Ein Leben in Liedern: Über 45 Jahre Bühnenkarriere als Musiker schreien geradezu nach einer erschöpfenden Werkschau. Nun kredenzt uns Reinhard Mey mit "Jahreszeiten" eine quantitativ wie qualitativ üppige Gesamtausgabe. Alle 26 Studio-Platten plus Bonusmaterial ohne Ende brechen wie ein Füllhorn …

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  • Vor 12 Jahren

    240 euro? der hat doch ein rad ab.

    • Vor 12 Jahren

      er verdient nichts daran. der gewinn wird komplett gemeinnützigen projekten zur verfügung gestellt und wer nur an einzelnen paketen interessiert ist, kann sich solche für je 60er/70er, 80er, 90er und ab 2000 für weniger kaufen und bekommt immer noch 6-8 scheiben pro package.

  • Vor 12 Jahren

    wieso? weniger als 10 Euro pro CD...

  • Vor 12 Jahren

    Dieser Kommentar wurde vor 12 Jahren durch den Autor entfernt.

  • Vor 12 Jahren

    Ich hasse Liedermacher generell und den da ganz speziell.

    • Vor 12 Jahren

      Jaja das ganze linke Gesocks :D

    • Vor 12 Jahren

      frag ihn mal, was er von downloadern/piraten hält. dann hat das linke liedermachertum sehr schnell ein loch

    • Vor 12 Jahren

      Was genau kann ich mir unter einen Liedermacher vorstellen? Ist das quasi einer der fertige Lieder für andere Künstler schreibt?

    • Vor 12 Jahren

      Ah ok, hab grad mal gegoogelt. Also das deutsche Pendant zum Singer/Songwriter.

    • Vor 12 Jahren

      @Sancho:
      In etwa, wobei der französische "Chansonnier" und der italienische "Cantautore" auch noch ein wenig beim Regelwerk abgefärbt haben.
      Normalerweise ist es jemand, der größtenteils selbst"gemachte" Lieder vorträgt und der den Texten mindestens ebenso viel Bedeutung zuschreibt wie der Musik. Im Prinzip ist "Liedermacher" aber nichts weiter als eine Art Gütesiegel. Dschidschi Ändersn, Roland Kaiser oder Howard Karpfenmehl schreiben auch einen Teil ihres Materials selbst, aber bei denen käme kaum jemand auf die Idee, sie als "Liedermacher" zu bezeichnen :D
      Gruß
      Skywise

    • Vor 12 Jahren

      Wobei "Liedermacher" ja doch eher ein angestaubtes 70er/80er Ding ist. So will man sich heute eigentlich nicht mehr nennen.

    • Vor 12 Jahren

      Ja, heute nennt man sich lieber Singer/Songwriter :-D

      Denglish zum Dank...

    • Vor 12 Jahren

      @Schnuddel:
      Schwerpunkt eher 60er/70er. In den frühen 80ern starb die damalige Szene in der BRD einen ziemlich widerlichen Tod, unter anderem bedingt durch Marktübersättigung ("Liedermacherschwemme" und Schauspieler, die zu musikalischen Begleitmusiken hinters Mikro gezwungen wurden wie Curd Jürgens, Friedrich Schütter, Uwe Friedrichsen oder Ralf Wolter) sowie drastische Interessensverschiebungen in der größten Zielgruppe, der Studentenschar (Stichworte "Punk", "NDW").
      Seit Mitte der 90er hat sich da aber wieder einiges getan, wenn auch eher im Untergrund. Zunächst durch "Liedermachings" wie Joint Venture, mittlerweile gibt's auch wieder Leute, die sich gern als "Liedermacher" bezeichnen, aber mangels öffentlichkeitswirksamer Plattform muß man sich schon etwas mehr anstrengen, die Szene zu finden.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 12 Jahren

      Ah, da bin ich auf die geballte Kompetenz gestoßen.
      Danke für das bisschen Nachhilfe, musikalisch bin ich nicht so wirklich fit wenn's um Sachen vor der Jahrtausendwende geht - da bin ich schon happy, dass ich wenigstens mit einem Jahrzehnt richtig lag.

