Fates Warning - "Awaken The Guardian"
Progressive Metal befand sich 1986 noch im Embryonalstadium. Das Image des musizierenden Neandertalers, der eigentlich nur herumbrüllt, war im Kopf des gemeinen Hipsters fest verankert. Noch bevor Dream Theater mit ausgefuchsten Arrangements ihre Fans in den seligen Wahnsinn trieben, sprengten Fates Warning mit diesem Meisterwerk Genregrenzen. Bereits das Vorgängeralbum "The Spectre Within" war ein Brocken für sich und musste erst einmal übertroffen werden. Fates Warning gelang aber genau das, sie erschufen sogar etwas noch Monumentaleres.
"Awaken The Guardian" klingt noch progressiver, technischer und besitzt insgesamt einen stärkeren Thrash-Einschlag, was vor allem dem neuen Gitarristen Frank Aresti zu verdanken ist. Die Band legt viel Wert auf das melodische Zusammenspiel zwischen den Gitarrenriffs und den Harmonien des Gesangs von John Arch. Die Art und Weise, wie die Band diese Elemente miteinander verwebt und sie der fast schon jazzig anmutenden Rhythmusgruppe gegenüberstellt, ist aller Ehren wert.
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Fates Warning - "Awaken The Guardian"*
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