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Percy Sledge - "Warm & Tender Soul"

Wenn einer mit seiner ersten Aufnahme gleich einen Volltreffer landet, hat es alles, das danach kommt, unangemessen schwer. Nas hat diese Problematik nicht erfunden, sie zeigte sich schon Jahrzehnte früher, etwa bei Percy Sledge. Dessen Erstling "When A Man Loves A Woman" hatte derartig eingeschlagen, dass das Nachfolgealbum in seinem Schatten vollkommen unterging. Dabei hat "Warm And Tender Love" derlei Missachtung überhaupt nicht verdient. Weswegen wir heute dieses übersehene Werk würdigen, statt das im selben Jahr erschienene, wesentlich erfolgreichere Debüt.

Dieses zweite Album birgt nämlich genau, was sein Titel verspricht: zwölf endlos gefühlvoll vorgetragene Songs aus den Grenzlanden zwischen Soul, Funk und Rhythm'n'Blues. Der eine große Crossover-Überhit fehlt zwar, dennoch bescherte sein Zweitling Percy Sledge mehrere Einträge in die R'n'B-Top-Ten. Jason Ankeny von All Music bescheinigte dem Sänger "ungewöhnliche Bandbreite und Tiefe, die emotionale Wahrheiten zum Ausdruck bringen, die weit über bloße Worte hinausgehen". Recht hat er.

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Percy Sledge - "Warm & Tender Soul"*

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