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Ramones - "Ramones"

Die wichtigsten Zahlen im Ramones-Kosmos heißen ganz sicher: eins, zwei, drei und die Vier. "Hey, ho, let's go!"", so schallt es ab 1976 in drei Akkorden um die Welt. Die Herren aus dem New Yorker Stadtteil Queens setzen einen Haufen auf ausgefeilte Songstrukturen, Progressivität und anderweitigen Schnickschnak. Statt dessen lassen sie die Simplizität hochleben, gepaart mit zum Teil albernen Texten.

Das Debüt der Combo gilt als erstes reines Punk-Album der Musikgeschichte. In den Melodien basiert es in weiten Teilen eklektisch auf Surfrock und Powerpop der Sechziger, nur eben in die Gegenwart des Jahres 1976 transformiert. Da passt auch das Chris Montez-Cover von "Let's Dance" gut ins Bild: Beat und Text verkörpern alles, das die Band am Rock'n'Roll der Vor-Beatles-Ära liebt. Sie verändern weder die Struktur noch die Intention, sie machen ihn einfach lauter und schneller.

Genau das ist der Schlüssel zur Musik der Ramones: einfacher Rock'n'Roll, laut und schnell gespielt. Keines der Stücke dauert länger als zweieinhalb Minuten, die meisten sind deutlich kürzer. Auf ihren Live-Alben gelingt den Ramones sogar das Kunststück, die Tracks nach dem obligatorischen Einzählen noch schneller runterzureißen.

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