Seite 1 von 50

Bob Marley - "Rastaman Vibration"

Besser als mit "Positive Vibrations" lässt sich kein Reigen eröffnen. Gut möglich, dass Bob Marley sein bereits achtes Studioalbum deswegen mit genau diesem Track begann. Falls daraus jedoch jemand schließen sollte, "Rastaman Vibration" berge fluffiges Feelgood-Material: weit gefehlt. Die Tunes feiern zwar die Liebe, das Leben und die Musik, erzählen aber auch von der Habsucht der einen, der daraus resultierenden Armut der anderen und von der sozialen Schieflage zwischen den beiden Extremen. Der einer späteren Auflage noch hinzugefügte Bonustrack "Jah Live" entstand als direkte Reaktion auf den Tod Haile Selassies im Jahr 1975. Wir bekommen es also durchaus mit Themen voller politischer Sprengkraft zu tun.

Den Ruf "Play some music, just some reggae music", der aus "Roots, Rock, Reggae" ertönte, vernahmen die Menschen weltweit. Besonders in den USA schlossen sie sich der Forderung massenweise an: "Rastaman Vibration" bescherte Bob Marley sein erstes Top Ten-Album in den amerikanischen Billboard Charts. Artig bedankt hat er sich dafür hoffentlich bei seiner Gemahlin Rita. Die trug nicht nur als ein Drittel der Formation I-Threes so präsente wie wirkungsvolle Background-Vocals bei, sondern zeichnete als Songwriterin für vier der zehn Titel verantwortlich. Bob Marley selbst verfasste dagegen gerade mal einen: Nur "Night Shift" entstammt seiner Feder.

Kaufen?

Bob Marley - "Rastaman Vibration"*

Wenn du über diesen Link etwas bei amazon.de bestellst, unterstützt du laut.de mit ein paar Cent. Dankeschön!

Seite 1 von 50

Weiterlesen

Best of 1976 50 Jahre, 50 Alben

Sonniger Soul, Proto-Prog, Post-Glam, Space-Funk, Reggae-Vibes, Hard-, Kraut- und purer Rock mit und ohne Cowbell - DAS war das Jahr des Punk?

Noch keine Kommentare