mit diesem Namen schmückte- Grüßle geht bei der Gelegenheit latürnich an ihn raus, sollte klar sein. :joint:

    • Vor 15 Tagen

      Das mit der künstlerischen Einmischung ist also Quatsch,
      also gibbet Revolution 9, und später den Jam mit Chuck Berry njet?
      ...und Paul äußert sich alles andere als befangen, sondern er is mehr Insider als Lindsey Ellis, du und viele andere es jemals sein werden.

    • Vor 15 Tagen

      "und Paul äußert sich alles andere als befangen, sondern er is mehr Insider als Lindsey Ellis"

      Was macht denn das "sondern" da? Als Beatles-Mitglied ist er doch eher sowohl so ziemlich der größte Insider als auch pozenziell am schlechtesten in der Lage, sich von den eigenen Befangenheiten und der eigenen Perspektive zu lösen (wobei er sich ja alles in allem ziemlich reflektiert äußert, finde ich).

    • Vor 15 Tagen

      Hab hier wohl ne Bildungslücke. Danke @Gleep für den Link, werd ich mir mal anschauen.
      Ja, das mit dem Rassismus gegen Japaner*innen ist für mich weit weg. Bei aktuellen "Diskussionen" hierzulande ist ja alles was mit "arabisch" zu tun hat das absolut böse, während "die Asiaten" gern als glänzendes Beispiel für gelungene Integration herhalten.

    • Vor 15 Tagen

      Das Lindsey Ellis Video ist alles von ihr sehr zu empfehlen, weswegen auch ein nebula.tv abo sehr empfehlenswert ist. Da gibt es viele Videos von ihr und anderen Videoessayisten exklusiv. Zur Feier des Tages verlose ich einen Nebula-Gastpass (7 Tage Gratiszugang ohne Haken) an den ersten Muppet, der unter webchat.quakenet.org im kanal #gromky darum bettelt.

    • Vor 14 Tagen

      Ja, Lordi, Revolution #9 ist sicher ganz alleine sie gewesen, und der Jam mit Chuck Berry im Jahre 1972 war hundertpro schuld am Ende der Beatles. Werfen wir doch einfach noch Ringos Solokarriere in den Ring-o, und mit HIV hatte sie garantiert auch was zu tun.

      Ne, ehrlich: Wären die Hintegründe dieser Geschichten nicht brutal, kaputt, endtraurig - man könnte sie für lustig halten.

    • Vor 14 Tagen

      HIV njet, sie hat aber Lennon zum H nehmen gebracht. Bei Revolution 9 ist Sie dabei, Paul und Ringo nicht... Es geht um künstlicher Einmischung und nicht was sie alleine zu verantworten hat... Der Chuck Berry Jam ist nur mal so als allgemeines Beispiel für die Gesangskünste.
      https://people.com/yoko-ono-told-john-lenn…

    • Vor 14 Tagen

      "HIV njet, sie hat aber Lennon zum H nehmen gebracht."

      Musiker in den 70ern, die Drogen nehmen...undenkbar
      ...und das wäre ohne Yoko garantiert nie passiert...
      Dummer Zeil
      enumbruch
      Hättest du der Yok
      o mal ne Chance gegeben
      wüsstest du dass
      sie
      durchaus
      sin
      gen
      kan
      n

    • Vor 14 Tagen

      Dieser Kommentar wurde vor 14 Tagen durch den Autor entfernt.

    • Vor 14 Tagen

      Und Revolution#9 ist einer von hunderten Beatles Songs. Die hat sich nicht künstlerisch eingemischt. :rolleyes: Oder hat der Typ, der bei Maxwell Silver Hammer Amboss gespielt hat, sich künstlerisch eingemischt?

    • Vor 14 Tagen

      Hör ma du Flitzpiepe, das kannst du ja alles so finden, aber deswegen kann man ihre "Kunst" trotzdem nicht mögen.
      Und Heroin is jetzt nicht gerade Kiffen.

    • Vor 14 Tagen

      Kannst natürlich alle Beatles Songs miteinbeziehen, auch die, die entstanden sind, bevor Yoko überhaupt eine Rolle in Lennons Leben gespielt hat... Manchmal isses schon offensichtlich, dass die Dummheit auf Bäumen wächst, oje-mine

    • Vor 14 Tagen

      "Es geht um künstlicher Einmischung und nicht was sie alleine zu verantworten hat.."

      "Künstlerische Einmischung" ist halt auch schon recht mieses framing. Weil das ja irgendwo impliziert, dass sie irgendwo mitmischt, wo sie nicht hingehört. Wenn da aber wie hier zwei Beatles aktiv mitmachen und zwei es tolerieren, dann ist es schlicht eine Kollaboration. Einmischung wäre so etwas wie "der Studioboss sagt macht mal X" und die Künstler müssen dann machen, weil das Studio veröffentlichungstechnisch am längeren Heben sitzt.

