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Herbie Hancock - "Blow-Up"

Dieses Album ist zwar eigentlich erst Anfang 1967 offiziell erschienen, es gehört aber dennoch in diese Liste, birgt es doch den Soundtrack zu Michelangelo Antonionis Film "Blowup", der anno 1966 für reichlich Gesprächsstoff sorgte. Der Streifen spielt im London der Swinging Sixties. Betraut mit dem Auftrag, für die musikalische Untermalung zu sorgen, spielte (da war er wieder!) Herbie Hancock eine erste Fassung der Filmmusik folgerichtig zusammen mit britischen Musikern ein. Jedoch befriedigten ihn die Ergebnisse nicht, weswegen er nach seiner Rückkehr nach New York noch einmal von vorne anfing.

Mit der Beteiligung von Freddie Hubbard, Joe Henderson, Jim Hall, Ron Carter, Jack DeJohnette und natürlich ihm selbst konnte dann nicht mehr allzu viel schiefgehen. Mit "Stroll On" ist außerdem ein Song der Yardbirds vertreten, Jimmy Page und Jeff Beck an den Gitarren. Die Band hat im Film nämlich einen Auftritt, bei dem Beck seine Gitarre zertrümmerte. Auch diese Besetzung war lediglich zweite Wahl: Regisseur Antonioni hatte eigentlich die für derlei Eskapaden berüchtigten The Who anheuern wollen, hatte sich aber von Simon Napier-Bell, ehedem Manager der Yardbirds, breitquatschen, pardon, umstimmen lassen.

Wem übrigens die Bassline aus "Bring Down The Birds" bekannt vorkommt: ja. Auch 1966 war bereits groove in the heart.

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Herbie Hancock - "Blow-Up"*

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