  • Vor 12 Jahren

    Der Attaché Mehring / Erlegt einen Hering, / Den tiefgefroren, / Die Kugeln durchbohren / Noch in Frischhaltepackung, – das ist unerhört! – / Ein Keiler ergibt sich, vom Lärm ganz verstört.

    Mey ist Kult und Punkt! Über "Schlager" wie "Über den Wolken" kann man sagen was man will, aber Meys Schaffen ist zu umfangs- und abwechslungsreich, um ihn auf das ein Lied zu reduzieren.

  • Vor 12 Jahren

    warum ein us-amerikanischer titel für den gründlichen rückblick auf reinhard mey, der sein ganzes künstlerleben lang besonders mit - zumeist ansprechenden - deutschen und französischen texten aufgefallen ist ?

    • Vor 12 Jahren

      Warum nicht? Ich hab's als Anspielung auf den Titel "M(e)y English Song" vom Album "Hergestellt in Berlin" verstanden ...
      Gruß
      Skywise

    • Vor 12 Jahren

      ihr versteht das wortspiel "I did it mEy way" schon, oder, meine herren? :smoke:

    • Vor 12 Jahren

      Man kann sich auch anstellen, Wal.
      Ich fand den Titel eigentlich ganz schick.

    • Vor 12 Jahren

      Sicher ... gefällt mir auch besser als "MeYsterwerke" oder "MeYne Lieder" ...
      Gruß
      Skywise

    • Vor 12 Jahren

      der song "Me(y) english song" persifliert diejenigen, die meinen: "english gesungen ist halb gewonnen".
      im review-text finde ich keinen anhaltspunkt, das ulf hier eine verbindung schaffen wollte.
      ich interpretiere seine überschrift als aussage, dass reinhard mey unverkennbar ist und sich treu geblieben ist. "my way" wurde interpretiert z. b. vom mafia-korrespondenden frank sinatra - das passt nun wirklich absolut nicht zu reinhard mey.
      warum us-amerikanisch wenn's auf deutsch besser geht ?

    • Vor 12 Jahren

      alter, echt..... die pointe zu erkläaren ist eigentlich nicht meis. aber gut: "I did it mey way" ist ein wortspiel. die verbindung aus seinem nachnahmen und einem lied, dass genau so als motto für einzigartikgeit und eigenständigkeit steht wie dieser künstler in der deutschenm usiklandschaft. ein aufhänger, der humor voraussetzt.
      die infos mit deutsch und französischem schaffen fndet man dann im textverlauf.

    • Vor 12 Jahren

      @Der-Wal:
      "My Way" trat seinen Siegeszug in Frankreich an und feierte dann seine größten Triumphe in einem anderen Land und in einer anderen Sprache - ebenso wie Reinhard Mey ... paßt immer noch :D
      Gruß
      Skywise

    • Vor 12 Jahren

      Sehr eleganter Bogen, Skywise!

    • Vor 12 Jahren

      anwalt, du musst dich nicht verteidigen. du kannst schreiben, wie du willst. meistens ist es gut so.
      nur in diesem fall hier - mit m(e)y way - ist es
      1. sehr sehr weit hergeholt
      2. gegenüber der von dir-besonders in letzter zeit- oft gescholtenen und belächelten deutschen musikerlandschaft m. e. unpassend. hier hättest du dem mehr anerkennung, erkennbar auch an der überschrift, aussprechen können. gerade reinhard mey hat sich immer dafür eingesetzt und gezeigt, dass man auf deutsch viel aussagen kann - inhaltlich wie sprachgefühlsmäßig.
      da würde ich nie auf die idee kommen, eine abgedroschene us-amerikanische phrase darüberzusetzten.

