Judas Priest - "Sad Wings Of Destiny"
Das einzige Album der Judas Priest-Diskografie, das furchtbar schlecht gealtert ist, war das Debüt "Rocka Rolla", das die Band selbst als Fehltritt ansieht. Ganz anders sieht die Sache bei "Sad Wings Of Destiny" aus. Hier finden die Mannen um Rob Halford zum ersten Mal zu ihrem Sound, für den sie in den kommenden Dekaden abgefeiert werden sollten. Hohe Screams, Doppel-Leads, hämmernde Drums und endlich auch gute Songs, die den Test der Zeit ohne Probleme bestanden haben: alles am Start. "Victim Of Changes" und "The Ripper" werden noch immer häufig live dargeboten.
Das Label stellte den Herrschaften einst 2.000 Pfund zur Verfügung, um die Tracks im Studio einzuspielen. Mit diesem schmalen Budget verlegten sich die Birminghamer darauf, zu sparen, wo es nur geht. So gönnte sich jeder aus dem Quintett nur eine Mahlzeit am Tag. Zwar gehen Priest (vielleicht deswegen?) noch nicht ganz mit dem Verve der späteren Alben zu Werke und erinnern oft an die Kollegen von Deep Purple oder die lokale Konkurrenz von Black Sabbath. Doch der Grundstein für alles, das danach kam, war gelegt.
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