Nick Cave hat den 80-jährigen Regisseur und Jurypräsident der Berlinale 2026 Wim Wenders in einem Beitrag auf seinem Red Hand Files-Blog gegen Angriffe von diversen Künstlern verteidigt. Wenders hatte sich bei einer Pressekonferenz nicht zur Situation in Gaza äußern wollen und erklärte, das Kino …

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  • Vor einer Stunde

    Ist eine sehr romantische Idee von Cave, dass großartige Kunst oft von "problematischen" Menschen geschaffen werde. Dafür gibts natürlich auch einige prominente Beispiele. Finde das prinzipiell aber eher boomerig und doof.

    Wim Wenders konnte ich noch nie besonders viel abgewinnen, und sein ziemlich horizontfreies Statement bestätigt das. Ich habe alle Unterstützung dafür, wenn Künstler*innen romantischerweise sagen, Kunst sei MEHR als das profane politische Weltgeschehen. Aber etwas in der Richtung von "nicht politisch" herumzustammeln, ist entblößend dumm.

    • Vor 46 Minuten

      Fand ich auch etwas unglücklich / dumm formuliert, aber eigentlich bin ich auch wieder bei Cave, da mir der Beißreflex an vielen Stellen auch eher wie ein kalkuliertes Empörtsein erscheint. Man hat genügend gemeinsame Nenner, schafft es aber aktuell nicht ohne Drama zusammenzukommen und/oder sich an vorher abgesprochene Regeln zu halten.

    • Gerade eben

      Den Teil von Caves Statement finde ich im Großen und Ganzen auch akzeptabel. Nicht alle Reaktionen sind besonders bedacht. Bloß weil es eigentlich ein Leichtes für Kunstschaffende sein sollte, fortlaufenden, tagesaktuellen Faschismus und alle Formen von Gewalt gegen Menschen zu verdammen, lohnt es sich mMn. überhaupt nicht, hier ein Fass aufzumachen. Wenders ist halt ein Lurch gewesen - trotzdem sind Kunstmenschen nicht in der Pflicht, sich zu irgendwas zu äußern.