    • Vor 12 Jahren

      Dieser Kommentar wurde vor 12 Jahren durch den Autor entfernt.

    • Vor 12 Jahren

      den text hast du aber gelesen?....das sollte genau deine linie treffen...

    • Vor 12 Jahren

      lieber ulf
      natürlich habe ich den text gelesen, ich habe ihn auch gewürdigt; gleich im ersten satz.
      ich bin mit dir auch inhaltlich im konsens.

      nur deine überschrift gefällt mir nicht. erlaubst du, das ich eine andere gewählt hätte.
      du gibst dich ein wenig beleidigt. ist auch ok.

      aber wenn du bei den "sesselherren aus der eyer-runde" unterstützung suchst, finde ich das nicht besonders humorvoll.

      also, go slow (englisch)

    • Vor 12 Jahren

      nein, konsens ist ja nicht pflicht. wollte nur sicher gehen, dass du den text gelesen hast :)

    • Vor 12 Jahren

      gute nacht, freunde (inga und wolf - alfons yondraschek, 1972)

    • Vor 12 Jahren

      Der-Wal ist vermutlich der größte Troll der jemals gezeugt wurde.

    • Vor 12 Jahren

      Hey Wal, tut es weh beim gehen?

    • Vor 12 Jahren

      Wieso, Litfaßsäule im Rektum?

    • Vor 12 Jahren

      Nee, Sand in der Vagina.

    • Vor 12 Jahren

      gute nacht, freunde ist ein erfolgreiches lied von reinhard mey von 1972, das inga und wolf gesungen haben. damit wollte ich meine diskussion mit dem anwalt mit einem harmonischen vers abschließen.
      sonst noch fragen, die herren berserker.

    • Vor 12 Jahren

      Was ich noch zu fragen hätte, dauert eine Zigarette und ein kleines Glas im Stehen... *in die Schalmei blas*

  • Vor 12 Jahren

    mey hat sich als penetranter spießer und unmögliche person gegenüber seinen fans einen tollen namen gemacht. da gibts storys, dagegen ist die gartennazi-geschichte ein witz.

    • Vor 12 Jahren

      Ja, bei einigen davon war ich live und in Farbe dabei :D
      Es hilft aber, wenn man zwischen Person und Werk unterscheidet ...
      Gruß
      Skywise

  • Vor 12 Jahren

    Ausgerechnet das jeweils hervorgehobene Debüt bzw. "Wie vor Jahr und Tag" kenn' ich - und zwar nur die beiden. Was würde der Kenner sonst so empfehlen?

  • Vor 12 Jahren

    Reinhard Mey ist einfach nur gross

  • Vor 12 Jahren

    Ja wie...? Hier ist noch keine Kommerz-Diskussion entstanden???

  • Vor 12 Jahren

    allein für "gib mir musik" und "viertel vor 7" bin ich diesem mann unendlich dankbar. zwei lieder, die mich durch schwere zeiten begleitet haben.

    reinhard mey ist wie die grünen. teils echt nervig, aber auch nicht mehr wirklich wegzudenken.

  • Vor 12 Jahren

    Also Reinhard Mey ist meiner Meinung nach schon Kommerz. Kann man nicht abstreiten, er ist keinesfalls mehr so pazifistischer Liedermacher wie es Wader , Degenhardt oder Wecker sind bzw. waren. Dennoch ist seine Musik begnadet und schafft es stets Melancholie , Frohmut oder auch Zorn über Missstände zu schaffen.

  • Vor 9 Jahren

    Seinen Anteil am Erlös der Sampler-Boxen spendet Hr. Mey für einen guten Zweck! (Bodelschwing-Einrichtungen)

  • Vor 9 Jahren

    Seinen Anteil am Erlös der Sampler-Boxen spendet Hr. Mey für einen guten Zweck! (Bodelschwing-Einrichtungen)