Pünktlich zum Tag der Arbeit am 1. Mai 2025 veröffentlichten Grenzkontrolle aus Köln die EP "Edelweiß" mit drei provokanten und auf den Punkt gebrachten Tracks. Der Song "Revolution" rotierte in den sozialen Medien, auch dank der prägnanten Zeile: "Du wählst hellblau? Die Faschos applaudieren.".

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  • Vor 20 Tagen

    Puuh, der erste Absatz liest sich so, wie Rechte sich eine linke Band vorstellen, nur dass es die Band anscheinend wirklich so gibt. Da fällt mir nur ein: "Wenn Musik die Welt verändern kann / Muss ich es nicht tun".

    • Vor 19 Tagen

      Lieber Olivander, hast du hier mal irgendwann einen kommentar verfasst, der nicht negativ ist? Vermutlich ja, trotzdem habe ich von dir ausschließlich negative beispiele im kopf. Um ein mögliches "argument" gleich zu entkräfte: ich kenne weder künstler noch das Album. Ich hoffe außerdem, dass du hierauf nicht antwortest, weil deine antwort mir scheiß egal ist und ich darauf sowieso nicht reagieren werde.

  • Vor 20 Tagen

    Also die Textbeispiele sind ja schon ziemlich platt. Das Lob darüber kann ich in keinster Weise verstehen. Das ist ja ganz nett produziert, aber das ist weder Gesamtkunstwerk (oder wenn dann kein besonders künstlerisches) noch wagen sich die Texte über die Poesie und Qualität einer Schultoilettekritzelei hinaus, aus, Maus, Klaus...

  • Vor 20 Tagen

    Gegen diese Texte ist die neue Hosen Platte gar nicht mal so schlecht.

  • Vor 20 Tagen

    ich denke grenzkontolle bringen nichts und hat noch nie funktioniert weil wir müssen bekämpfen flucht ursache

    • Vor 19 Tagen

      Bruder, dein account ist seit jahren auserzählt. Das war mal unterhaltsam, ist es aber seit jahren wirklich nicht mehr. Den ragebait, dass ich darauf überhaupt reagiere, muss ich neidlos anerkennen. Bitte lösch dich.

    • Vor 19 Tagen

      ja deutsche werden oft sehr agressiv wenn jemand sagt die wahrheit

  • Vor 19 Tagen

    Das klingt, als wäre die Band direkt von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) gesponsert: Voller Einsatz für Zusammenhalt und politisches Bewusstsein. Da wird unsere Bundesregierung sicherlich begeistert mit einstimmen und applaudieren – vorausgesetzt, der Textzettel ist von der bpb genehmigt.

    • Vor 19 Tagen

      Du scheinst ein bisschen dumm zu sein. Stimmt das?

    • Vor 19 Tagen

      Ich stimme dir gerne zu, wenn du dich dadurch besser fühlst.

    • Vor 19 Tagen

      Hach ja, die klassische Verschwörungserzählung der Punk Mainstream und die "Antifa" seien von der "linksgrünen Meinungsmacht" finanziert, Demogeld inklusive. Man redet sich lieber allen erdenklichen Scheißdreck ein, statt anzunehmen, dass ein Teil der Bevölkerung eben von sich aus so eine Meinung vertritt.

    • Vor 18 Tagen

      Zu dem Thema gibt es ein lesenswertes Buch: Der NGO-Komplex von Björn Harms. Leider ist das keine Verschwörungserzählung.

    • Vor 18 Tagen

      Einem der bei Nius arbeitet, würde ich jetzt nicht unbedingt mein Vertrauen schenken.

    • Vor 18 Tagen

      Nius und wer da arbeitet einfach nur :conk:

    • Vor 18 Tagen

      Im Namen des gesunden Menschenverstandes, der verschütteten Wirklichkeit und der letzten Überlebenden des kulturellen Instinkts erhebe ich Anklage gegen die linksgrüne Kulturindustrie.

      Angeklagt wird eine Macht, die niemals gewählt wurde und doch überall herrscht. Eine Macht ohne Paläste, aber mit Redaktionen. Ohne Uniformen, aber mit Förderanträgen. Ohne Gewehre, aber mit Moralkeulen.

      Angeklagt wird die fortgesetzte Verwandlung jeder menschlichen Regung in ein pädagogisches Projekt.

      Sie hat aus Kunst Belehrung gemacht, aus Literatur Gesinnungsprüfung, aus Humor Verhaltensunterricht und aus Kultur eine endlose Betriebsversammlung der Tugendverwaltung.

