Nach "Delirium" hatten einige Edgar Wasser (und Fatoni) schon abgeschrieben: Das Konzept satirischer Songs, die ein offensichtliches Thema inhaltlich mit der Holzhammermethode komplett ins Gegenteil ziehen, hatte sich erschöpft. Zu gezwungen wirkten die Texte, zu verkopft klangen die Tracks. Die beiden …
Der ist mir nicht OG genug. Ich hör nur Rap von Menschen, die mindestens 3x ein Messer in sich stecken hatten. 3x ist relativ safe, weils halt auch öfter mal Unfälle in der Küche gibt.
Wenn das ragebait sein soll, okay, kann mensch machen, ist hinreichend dumm und halt durch das reduktionistisch-systemblinde Framing provokativ. Dann bliebe halt noch die Frage, warum du so dringend ragebaiten möchtest…
Ist auf jeden Fall Ragebait für Privilegierte, die einerseits Bewusstsein fürs armutsbeförderne System, und andererseits so weit davon entfernt sind um meinen zu können, paternalistische Anforderungen an Realness haben zu dürfen
Ich denke viel mehr, dass ablehnende Haltung von Lehrkräften gegenüber ADHS-Schülern die neue, wirkliche Gewalt darstellt. Im Übertragenden Sinne kann man hier natürlich von Messern sprechen, die auf einen Körper einprasseln, aber Rap-Musik wird, so denke ich, das neue "Crawling". Wir müssen hier ganz dolle aufpassen und dürfen uns den Schneid nicht abkaufen lassen, zumal sowieso längst klar sein dürfte, dass jeder gut so ist, wie er eben ist - oder sie halt.
Zwei Sachen: 1. Hast du gerade einen Schlaganfall? Aus deinem Erguss kann ich lediglich „ja ist ragebait“ als Information extrahieren. 2. Warum möchtest du so dringend ragebaiten?
1. *lässt sich = kann ich 2. Ist eigentlich offensichtlich Ironie gewesen, mit denjenigen als Ziel des Spotts, die irgendwelche die Kunst nur beliebig und periphär betreffenden Anforderungen an Hip-Hop haben. Nicht mehr "Ragebait" als irgendein anderer der Quatschkommentare, die 90% der Komunikation auf laut.de ausmachen
Nach "Delirium" hatten einige Edgar Wasser (und Fatoni) schon abgeschrieben: Das Konzept satirischer Songs, die ein offensichtliches Thema inhaltlich mit der Holzhammermethode komplett ins Gegenteil ziehen, hatte sich erschöpft. Zu gezwungen wirkten die Texte, zu verkopft klangen die Tracks. Die beiden …
Der ist mir nicht OG genug. Ich hör nur Rap von Menschen, die mindestens 3x ein Messer in sich stecken hatten. 3x ist relativ safe, weils halt auch öfter mal Unfälle in der Küche gibt.
Wenn das ragebait sein soll, okay, kann mensch machen, ist hinreichend dumm und halt durch das reduktionistisch-systemblinde Framing provokativ. Dann bliebe halt noch die Frage, warum du so dringend ragebaiten möchtest…
Wenn das lustig sein soll…
Ist auf jeden Fall Ragebait für Privilegierte, die einerseits Bewusstsein fürs armutsbeförderne System, und andererseits so weit davon entfernt sind um meinen zu können, paternalistische Anforderungen an Realness haben zu dürfen
Ich denke viel mehr, dass ablehnende Haltung von Lehrkräften gegenüber ADHS-Schülern die neue, wirkliche Gewalt darstellt. Im Übertragenden Sinne kann man hier natürlich von Messern sprechen, die auf einen Körper einprasseln, aber Rap-Musik wird, so denke ich, das neue "Crawling". Wir müssen hier ganz dolle aufpassen und dürfen uns den Schneid nicht abkaufen lassen, zumal sowieso längst klar sein dürfte, dass jeder gut so ist, wie er eben ist - oder sie halt.
Zwei Sachen:
1. Hast du gerade einen Schlaganfall? Aus deinem Erguss kann ich lediglich „ja ist ragebait“ als Information extrahieren.
2. Warum möchtest du so dringend ragebaiten?
1. *lässt sich = kann ich
2. Ist eigentlich offensichtlich Ironie gewesen, mit denjenigen als Ziel des Spotts, die irgendwelche die Kunst nur beliebig und periphär betreffenden Anforderungen an Hip-Hop haben. Nicht mehr "Ragebait" als irgendein anderer der Quatschkommentare, die 90% der Komunikation auf laut.de ausmachen