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The Sonics - "Boom"

Bereits 1965 trümmerte aus dem äußersten Nordwesten der USA ein neuer Sound in die Welt hinaus, der künftig als Garage-Rock bezeichnet werden sollte und der für die Entstehung einer ganzen Subkultur in Seattle das Fundament legte. Bands wie Nirvana, Soundgarden, Mudhoney und wie sie alle hießen, berufen sich explizit auf The Sonics als Einfluss. Zusammen mit Gleichgesinnten wie den Wailers (nicht zu verwechseln mit Bob Marleys Begleitband) und den Kingsmen setzten sie Seattle auf die Landkarte der Musik.

"Boom", das zweite Album der Sonics, führte den Stil des Debüts weiter. Schnelle Riffs, dreckig gespielter Rock'n'Roll und mit Gerry Roslie ein Sänger, der die Ohren wegschreit, machen ihren Mix absolut faszinierend. Bereits ein Jahr später unterschrieben sie bei Jerden Records, die ihr drittes Album "Introducing The Sonics" herausbrachten. Das klang weit weniger explosiv, ja, geradezu harmlos.

Der Hype war damit vorbei und die Sonics ernteten nie den Ruhm , der ihnen eigentlich gebührte. Erst ein knappes halbes Jahrhundert später setzt Autor und Regisseur Jordan Albertsen der Band mit der sehenswerten Dokumentation "Boom: A Film About the Sonics" ein verdientes filmisches Denkmal.

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The Sonics - "Boom"*

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