Was Joe Bonamassa aus B.B. King herausgeholt und für ihn getan hat, war im Februar tief beeindruckend. Der Mann mit den meisten hochgecharteten Alben der letzten 15 Jahre in Deutschland lässt mit Output nicht locker, und entschied sich abermals für ein Tribute. Dieses Mal ist der Ire Rory Gallagher …

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  • Vor 20 Tagen

    Zu allererst: Rory war mein absoluter Held! Er ist einer der Gründe, warum meine erste elektronische Gitarre, damals in den 70ern, eine Strat sein musste. Ich war erschüttert, wie sich langsam zu Tode soff und auch die Konzerte waren nicht das mehr, was sie in den 60 und 70er waren. Joe bleibt Joe, also wusste ich schon vorher, dass seine Auftritte in Cork eine eher polierte Angelegenheit werden würden. Er hat Rory interpretiert und nicht kopiert, das könnte auch niemand. Und in diesem Rahmen finde ich die Stücke doch gelungen. Dazu bringt er den Namen Gallagher jüngeren Menschen zu Bewusstsein. Außer uns Gitarrenfreaks kennt Rory kaum noch jemand. Und wenn diese Platte den Bekanntheitsgrad von Rory Gallagher zur heutigen Zeit steigern kann, dann ist das für mich eine durchaus positive Sache. Rory war schon ziemlich einzigartig. Ich würde 4 Sterne geben weil sowohl die Auswahl der Stücke, als auch die Interpretation, respektvoll war.

  • Vor 19 Tagen

    Ein Gitarrist, der unbestritten höchstes technisches Können besitzt, aber halt völlig ohne Seele, ohne Gefühl spielt, spielt die Musik eines Gitarristen, der als Inbegriff des mit Seele und Gefühl spielenden Gitarristen gilt.

  • Vor 13 Tagen

    Amüsant geschrieben, kann ich uberwiegened mitgehen. Rory war auch für mich, wie für so viele andere Blueser meiner Zeit, ein absolutes Idol und mit ein Grund, warum ich Gitarren so liebe. Ja, Joe ist ein perfektionistischer Akkordarbeiter in Sachen musikalischer Darbietung, vielleicht etwas seelenlos, dennoch bringt er auch dank seiner riesigen Reichweite längst “vergessene” Künstler auch denen nahe, die nicht damit aufgewachsen sind, die den Geist der damaligen Zeit nicht erleben durften und nun dank Leuten wie Bonamassa zu diesen einzigartigen Acts geführt werden. Das kann keine noch so gute Coverband mit ihrem Stammpublikum leisten!