The Seeds - "The Seeds"
Blues-Legende Muddy Waters betitelte einmal The Seeds als "Rolling Stones Amerikas". Der Meister lag mit dieser Aussage gar nicht so verkehrt, waren die Rolling Stones doch wilde Gegenpart zu den Beatles, die mit einem eher biederen Image auch als every mama's Schwiegersöhne durchgingen, zumindest im Jahr 1966.
Sänger und Bandleader Richard March, der sich später Sky Saxon nennt, schart einige Musiker um sich und bringt mit The Seeds den Gegenentwurf zu braven US-Künstlern an den Start. Mit Schlagezug, Gitarre und Keyboard stellen sich The Seeds instrumental genau so auf, wie es die Doors etwas später zu Weltruhm brachten. Dieser Erfolg war der Band aber nicht vergönnt, obwohl sie lange als die nächste große Nummer gehandelt wurden.
Zumindest standen sie Pate für Bands, die ihnen in Sachen Popularität schon bald den Rang ablaufen sollten. Als Support für ihre Konzerte fungierten unter anderem The Doors, The Byrds, Jefferson Airplane, The Kinks und Diana Ross mit den Supremes.
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