    • Vor 14 Tagen

      Wieso?künstlerische Einmischung kann auch gut sein,
      Billy Preston zum Beispiel hat sich sehr positiv eingemischt / eingebracht

    • Vor 14 Tagen

      "Kannst natürlich alle Beatles Songs miteinbeziehen, auch die, die entstanden sind, bevor Yoko überhaupt eine Rolle in Lennons Leben gespielt hat..."

      Meinetwegen, die trafen sich 1966, also im vierten Jahr von insgesamt acht. Laut google gibt es ungefähr 200 Beatles Songs. Tun wir mal so, als hätten sie nach vier Jahren die Hälfte dieser Songs drin gehabt. Hier mein korrigiertes Statement:
      Revolution#9 ist einer von hundert Beatles Songs. Die hat sich nicht künstlerisch eingemischt. :rolleyes: Ansonsten was Gleep sagt.

    • Vor 14 Tagen

      66 erstes Treffen, Affäre erst ab 68... Da wird das mit den Hundert auch knapp, in Bezug auf das Einmischen und das überhaupt einmischen können...
      Na ja sei's drum.

    • Vor 14 Tagen

      "Billy Preston zum Beispiel hat sich sehr positiv eingemischt / eingebracht"

      Da merkste ja schon an deiner Selbstkorrektur, das "eingbracht" nen eindeutig weniger wertenden ring hat als "eingemischt".

      "66 erstes Treffen, Affäre erst ab 68... Da wird das mit den Hundert auch knapp"

      Dann gab es also schon mehr als hundert Songs zur Zeit ihrer Beziehung. Was genau ist jetzt "knapper" geworden?

    • Vor 14 Tagen

      Nur mal kurz noch einwerfen, dass dieser eine Gesangssstil von Yoko Ono, für den sie so viel Flak bekommt (völlig egal, ob gerechtfertigt oder nicht), sehr stark vom Kabuki geprägt ist. Das ist also nicht Unfähigkeit oder unbedingt innerhalb eines Stils schlecht gesungen. Das ist explizit keine "westliche", harmonische Art des Gesangs, sondern eine sehr theatralische.

      Wenn jemand kein Experte uralter japanischer Gesangstradition ist, lasse ich also nur gelten, dass man den Clash der Stile nicht gut findet (wie eben bei Chuck Berry). Aber eben weil als erstes nicht "huch, was ist das denn?" kam, sondern der besagte Rassismus das für gefundenes Fressen hielt, sollte jeder stabile Mensch erst mal schön Nase rümpfen über diese Reaktionen.

      Ansonsten, wie oben schon gesagt: Yoko Ono hat auch andere Gesangsstile, und Kabuki/Noh ist nur einer davon.

    • Vor 14 Tagen

      "Affäre" ist übrigens auch schon wieder framing. Die hatten ne Beziehung, keine Affäre. Affären sind geheim und tendenziell kurzlebig; hier war das Gegenteil der Fall.

    • Vor 14 Tagen

      Dieser Kommentar wurde vor 14 Tagen durch den Autor entfernt.

    • Vor 14 Tagen

      "Wieso?künstlerische Einmischung kann auch gut sein,
      Billy Preston zum Beispiel hat sich sehr positiv eingemischt / eingebracht"

      Mag sein. Die allgemeine Konnotation für den Begriff ist aber sicherlich erst einmal negativ und nichts in deinen Posts deutet darauf hin, dass der Begriff hier kontraintuitiv benutzt werden soll.

      (So oder so ist die Nutzung nach Wortbedeutung aber wohl auch einfach falsch. Wiktionary definiert Einmischung zum Beispiel so:
      [1] eine ungefragte, ungebetene Beteiligung an etwas)

    • Vor 14 Tagen

      z. B. wenn das Label die Band nötigt, für die Verkaufszahlen ein besser lesbares Logo zu wählen! :mad:

    • Vor 14 Tagen

      Was hätte aus diesen Pilzköpfen künstlerisch nicht alles werden können, hätten sie ihre Prinzipien nicht derart über Bord geworfen.

      Dabei fing alles so gut an zu Beginn:

      https://www.google.com/search?q=the+beatle…

    • Vor 14 Tagen

      Natürlich kann man die Bez. künstlerische Einmischung als negativ betrachten, ich mag ja ihre Art von Kunst nicht, aber deswegen hasse ich sie nicht gleich. Die Einmischung (negativ) war da, es stand unausgesprochen im Raum, so wie Paul McC. das im Interview äußert, welches du Gleep als ganz reflektiert für dich eingeordnet hast. Und Schwinga, von Äffäre spricht man in diesem Fall ganz wertfrei, weil beide Yoko sowohl als auch Lennon verheiratet gewesen sind und Yoko sich sogar erst im Jan 69 , von ihrem alten Partner getrennt hat. Allgemein:
      Ich will gar nicht wissen, was alles als framing und sonst wie negativ einordnet wird und es ist mir auch egal, wenn in diesem Sinn alles zu Framing wird, hat der Begriff schon lange seine Schlagkraft verloren, danke. Netz-Pioniere-CAPSR-Framing-Warriors aller Länder vereinigt euch gegen den pösen Lordi, ahahaaa.
      Dat nervt noch mehr wie Yoko, merkste selber,hm?!