      Wo einst Tragödie war, steht nun der Diversity-Beauftragte. Wo einst Satire war, sitzt heute der Faktenchecker. Wo einst Künstler stritten, moderieren heute Referenten für Sensibilisierung.

      Die linksgrüne Kulturindustrie erklärt dem Arbeiter seine Privilegien, dem Familienvater seine Rückständigkeit, dem Kind seine Identität und dem Steuerzahler seine historische Schuld.

      Nichts darf mehr einfach sein.

      Der Wald ist nicht mehr Wald, sondern Klimanarrativ.

      Die Stadt ist nicht mehr Stadt, sondern Transformationsraum.

      Der Bürger ist nicht mehr Bürger, sondern Zielgruppe.

      Der Mensch ist nicht mehr Mensch, sondern Projektfläche.

      Mit unermüdlichem Eifer produziert diese Industrie Filme, Bücher, Talkshows, Podcasts und Förderprogramme, deren wichtigste Eigenschaft darin besteht, daß sie alle dieselbe Meinung haben.

      Man nennt das Vielfalt.

      Nie zuvor herrschte eine solche Einförmigkeit unter dem Banner der Buntheit.

      Jeder Held muß dekonstruiert, jede Tradition problematisiert, jede Normalität hinterfragt und jede Selbstverständlichkeit verdächtigt werden.

      Der letzte Cowboy wird umerzogen.

      Der letzte Ritter wird demontiert.

      Der letzte Familienvater wird psychologisiert.

      Und der letzte Clown wird wegen Unsensibilität entlassen.

      Währenddessen erklärt man dem Publikum, es sei frei.

      Frei zwischen fünf Varianten derselben Ideologie.

      Frei zwischen dreißig Sendern derselben Moral.

      Frei zwischen tausend Artikeln desselben Weltbildes.

      Wer widerspricht, wird nicht widerlegt.

      Er wird eingeordnet.

      Wer protestiert, wird nicht diskutiert.

      Er wird etikettiert.

      Wer zweifelt, wird nicht überzeugt.

      Er wird behandelt wie ein Defekt im System.

      So steht die linksgrüne Kulturindustrie vor uns: reich an Preisen, arm an Erkenntnis; reich an Haltung, arm an Wahrheit; reich an Fördergeldern, arm an Selbstzweifeln.

      Sie hält sich für den Widerstand, obwohl sie in den Institutionen sitzt.

      Sie hält sich für mutig, obwohl sie nie Risiken eingeht.

      Sie hält sich für revolutionär, während sie jede Abweichung bekämpft.

      Daher lautet die Anklage:

      Schuldig der Verwechslung von Moral mit Kultur.

      Schuldig der Verwechslung von Gesinnung mit Kunst.

      Schuldig der Verwechslung von Zustimmung mit Wahrheit.

      Und vor allem schuldig der systematischen Langeweile.

      Möge das Urteil der Wirklichkeit gesprochen werden.

      Denn gegen jede Ideologie existiert eine Macht, die größer ist als Redaktionen, Ministerien und Förderprogramme:

      Die Realität.

      Und sie ist ein unerbittlicher Richter.

    • Vor 18 Tagen

      @pater_noster
      Ich fordere hiermit den Beweis deiner Behauptung, dass „Grenzkontrolle“ Fördergelder erhalten hat.

    • Vor 18 Tagen

      Pah, welcher Beweis soll denn bei einem so undurchsichtigen System erbracht werden??

      Die Hydra trägt heute doch keinen Stahlhelm mehr.
      Die trägt Namensschild, Jutebeutel und Förderbescheid.

      Die sitzt nicht auf Bergen aus Gold.
      Die sitzt auf Steuergeld.

      Und jeder Kopf von dem Vieh heißt anders:

      „Demokratie retten.“
      „Vielfalt fördern.“
      „Awareness schaffen.“
      „Haltung zeigen.“

      Immer dieselbe Soße.
      Immer dieselben Leute.
      Immer neue Töpfe Geld.

      Die leben nicht davon, Probleme zu lösen.

      Die leben davon, daß der Laden niemals fertig wird.

      Wenn plötzlich Ruhe wär, müßten die am Ende noch ehrlich arbeiten.

      Also machen sie aus jedem Furz eine Strukturkrise und aus jeder Kleinigkeit ein Millionenprojekt.

      Neue Studien.
      Neue Workshops.
      Neue Kampagnen.
      Neue Betroffenheit.

      Der Apparat frißt und frißt und frißt.

      Und das Lustigste:

      Keiner blickt mehr komplett durch.

