Kiss - "Destroyer"
Kiss hatten in den Siebzigern einen Lauf, während dessen sie sich von einer Kasperle-Trümmertruppe zu übergroßen Bühnenpersönlichkeiten entwickelten. Einen ganz entscheidenden Anteil daran hatte der Kanadier Bob Ezrin, der so ziemlich jede Krachkapelle beim Producing und Songwriting wieder in die richtige, also die finanziell erfolgreiche Richtung lenkte.
Die Band brauchte aber auch dringend ein Hit-Album: Ihr Label Casablance saß Kiss im Nacken. Die Firma stand kurz vor dem finanziellen Ruin und konnte jede Chart-Notierung dringend gebrauchen. Wie so oft, brachte auch hier eine Stress-Situation das erwünschte Resultat. Die erste Goldene fuhren Kiss zwar im Jahr zuvor mit dem im Studio ordentlich aufpolierten Etikettenschwindel "Alive!" ein. Der gestiegenen Aufmerksamkeit folgten dann mit "Destroyer" aber gleichermaßen der kommerzielle Durchbruch und ein Album, das auch heute noch viele Fans als ihr bestes ansehen.
"Shout It Out Loud", "Flaming Youth", "Detroit Rock City" und "Beth" wurden als Singles ausgekoppelt, aber nur letzteres mit Drummer Peter Criss am Gesang knackte die Top Ten der Charts.
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