"'Soldatenschicksale' vereint überarbeitete Versionen von 'Yankee Division' (2022), 'Der Füsilier' (2023) und 'U-Bootsmann' (2023) sowie zwei brandneue Stücke, die als 'Skagerrak' fungieren." Scheinbar gab es also Verbesserungsbedarf im Hause Kanonenfieber. Unter dem Titel "Soldatenschicksale" – …

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  • Vor 2 Tagen

    Gutes Video von Arte indem auch noch mal das Panzermuseum zu Wort kommt. Sollten sich alle, die über die Band herziehen und UNterstellungen in die Welt setzen nochmal anschauen.

    https://www.youtube.com/watch?v=i_1TKxRMIXY

    • Vor 2 Tagen

      gähn. Es kommt immer das gleiche bei raus. Und gerade der Tracks-Beitrag zeigt für mich, wie Kanonenfieber einfach aus Weltkrieg Unterhaltung machen. Mehr nicht.

    • Vor 2 Tagen

      Ich muss unbedingt mal ins Panzermuseum, um mir vor Ort einen Eindruck zu verschaffen. So aus der Distanz Dinge zu beurteilen, finde ich besonders schwach. Auf geht's!

    • Vor 2 Tagen

      Ich ziehe lediglich über sie her, weil sie die deutsche Antwort auf Amon Amarsch sind. Generischer Melodeath/black/whatever.

    • Vor 2 Tagen

      Ich habe Kanonenfieber auf dem Summerbreeze 2025 gesehen. Eines der besten Konzerte, bei dem ich je war. Der Auftritt wirkte wie ein Theaterstück und je weiter die gesungene Erzählung fortschritt, desto größer wurde das Gefühl innerer Beklemmung. Auf dem Weg zurück zum Zeltplatz hat sich so gut wie jede Person über das Konzert auf eine Art und Weise ausgetauscht, die weit über „das war geil" hinausging. Es wurde diskutiert, wie welche Szene zu interpretieren war. Das habe ich so noch nicht erlebt. Die initiale Befürchtung, hier kriegsverherrlichende, ggf. rechte Musik zu hören, war damit (und bleibt auch hoffentlich in Zukunft) ausgeräumt.

    • Vor 2 Tagen

      Ist ja nicht so, dass ich mir Noise und seine tapferen Soldaten nicht auch schon angesehen habe. Hitlergrüße, ein Theaterstück, das Krieg abfeiert und ein Frontmann, der seine Crowd nicht unter Kontrolle hat. Diskutiert hat da niemand, sondern sich am Füsilier und an der Schlacht von Tannenberg erfreut. So unterschiedlich sind wohl Konzerterlebnisse.

    • Vor 2 Tagen

      Wer sie live gesehen hat kann zustimmen. Besonders am Anfang hat man ordentlich zu schlucken. Man fühlt sich schlimm, dreckig, voller Scham und schrecklich. Dieses Gefühl Kanonenfieber das erste mal live zu sehen, würde ich jedem ans Herz legen. Noch nie hat irgendwer in mir solche Gefühle hervorholen können. Obwohl man etliche Jahre im Geschichtsunterricht mit diesem Thema beschäftigt war. Danke für den Beitrag, Danke an die Museen und Danke an die Band. Wir dürfen das alles nicht vergessen und erst recht nicht wiederholen lassen.

      Ich werde oft komisch angeschaut oder auch angesprochen, wenn ich 1914 Merch trage (Totenköpfe, eiserne Kreuze, Soldatenhelme etc). Es ist heutzutage etwas schwierig, manchen Menschen die Hintergründe zu erklären, ohne dass sie mit der NaziKeule kommen. Ich werde in Zukunft auf diese Reportage verweisen.

    • Vor 2 Tagen

      "Noch nie hat irgendwer in mir solche Gefühle hervorholen können."

      Mein Beileid.

    • Vor 2 Tagen

      @nieswand: Ich habe sie live gesehen und kann gerade deshalb NICHT ZUSTIMMEN.

    • Vor 2 Tagen

      "Besonders am Anfang hat man ordentlich zu schlucken. Man fühlt sich schlimm, dreckig, voller Scham und schrecklich."

      Ich stand tatsächlich noch nie auf der anderen Seite. Kann mir vorstellen, dass es emotional anstrengend ist. Von außen sieht immer alles so einfach, gewollt und würdevoll aus. Ich werde mich da in Zukunft vielleicht etwas mehr hinterfragen, bleibe aber doch lieber dort, wo ich bin.