      Jeder kennt nur seinen kleinen Fördertopf, sein Seminar, seinen Arbeitskreis, seinen Beirat — aber zusammen ergibt das ein einziges wabbeliges Bürokratiemonster, das immer weiterwächst wie Schimmel hinter der Tapete.

      Und wehe, du sagst was dagegen.

      Dann bist du sofort:

      Nazi.
      Schwurbler.
      Toxisch.
      Problematisch.

      Diskutieren können die nämlich nicht mehr.

      Die schwingen bloß noch Moralkeulen wie betrunkene Parkplatzsheriffs.

      Und überall hängen sie drin:

      Medien.
      Uni.
      Kulturbetrieb.
      ÖRR.
      Stiftungen.
      Aktivistenbuden.

      Ein einziger schleimiger Filz, der sich gegenseitig Preise verleiht und dabei vom „Widerstand“ faselt, obwohl er längst selber die Obrigkeit ist.

      Der NGO-Drache frißt keine Kühe.

      Der frißt Wirklichkeit.

      Und scheißt Broschüren wieder aus.

    • Vor 18 Tagen

      @pater_noster: Dein Beitrag ist eine polemische, ideologiekritische Satire mit klaren Erkennungsmerkmalen der „Identitären“ oder „Neuen Rechten“: er verdichtet Vorurteile („linksgrüne Kulturindustrie“ als homogene, machtbewusste Verschwörung), nutzt rhetorische Hyperbeln („Diversity-Beauftragter als Ersatz für Tragödie“), und wendet eine systematische Umdeutung strategischer Begriffe an („Vielfalt = Einförmigkeit“, „Freiheit = Illusion“, „Moral = Ideologie“). Die Aussagen entbehren faktischer Belege und ersetzen Diskussion durch moralische Diskreditierung — sie begegnen Gegnern nicht mit Argumenten, sondern mit Labeln, was auf eine antiliberalen Diskursstruktur hinweist. Die Behauptung, es gebe „keine freie Debatte mehr“, ist selbst Teil der strategischen Framing-Technik, die kritische Gegenpositionen als „Verwechslung von Moral und Wahrheit“ darstellt — also genau das, was sie selbst tut: sie reduziert komplexe gesellschaftliche Prozesse auf eine einseitige Deutung, lehnt Empirie und Differenzierung ab und erhält sich durch emotionale Mobilisierung. Ehrlichkeit ist in diesem Text nicht zu finden; es handelt sich um bewusste Provokation mit dem Ziel, Zustimmung durch Provokationswirkung und Opferrolle zu generieren — ein klassisches Muster populistischer Rhetorik.

    • Vor 18 Tagen

      Der Text beschwert sich laut und emotional gegen linke oder grüne gesellschaftliche Einflussnahme, besonders in Medien, Kultur und Bildung. Er wirft vor, dass alles auf einmal politisch interpretiert werde, Kritik nicht mehr erlaubt sei und andere Meinungen sofort diskreditiert würden. Doch er tut das selbst: statt zu argumentieren, lumpiert er Gegner mit Pauschalbegriffen wie „linksgrüne Kulturindustrie“ oder „Moralkeule“ pauschal zusammen und zeichnet ein verzerrtes Bild, in dem alle immer dieselbe Meinung hätten. Damit vermeidet er echte Diskussion und setzt stattdessen auf emotional aufgeladene Bilder und Vorwürfe, was typisch für populistische Reden ist, nicht für sachliche Analyse.

    • Vor 18 Tagen

      @pater
      „ Pah, welcher Beweis soll denn bei einem so undurchsichtigen System erbracht werden??“

      Wenn du keine Beweise findest, existieren deine Behauptungen schlichtweg nicht.
      Ich warte immer auf stichhaltige Belege.

      Aber vielleicht magst du statt einem für dich so undurchsichtigen System lieber ein totalitäres.

    • Vor 18 Tagen

      @pater_noster Zeigt nicht die Realität ein anderes Bild? Familienministerin Prien wollte doch das Förderprogramm "Demokratie leben" neu aufstellen und zahlreichen Projekten die Mittel streichen, so weit ich weiß.

    • Vor 18 Tagen

      @caps: "Dein Beitrag ist eine polemische, ideologiekritische Satire mit klaren Erkennungsmerkmalen der „Identitären“ oder „Neuen Rechten“: er verdichtet Vorurteile („linksgrüne Kulturindustrie“ als homogene, machtbewusste Verschwörung), nutzt rhetorische Hyperbeln („Diversity-Beauftragter als Ersatz für Tragödie“), und wendet eine systematische Umdeutung strategischer Begriffe an ..." Alles korrekt, klingt aber auch sehr nach ChatGPT Analyse ;)

    • Vor 18 Tagen

      Ist es auch, bzw Qwen3-Coder-Next Analyse.

