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Paul Simon - "You Can Call Me Al"

Den Titel dieses Songs lieferte, wenn auch unfreiwillig, der französische Komponist Pierre Boulez. Der wusste offensichtlich nicht so genau, bei wem er eingeladen war, als er seinen Gastgeber Paul Simon bei einer Party mit "Al" und dessen damalige Gemahlin Peggy mit "Betty" ansprach. Den Fauxpas dürfte Simon aber nicht allzu krumm genommen haben, bescherte er ihm doch einen der größten Solo-Hits seiner Karriere.

Dass die Lead-Single aus "Graceland" gleich in doppelter Hinsicht zwei Anläufe brauchte, um durchzustarten, versteht man rückblickend gar nicht mehr: Das unorthodoxe Tin-Whistle-Solo, die teilweise rückwärts aufgenommene Bass-Passage und überhaupt der ganze Vibe der Nummer, zu dem Simon sein Aufenthalt in Südafrika inspiriert hatte, sprechen eigentlich für sich. Dennoch performte der Track in den US-Hitlisten zunächst nur mittelmäßig, erst bei seinem Charts-Re-Entry 1987 startete das Stück über einen Mann in der Midlife-Crisis richtig durch.

Passend dazu blieb auch erst die zweite Fassung des Musikvideos hängen. Paul Simon mochte die ursprünglich aufgenommene Version nicht sonderlich. Beim Dreh der oben verlinkten zweiten scheint er an der Seite von Chevy Chase dafür gleich doppelt Spaß gehabt zu haben. Kein Wunder, musste er da ja noch nicht einmal mehr selbst singen.

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Best of 1986 40 Jahre, 40 Songs

Ein Track ohne Bassline? Wo gibts denn sowas? Na, hier, zusammen mit Verwechslungen, eingerissenen Wänden und einem Orgasmotron. G-g-g-geil!

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