laut.de-Biographie
Black Midi
"Die beste Band, die noch keiner kennt", so bezeichnet das Musik-Magazin New Musical Express die Londoner Formation Black Midi.
Geordie Greep (Gesang/Gitarre), Matt Kwasniewski-Kelvin (Gitarre), Cameron Picton (Bass) und Morgan Simpson (Schlagzeug) lernen sich 2016 an der BRIT School for Performing Arts and Technology kennen, die bereits Künstler*innen wie Amy Winehouse und Adele zu ihren Studenten zählte.
Geordie Greep stößt bei einer YouTube-Recherche auf Videos aus dem Bereich Black MIDI: In diesem japanischen Electronic-Subgenre, das Millionen von Midi-Songs verwendet und durch Filter jagt, findet er seine Inspirationsquelle.
2018 veröffentlicht seine nun ebenfalls Black Midi benannte Band die erste Single "bmbmbm" beim Label Speedy Wonderground. Damo Suzuki, Sänger der legendären Krautrock-Gruppe Can, wird auf das Quartett aufmerksam. Eine Kassette mit dem Titel "damo suzuki live at the windmill brixton with 'sound carriers' black midi", auf der sich die gemeinsame Jam-Session befindet, erscheint im Mai.
Ein Jahr später wechseln Black Midi zum Indie-Label Rough Trade und holen sich ihren ehemaligen Boss Dan Carey als Produzenten. In fünf Tagen und vielen Jams entsteht das Debüt "Schlagenheim", das im Juni in die Läden kommt.
Die Krikiker, die das Album zwischen Prog-Rock wie King Crimson und innovativem Math-Rock einorden, reagieren begeistert. Kolleginnen wie die Indie-Sängerin St. Vincent posten auf Instagram stolz den Kauf des Releases.
Die Zukunft der Band sieht Sänger Geordie Greep wie folgt: "Du musst dich neuen Herausforderungen stellen. Es ergibt keinen Sinn, sich ständig zu wiederholen und immer das Gleiche zu tun."
Anfang 2021 steigt Gitarrist Matt Kwasniewski-Kelvin aus der Produktion des neuen Album "Cavalcade" aus, um mental wieder klarzukommen. Nur gut ein Jahr später erscheint bereits das dritte Black Midi-Album "Hellfire", inhaltlich geht es wie auf dem Vorgänger um düstere Charaktere und menschliche Abgründe.
Im Sommer 2024 lösen sich Black Midi auf. Anfang 2026 stirbt Matt Kwasniewski-Kelvin im Alter von 26 Jahren "after a long battle with his mental health", wie seine Familie bekannt gibt.


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