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Jean Michel Jarre - "Oxygène"

Im Punk-Jahr 1976 hätte man uncooler als mit einer instrumentalen Elektronik-Scheibe kaum daherkommen können. Jean Michel Jarre war damals eigentlich nur als Sohn seines Soundtracks komponierenden Vaters bekannt. Jener Maurice hatte spätestens 1962 mit seinem monumentalen Score zu "Lawrence von Arabien" den Olymp der Filmmusik-Komponisten erklommen. Das ohnehin schon schwierige Verhältnis zwischen Vater und Sohn änderte sich nicht automatisch dadurch, dass der Filius ebenfalls musizieren wollte.

Sein drittes Album "Oxygène" brachte Jarre Junior unverhofft den Durchbruch. Ein gewisser Francis Dreyfus erbarmte sich und veröffentlichte das Werk auf seinem Label, nachdem Jarres Tingeltour durch die Büros der Plattenindustrie erfolglos geblieben war. Die Entscheidung stellte sich als die beste seines Lebens heraus: "Oxygène" wanderte über 18 Millionen Mal über die Ladentheken. Heute gehören die Melodien der sechs Teile zum Kanon der elektronischen Musik. Wer noch nie "Part IV" gehört hat, muss sein Leben unter einem riesengroßen Stein verbracht haben.

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Jean Michel Jarre - "Oxygène"*

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