    • Vor 18 Tagen

      @Dr. Mubasi Caps hat auch nur eine begrenzte Lebenszeit. Ich finde es nach wie vor lobenswert, wie er sich hier einbringt - mit oder ohne die Hilfe von KI.

    • Vor 18 Tagen

      @Feli: Absolut. Ich musste nur schmunzeln, weil man KI Analysen nach häufiger Nutzung irgendwie am Duktus erkennt.

    • Vor 18 Tagen

      Lieber Paternoster,
      obwohl das, was du da schreibt, ein dampfender Haufen retromaner Scheiße ist, rührt es mich trotzdem an. Ich bin mitfühlend der der Scheiße zugrunde liegenden Verzweifelung im Angesicht der überfordernden Komplexität der Umstände gegenüber.
      Der fundamentale Denkfehler, den Menschen wie du (gehen wir mal davon aus, dass du ein Mensch und nicht irgendein Bot bist) machen, ist, dass sie imaginieren, es wäre "früher", vor der Sichtbarmachung der Komplexität, weniger komplex gewesen. Ganz so, als wäre vor der Etablierung des heliozentrischen Weltbildes die Sonne TATSÄCHLICH um die Erde gekreist.
      "Nichts darf mehr einfach sein." Es war niemals irgendetwas einfach. Niemals. Der Unterschied zu deinem früher ist schlicht, dass diese Erkenntnis durch die digitale Zugänglichmachung von Wissen den akademischen Raum verlassen hat und Mainstream geworden ist. Das kann natürlich manchmal wahnsinnig nerven, aber nu, das ist, wo wir sind.
      Verbitterung und Pamphlete mit mäßig origineller Metaphorik auf eine Musik-Seite posten helfen da nicht weiter.
      Was hilft?
      Mir hilft: Liebe zu meinen Mitmenschen kultivieren, und wenn ich nicht mehr kann, ein bißchen Theees Uhlmann oder Danger Dan hören und in der Holstenschwemme ein paar Pils trinken. Da sind nämlich, zumindest unter der Woche, noch normale Leute, so wie früher.
      Probier doch auch mal was anderes aus.
      Vor allem das mit der Liebe zu den Mitmenschen. Beschissene Hippie-Scheiße, aber, nun ja, man muss tun, was man kann.

    • Vor 17 Tagen

      Einer der besten Ratschläge imho. Das Leben ist zu wertvoll, um es mit ständigem Aufregen über Scheiße, die einen schlussendlich nur am Rande betrifft, zu verschwenden. Bisschen Hippie geht schon in Ordnung. ;)

  • Vor 18 Tagen

    Richtig geile Band, die Texte lesen sich leider arg platt man muss schon sagen dass das rein textlich nicht rüberkommt bzw. sehr hemdsärmelig wirkt aber die live Energie transportiert es komplett anders.

  • Vor 18 Tagen

    Könnte mir auch vorstellen, dass die Texte bewusst so primitiv und fast schon hilflos gehalten sind. Oder der Schreiber kann es einfach nicht besser.
    Ist für mich aber völlig irrelevant.
    Der Versuch, mit klugen oder verklausulierten Songtexten den rechten Sympathisanten oder deren Idolen etwas entgegenzusetzen, ist nach meinem Empfinden auf ganzer Linie gescheitert.
    Warum also nicht mal auf diese Art versuchen?
    Unter den Antifaschisten sind nicht nur Studierte, die sich perfekt ausdrücken können, sondern auch viele andere. Vielleicht ist es eine Chance, mehr Menschen mitzunehmen.

    • Vor 17 Tagen

      Es ist ja auch nicht total schlimm, aber wenn Musik etwas verändern kann, dann bestimmt nicht so à la "Hört dich einfach auf, rechte Ärsche zu sein".

    • Vor 17 Tagen

      Umgekehrt funktioniert es, zumindest hier im Osten des Landes, ganz gut. Dumpf drauf auf die woken Linksgrünen und schwupp hat man bis zu 60 Prozent rechte Ärsche.
      Vielleicht sollte man langsam akzeptieren, dass ein großer Teil der Bevölkerung einfach sehr einfach gestrickt ist. Die finden laute Musik, laute Motoren und laute Böller ganz toll. Da muss die Message halt auch plump und laut sein.

  • Vor 17 Tagen

    Seit dem echten Ende von Slime ist Deutschpunk tot.