    • Vor 14 Tagen

      Mag vielleicht bissl kleinlich sein, die Wortklauberei. Hast dich auf der anderen Seite aber auch hart verrannt mit lauter Behauptungen, die ziemlich schnell widerlegt, bzw. sinnvoller eingeordnet wurden.

      Vielleicht schauste bezeiten wirklich mal in das Lindsey-Ellis-Video rein. Ist auf den ersten Blick etwas abschreckend wegen der Länge. Aber die Gute macht schon lange extrem unterhaltsame Video-Essays, die keine fühlbaren Längen haben. Der Fall "Yoko Ono" ist einer der traurigsten, ekelhaftesten und unbeachtetsten der Popgeschichte. Egal, was man von ihr halten mag: Zu erfahren, wie übel ihr mitgespielt wurde (und wird), ist ein absoluter Augenöffner.

    • Vor 14 Tagen

      "vereinigt euch gegen den pösen lordi"

      Macht niemand, erspar mir die künstliche Empörung...

      "Dat nervt noch mehr wie Yoko"

      Ich hatte nie nen Grund, von ihr genervt zu sein, und du auch nicht. Und falls doch, findet davon sehr wahrscheinlich sehr viel nur in deinem Kopf statt.

    • Vor 14 Tagen

      Nachtrag: Dass beide verheiratet waren war mir nicht klar, point taken. Gerade mal auf dem Lokus die Story zu seiner ersten Ehefrau gelesen. Lennon war schon ein Arschloch..

    • Vor 14 Tagen

      War er in seinen frühen Jahren definitiv. Hatte vor kanger Zeit noch das Buch von Cynthia Lennon gelesen, und besonders die Teenager- und frühen 20er in seinem Leben war er noch der typische Mann aus den 60ern.

      Mich triggert der heutige Hass gegen Lennon auf Social Media aber besonders. Von wem auch immer das "neu" entdeckt oder "herausgefunden" wurde - Lennon war komplett ein offenes Buch. Er selbst hat in den 70ern offen gesagt, dass er ein grausamer Ehemann war, und Cynthia auch einmal geschlagen hatte.
      Auch Ringo, auch Paul haben ihre Frauen geschlagen, sie betrogen. Rechnet bitte mal sehr damit, dass alle Männer aus der Zeit, alle Prominenten, alle Rockstars beschissene Männer waren. Das waren die beschissenen Zeiten der 60er. Es wurde einfach NICHT darüber gesprochen, was in der Ehe getan wurde. Und selbst wenn mal etwas rauskam, wurde das SOFORT unter den Teppich gekehrt.

      Besonders wenn ich heutige Männer sehe, für die es immer noch unvorstellbar ist, ehrlich und hart mit sich ins Gericht zu gehen, kommt mir Lennons Ehrlichkeit fast schon revolutionär vor.
      In Zeiten von Lindemanns und Lindens, in denen noch immer locker intime Gewalt ausgeübt und sie dann geleugnet wird - da kapiere ich wirklich nicht, warum Leute meinen, auf das eine Musterbeispiel für Verantwortung mit dem Finger zu zeigen. Selbst Cynthia Lennon hat nie auf eine derart abschätzige Weise über ihn geschrieben.

    • Vor 14 Tagen

      Schwingi, schätze, du dürftest gemerkt haben, dass das nur seeeehr am Rande eine Antwort an dich war. Finde den heutigen Umgang mit Lennon einfach schon länger auf sehr vielfältige Weise verkehrt. Und ohne irgendetwas zu beschönigen, liegt mir das ofrensichtlich schon eine Weile auf dem kulturellen Herzen.

    • Vor 14 Tagen

      Man möge mir meine Ausdrucksweise hier und da verzeihen
      Ich habe schlecht geschlafen.
      @Schwingster Das mit dem nerven, sollte ne Anspielung auf den Ärzte Song sein.

  • Vor 18 Tagen

    Tolles Alterswerk: Locker, flockig, frisch, popig, rockig, beatlesque aber auch sehr melancholisch. Was will man mehr? Der vielleicht letzte lebende Pop/Rock-Superstar hat abgeliefert.

  • Vor 14 Tagen

    Jetzt hab ich das Album aufgrund der meist sehr positiven Bewertungen hier einmal ganz durchgehört, aber den Enthusiasmus einiger Kommentatoren kann ich nicht ganz nachvollziehen. Ich finde das Album wirklich ok, habe aber letztlich keinen Bedarf es nochmal zu hören. 3,5/5.

  • Vor 14 Tagen

    danke für dieses Spätwerk - nicht alles gelungen aber muss es auch nicht. Auf jeden Fall um Längen besser als das was heutzutage sonst so auf den Markt geschmissen wird. Das wird immer schlimmer. Da ist diese Platte Balsam für die Seele