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Iron Maiden - "Alexander The Great"

Wenn es einen Song im Iron Maiden-Repertoire gibt, der in der öffentlichen Wahrnehmung zu Unrecht im Schatten anderer Klassiker steht, dann ist es "Alexander The Great". In achteinhalb Minuten reiten Steve Harris und Co. durch die Biografie des makedonischen Herrschers, der sich 334 vor Christus aufmachte, ein Weltreich zu etablieren, wie es die Menschheit bis dahin noch nicht gesehen hatte.

Musikalisch packen Maiden diese Geschichtsstunde in progressiv angehauchten Metal der Extraklasse. Passend zur Thematik spielt Nicko McBrain zum Teil militaristisch angehauchte Drum-Patterns, untermalt von liebreizenden Soli von Smith und Murray.

Keine einzige Sekunde des Longtracks wirkt langatmig oder fehl am Platz. Iron Maiden komprimieren alle ihre Trademarks und ihr technisches Können, dass es nur so funkelt und blitzt. Der letzte Track aus "Somewhere In Time" muss sich vor anderen epischen Nummern wie "Hallowed Be Thy Name" oder "Rime Of The Ancient Mariner" in keinster Weise verstecken.

Der absolute Oberwitz an der Sache: Maiden spielten den Song am 28. Mai 2023 im slowenischen Ljubljana zum allerersten Mal live. Schlappe 37 Jahre nach der Veröffentlichung. Das muss man sich mal vorstellen!

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Ein Track ohne Bassline? Wo gibts denn sowas? Na, hier, zusammen mit Verwechslungen, eingerissenen Wänden und einem Orgasmotron. G-g-g-geil!

2 Kommentare mit 4 Antworten